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Corona-Briefing KW 34 Zahlen und Einschätzungen zu Infektionsgeschehen und Schutzimpfungen

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Im zurückliegenden 7-Tages-Zeitraum wurden 1.504 neue Corona-Fälle gemeldet. Das entspricht einer aktuellen Inzidenz von 79,0. Über 2,3 Millionen Impfungen wurden bisher insgesamt verabreicht; mehr als 67 Prozent der Bevölkerung in Hamburg sind bereits durch mindestens eine Impfung geschützt. 

Corona-Briefing KW 34: Zahlen und Einschätzungen zu Infektionsgeschehen und Schutzimpfungen

Bezogen auf die Gesamtbevölkerung liegt die 7-Tage-Inzidenz unter Personen mit einem Impfschutz gegen Covid-19 bei 3,36; bei Ungeimpften liegt dieser Wert bei 78,12.

Seit Beginn der Pandemie haben sich 83.787 Hamburgerinnen und Hamburger infiziert, rund 78.800 Personen gelten als genesen. Etwa 1.242.900 Personen haben bereits eine Corona-Schutzimpfung erhalten; bei rund 1.121.200 ist die Impfserie abgeschlossen. Unter den über 60-Jährigen haben 86,6 Prozent eine Schutzimpfung erhalten, unter den 18- bis 59-Jährigen sind 72,2 Prozent mindestens einmal geimpft.

Das Impfzentrum in den Hamburger Messehallen ist noch eine Woche im Betrieb. Spontane Erstimpfungen ohne vorherige Terminvereinbarung sind dort weiter möglich: Für Personen ab 18 Jahren wird der Janssen-Impfstoff (J&J) angeboten, der für über-60-Jährige empfohlen wird, auf Wunsch aber auch an Jüngere verabreicht werden kann. Es ist nur eine Impfung erforderlich, bereits am 15. Tag danach gilt der Impfschutz als vollständig.

Weitere Impfangebote bestehen in zahlreichen Praxen sowie an mehreren Krankenhausstandorten; eine Terminvereinbarung ist online unter www.impfterminservice.de/impftermine oder telefonisch über die 116117 möglich. Stadtweit werden darüber hinaus durch mobile Teams dezentrale Impfangebote gemacht, eine aktuelle Übersicht mit allen Terminen steht online zur Verfügung: www.hamburg.de/corona-impfstationen.

Die Zahl der Fälle, in denen eine Infektion im Ausland belegt ist, ist nach dem Ende der Sommerferien merklich zurückgegangen. In 47 Fällen, die in der vergangenen Kalenderwoche registriert wurden, ist ein Infektionsort im Ausland festgestellt worden (darunter u. a. Türkei, Spanien, Nordmazedonien, Kosovo, Griechenland und Bulgarien). Durch die Verbreitung im eigenen Haushalt oder nahen Umfeld ist anzunehmen, dass weitere Infektionen mittelbar auf solche Infektionen im Ausland zurückzuführen sind. Das verstärkte Reisegeschehen während der Ferien hatte in den vergangenen Wochen insofern auch einen merklichen Effekt auf das Infektionsgeschehen innerhalb Hamburgs. Noch bis in die vergangene Woche hinein wirkten sich, bedingt durch Inkubationszeit, Laboranalyse und Meldewege, Fälle der zu Ende gehenden Ferien- und Reisezeit in den Hamburger Infektionszahlen aus. In den zurückliegenden Tagen mit zurückgehenden Einträgen von außerhalb ist das Infektionsgeschehen jedoch seit sieben Tagen in Folge wieder rückläufig.

Mit zeitlichem Abstand nach dem Anstieg der Neuinfektionen ist nun jedoch auch wieder ein Anstieg der Fälle in Hamburgs Krankenhäusern zu beobachten. Gegenwärtig ist demnach noch ein Zusammenhang zwischen einer Zunahme von Infektionen und der Anzahl notwendiger Krankenhausbehandlungen festzustellen. Mit fortschreitender Erhöhung der Impfquote dürfte dieser Zusammenhang weiter abgeschwächt werden. In 15 Hamburger Krankenhäusern werden aktuell 106 Patienten stationär behandelt, darunter ist für 41 Personen eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Während die Situation nicht besorgniserregend ist, bleibt diese Entwicklung dennoch zu beobachten.

In Hamburgs stationären Pflegeeinrichtungen gibt es wieder vereinzelt Corona-Fälle. In insgesamt 7 Pflegeeinrichtungen sind aktuell Bewohnerinnen und Bewohner betroffen, hierbei handelt es sich bis auf eine Ausnahme nur um einzelne Fälle. In Kürze werden mobile Teams die Auffrischungsimpfungen in den Einrichtungen aufnehmen. Diese sind gegenwärtig nur für hochbetagte und vorerkrankte Menschen empfohlen. Sie sollen ebenso wie die Erst- und Zweitimpfungen im ersten Quartal nun sukzessive in allen stationären Pflegeeinrichtungen angeboten werden. Hierfür läuft gegenwärtig die Terminplanung an.

