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Fenster in die Behörde Inklusion ermöglichen

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Kerim Sebastian Al-Umaray verhandelt mit gemeinnützigen Einrichtungen und Unternehmen, um Menschen mit Behinderungen Teilhabe und Inklusion zu ermöglichen.

Kerim Sebastian Al-Umaray

Inklusion ermöglichen - Fenster in die Sozialbehörde: Kerim Sebastian Al-Umaray

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Vereinfacht gesagt kümmert sich meine Abteilung darum, dass Menschen mit Behinderungen Leistungen erhalten, um ihren Alltag gut zu meistern. Mein Job ist es, mit Stiftungen, gemeinnützigen Einrichtungen und Unternehmen den finanziellen Teil der Verträge auszuhandeln, die diesen Menschen soziale Teilhabe und Inklusion ermöglichen. Es geht z. B. um Arbeit, Assistenzleistungen in verschiedenen Leistungsarten, Bildung oder Fahrdienste. Die Erstellung von Prognosen für den Landeshaushalt in dem Bereich gehört auch zu meinen Aufgaben.

Wie bist du zur Sozialbehörde gekommen?

Ich habe für ein gemeinnütziges Institut gearbeitet und dort zu den Themen Überschuldung, Verbraucherschutz und Armut geforscht. Auf meine jetzige Stelle in der Sozialbehörde habe ich mich beworben, weil mir eine sinnstiftende Tätigkeit wichtig ist. Privat ist mir das Thema Menschen mit Behinderung auch vertraut. Beim Vorstellungsgespräch hat es menschlich für mich einfach gepasst und darum habe ich mich für die Sozialbehörde entschieden.

Gibt es Projekte oder Themen, die dir am Herzen liegen?

Ich möchte mithelfen, die Eingliederungshilfe weiterzuentwickeln. Wie können Menschen leichter bedarfsgerechte Leistungen erhalten? Ziel ist ein selbstbestimmtes, inklusives Leben. Wir versuchen zum Beispiel, Einrichtungen und Unternehmen besser zu vernetzen und bei der Finanzierung neue Wege zu gehen. So existiert das mehrjährige Trägerbudget für einige Unternehmen, welches einerseits den Unternehmen und der FHH Kostensicherheit und verringerten Verwaltungsaufwand, vor allen Dingen aber die Möglichkeit zur Projektarbeit und somit Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe beschert. Positive Projektergebnisse beispielsweise bei der Sozialraumentwicklung können so auch von anderen Institutionen genutzt werden und kommen letztlich uns allen zugute. Hier ist Hamburg bereits jetzt Vorreiter.

Was schätzt du an deiner Arbeit? Was zeichnet die Sozialbehörde aus?

In meinem Bereich wird kollegiales Arbeiten groß geschrieben, wir pflegen flache Hierarchien. Ich mag, dass ich eigene Ideen einbringen kann. Außerdem schätze ich, dass mobiles, flexibles Arbeiten leicht möglich ist.

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