Spaziergang Altonaer Balkon Herrlicher Ausblick auf die Elbe

In Altona gibt es den größten und schönsten Balkon der Stadt. Oben auf dem hohen Elbufer gelegen, bietet sich ein spektakulärer Blick auf das rege Treiben im Containerhafen sowie eine freie Aussicht auf die Köhlbrand­brücke. Los geht der Spaziergang an den Landungsbrücken und führt bis zum Fähranleger nach Neumühlen.

Spaziergang mit Blick auf die Elbe

Startpunkt Landungsbrücken

Beginn des Spaziergangs ist an der U- und S-Bahnstation Landungsbrücken. Bevor man dort am Ausgang die Straßenüberquerung zur Elbe passiert, biegt man an der rechten Seite durch den Nebenausgang ab und schon hat man an der Ecke Hafenstraße/Helgoländer Allee die große Treppe zum Spazierweg oberhalb der Elbe vor sich. Oben angekommen merkt man, dass der Weg nicht umsonst "Bei der Erholung" heißt. Beim Verschnaufen nach dem Aufstieg kann man den Blick über die Landungsbrücken und das Eingangsgebäude des Alten Elbtunnels schweifen lassen. Der Weg führt dann weiter auf die Bernhard-Nocht-Straße. Vorbei an der Scharfen Ecke, Hamburgs ältester Hafenkneipe, folgt man dem Straßenverlauf bis man sich plötzlich zwischen tropischen Palmen wiederfindet. Diese sind in Hamburg zwar künstlich, doch das tut der entspannten Atmosphäre von Park Fiction vor der St.-Pauli-Kirche keinen Abbruch. In Sichtweite auf der anderen Seite der Elbe ist nun die Werft Blohm und Voss, in deren Trockendocks sich regelmäßig große und kleine Schiffe entdecken lassen.

Hoch über dem Fischmarkt

Weiter geht der Spaziergang über die Straße Pinnasberg, ehe man das Gelände des Fischmarktes und der Fischauktionshalle in Altona erreicht. Über das steinige Pflaster der Buttstraße führt der Weg direkt auf den Schellfischposten, bekannt aus der TV-Sendung Inas Nacht, zu. Über die große Treppe rechts geht es nun wieder aufwärts zum hohen Elbufer. Der Aufstieg führt bis oberhalb des Olbersweges, bis man auf einem Spazierweg angelangt ist. Diesem folgt man in Richtung Restaurant Elbblick und schon befindet man sich im lauschigen Grün des Altonaer Balkons. Ohne Sichtbehinderung hat man das Bürogebäude Dockland, dessen Architektur einem Kreuzfahrtschiff nachempfunden ist, die Elbe und die imposante Köhlbrandbrücke vor sich – ein unvergleichlicher Blick.

Oben bleiben oder runter

Ist die Aussicht auch noch so schön, irgendwann muss man dann doch weiter. Der Weg führt nun weg vom Altonaer Balkon und über die Kaistraße. Auf der anderen Seite angelangt, befindet man sich im Heinepark auf dem Schopenhauer Weg. Von dort hat man einen schönen Blick auf die alten Speicher an der Elbe, auf die Schlepperstation und auf das große Kühlhaus, das heute ein Seniorenheim beherbergt. Nun noch durch den Donners Park und den Rosengarten, und der Fähranleger Neumühlen ist erreicht. Dort kann man zum Abschluss der Tour noch die alten Kähne im Museumshafen Övelgönne anschauen. Mit der Fähre geht es schließlich zurück zu den Landungsbrücken – während der Fahrt kann der Altonaer Balkon noch einmal von unten in Augenschein genommen werden.

Wer sich das Dockland aus der Nähe anschauen will, kann den Spaziergang ab dem Altonaer Balkon auch anders fortsetzen und über die Treppe an der Kaistraße und den Elbberg in Richtung des einzigartigen Bürogeländes laufen. Der Weg hinauf auf die frei begehbare Aussichtsplattform ist dann natürlich Pflicht, denn auch von dort bietet sich ein spektakulärer Ausblick auf Elbe und Hafen.

Dauer: Zirka 1 Stunde

Karte

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