Die Anzahl der durchgeführten laborausgewerteten PCR-Tests lag in der zurückliegenden Kalenderwoche pro Werktag durchschnittlich bei rund 9.200 Testungen, die Rate der positiven Befunde bei 4,7 Prozent.

Besorgniserregende Virusvarianten spielen in Hamburg gegenwärtig keine besondere Rolle. Weiterhin werden im Rahmen einer zufällig ausgewählten Stichprobe sowie bei bestimmten Anhaltspunkten Untersuchungen vorgenommen, um eine mögliche Zunahme bestimmter Varianten frühzeitig zu entdecken. Gegenwärtig ist die sog. Delta-Variante in Hamburg die vorherrschende Variante des Virus. Andere Varianten wurden bislang nur in Einzelfällen nachgewiesen.

Personen, die einen vollständigen Impfschutz erhalten haben, sind ab 14 Tagen nach der vervollständigten Impfserie – in der Regel nach der zweiten Impfung – wirksam gegen einen schweren Krankheitsverlauf geschützt. Unter den 925.175 komplettierten Impfserien bis zum 4. August gab es 361 Fälle, in denen sich eine Person trotz Schutzimpfung infiziert hatte. Das entspricht einem Anteil von 0,039 Prozent sog. Impfdurchbrüche. Für 23 dieser Fälle wurde eine Krankenhausbehandlung erforderlich. Das Risiko, wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden zu müssen, ist somit durch eine Corona-Schutzimpfung erheblich reduziert.

In der 33. Kalenderwoche sind insgesamt 1.493 Fälle von den Gesundheitsämtern erfasst worden. 70 Fälle dieser Woche gehen auf die 0- bis 5-Jährigen zurück, 153 Fälle auf die 15- bis 19-Jährigen. Mit 301 Fällen haben die 6- bis 14-Jährigen den größten Anteil an den Neuinfektionen, ebenso wie die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen mit 301 Fällen. Weitere 247 Fälle gehen auf die 30- bis 39-Jährigen zurück, 183 Fälle auf die 40- bis 49-Jährige, 125 Fälle beziehen sich auf die 50- bis 59-Jährigen. 45 Fälle dieser Woche lassen sich den 60- bis 69-Jährigen zuordnen, 51 Fälle den über 70-Jährigen.

Für 245 Fälle ist die Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich, insgesamt handelt es sich um 73 identifizierte Ausbrüche (ab zwei Personen). Im überwiegenden Teil der Ausbruchssituationen innerhalb Hamburgs handelt es sich nach wie vor um das private Umfeld bzw. den Haushalt (60 Ausbrüche mit 179 Fällen). Fünf Ausbrüche mit 24 Fällen gehen auf den Arbeitsplatz zurück.

Das RKI vermeldet unterdessen insgesamt 1.638 Verstorbene, die auch mit dem Corona-Virus infiziert waren. Unter allen mit dem SARS-CoV-2-infizierten über 90-Jährigen aus Hamburg liegt der Anteil der Verstorbenen aktuell bei ca. 24,6 Prozent, unter den 80- bis 89-Jährigen bei rund 20,3 Prozent, unter den 70- bis 79-Jährigen bei rund 10,5 Prozent, unter den 60- bis 69-Jährigen bei rund 2,3 Prozent. Bei allen anderen Alterssegmenten verstarben deutlich weniger als ein Prozent der Infizierten.

Tägliche Meldewerte zur Corona-Lage sind auf www.hamburg.de/corona-zahlen verfügbar. Werte zu den durchgeführten Impfungen werden werktäglich beim RKI im Impfquoten-Monitoring zusammengeführt (xlsx-Download).

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Alle wichtigen Informationen sind stets aktualisiert und verlässlich unter www.hamburg.de/corona zusammengestellt. Für Fragen zu den Corona-Regelungen in Hamburg ist die Hamburger Corona-Hotline unter 040 42828 4000 von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr erreichbar.

Alle wichtigen Informationen zur Corona-Schutzimpfung sind online unter www.hamburg.de/corona-impfung abrufbar. Allgemeine Fragen werden unter der Hotline des Bundes 116 117 beantwortet.

Rückfragen – ausschließlich für Medienvertreter

Sozialbehörde
Martin Helfrich, Pressesprecher
Telefon: 040/428 63 2889
E-Mail: pressestelle@soziales.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/sozialbehoerde 

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