Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Opferschutz Positive Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Wechselseitige Inanspruchnahme von Frauenhausplätzen in Schleswig-Holstein und Hamburg wird fortgesetzt.

Rechtzeitig zum Ende des Jahres haben Hamburgs Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard und Schleswig-Holsteins Gleichstellungsministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack die Vereinbarung für die wechselseitige Inanspruchnahme von Frauenhausplätzen für die kommenden beiden Jahre fortgeschrieben.

Aufenthaltsbereich in einem Frauenhaus Küche und Gemeinschaftsbereich in einem Frauenhaus.

Frauenhäuser: Positive Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit

Die Vereinbarung basiert auf einer Regelung aus dem Jahr 2014, in der die beiden Bundesländer beschlossen haben, dass Frauen und Kinder in Frauenhäusern im jeweils anderen Land aufgenommen und untergebracht werden können.

Inhalt des Abkommens ist eine Ausgleichszahlung von Hamburg an Schleswig-Holstein mit einem Höchstbetrag von jährlich 230.000 Euro sowie eine Beteiligung Schleswig-Holsteins an der Koordinierungsstelle 24/7 in Hamburg mit 30.000 Euro pro Jahr. Die Ergänzungsvereinbarung wird immer für zwei Jahre abgeschlossen und gilt nun für die Jahre 2021 und 2022.

Hamburgs Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard begrüßt die weitere Zusammenarbeit ausdrücklich: „Gewalt kennt keine Landesgrenzen, und Opfer bedürfen unkomplizierter und verlässlicher Hilfe. Hamburg und Schleswig-Holstein kooperieren deshalb seit nunmehr sechs Jahren erfolgreich, um von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kindern schnell und unbürokratisch Schutz und Sicherheit zu gewähren. Dieses Handeln entspricht den Leitlinien des Hamburgischen Opferschutzkonzepts und steht im Einklang mit den Vorgaben der Istanbul-Konvention. Auch und gerade in diesen bewegten Zeiten stehen Schleswig-Holstein und Hamburg gemeinsam an der Seite der von Gewalt betroffenen Frauen und ihrer Kinder.“

Aus Sicht von Schleswig-Holsteins Gleichstellungsministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack hat sich die Zusammenarbeit bewährt – das Angebot werde sehr gut angenommen: „Die Verlängerung dieser Vereinbarung ist mir sehr wichtig, denn sie dient dazu, Frauen und Kindern, die von Gewalt bedroht sind, länderübergreifend Schutz zu bieten. Dabei ist es wichtig, bürokratische Hürden abzubauen und schnelle Hilfe und Schutz zu ermöglichen. Das haben wir ein weiteres Mal ermöglichen können, indem Hamburg und Schleswig-Holstein eine bewährte Praxis gemeinsam weiter fortführen.“

Kontakt

Martin Helfrich

Pressesprecher

Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration
Pressestelle
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
Adresse speichern

Themenübersicht auf hamburg.de

Kontakt

Informationen

Unsere Bürgerthemen

Anzeige
Branchenbuch