Ziele und Handlungsfelder Sozialräumliche Angebote in Hamburg - eine Einführung

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Sozialräumliche Angebote - das ist der Fachbegriff für verschiedene Angebote aus dem Bereich der Jugend- und Familienhilfe, die sich an Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien richten und deren Lebensumfeld bzw. soziale Umwelt einbeziehen.

Programm Sozialräumliche Angebote Hamburg

Erziehungsberatung

Zu den Leistungen zählen offene Begegnungsmöglichkeiten, verbindliche Gruppenangebote sowie individuelle Beratung und Begleitung. Mit dem Programm „Sozialräumliche Angebote der Jugend- und Familienhilfe“ fördert die Freie und Hansestadt Hamburg unter der Federführung der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) in Kooperation mit den sieben Bezirksämtern die Weiterentwicklung der sozialräumlichen Angebotsstruktur.

Ziele

Sozialräumliche Angebote richten sich insbesondere an Kinder, Jugendliche und Familien in belastenden Lebenslagen. Durch leicht zugängliche und präventiv wirksame Angebote sollen sie in ihrem Lebensumfeld rechtzeitig die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, damit ein Eingreifen des Jugendamtes möglichst nicht erforderlich wird. Die angebotene Hilfe sollen sie nutzen können, um ihren Alltag zu bewältigen, ihre Eigenverantwortung zu stärken und ihren Kindern ein gelingendes Aufwachsen zu ermöglichen.

Strukturell kommt es darauf an, Orte und Gelegenheiten des Austausches zu schaffen, um der Isolation von Familien in schwierigen Lebenslagen zu begegnen.

Ziel ist es auch, mit sozialräumlichen Angeboten die Handlungsalternativen des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) zu erweitern. Das Wissen um die Angebote und die Vernetzung im Sozialraum soll dem ASD ermöglichen, ratsuchenden Familien Zugänge zu den Einrichtungen und Hilfen im Umfeld zu öffnen.

Die Angebote werden von verschiedenen Trägern betrieben, die ein breites Spektrum an Unterstützung bereitstellen. Familiäre Lebenslagen und belastende Situationen sind vielfältig. Entsprechend flexibel müssen die Angebote, Methoden und Strategien ausgestaltet sein. Die Angebote sollen zudem mit Regeleinrichtungen wie Schule und Kita oder anderen offenen Einrichtungen der Jugendhilfe kooperieren. Das erleichtert den Kontakt zu den Zielgruppen und stärkt zugleich die Einrichtungen.

Auf der Grundlage von sozialräumlichen Bedarfsanalysen und Angebotsplanungen tragen öffentliche und freie Träger gemeinsam die Verantwortung für das Gebiet, in dem sie tätig sind. Das Netzwerkmanagement der bezirklichen Jugendämter nimmt bei der Gestaltung dieser Angebote eine zentrale Rolle ein.

Handlungsfelder

In der Globalrichtlinie GR J 1/17 Sozialräumliche Angebote der Jugend- und Familienhilfe vom 01.05.2017 wurden für die sozialräumlichen Angebote fünf Handlungsfelder festgelegt, die sich an der biografischen Entwicklung orientieren:

  • Handlungsfeld 1: Frühe Hilfen und Unterstützung von Familien an biografischen Übergängen
    (Kooperationspartner sind unter anderem. Kitas, Gesundheitsdienste, Eltern-Kind-Zentren)

  • Handlungsfeld 2: Begleitung von Kindern und Jugendlichen in außerschulischen Angeboten
    (Kooperationspartner sind Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, Sportvereine et cetera)

  • Handlungsfeld 3: Schulbezogene Angebote
    (zentrale Kooperationspartner: Schulen)

  • Handlungsfeld 4: Berufliche Integration und Unterstützung einer selbstständigen Lebensführung
    (Kooperationspartner sind hier vor allem Träger der offenen Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, Berufs- und Stadtteilschulen, ausbildungsvorbereitende Maßnahmen, Jugendberufsagenturen)

  • Handlungsfeld 5: Familienrat
    (Kooperationspartner sind hier u.a. der ASD, Schulen, Netzwerkpartner)

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