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Wintercheck Mit dem Wagen sicher durch die kalte Jahreszeit

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Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, ist es wegen der Verkehrssicherheit an der Zeit, das Auto winterfest zu machen. So geht’s.  

Wintercheck Ein Wintercheck macht auch noch Sinn, wenn der erste Schnee gefallen ist. Besser ist, wenn Sie Ihr Auto schon im Herbst für den Winter rüsten. Die Wartezeiten in den Kfz-Werkstätten sind dann auch kürzer als bei einem plötzlichen Wintereinbruch. 

Hilfreiche Tipps für den Auto-Wintercheck

Auf alle Wetterlagen gut vorbereitet

Hamburger Winter können überraschen. Mal halten sie sich mit vergleichsweise milden Temperaturen dezent im Hintergrund, ein anderes Mal gebärden sie sich mit viel Schnee und Glatteis fast schon rüpelhaft, wieder ein anderes Mal warten sie mit einer lockeren – und unberechenbaren –  Abfolge unterschiedlicher Wetterlagen auf. Mit einem rechtzeitig für den Winter gerüsteten Auto sind Sie für alle Eventualitäten des Hamburger Wetters und des Straßenverkehrs, besonders aber für plötzliche Wintereinbrüche mit Glatteis und Schneeglätte, gewappnet. Wer jetzt erst die vom Gesetzgeber geforderten Winterreifen aufzieht, muss mit langen Wartezeiten bei den Kfz-Werkstätten in Kauf nehmen.

Wenn Sie Ihr Auto schon im Herbst auf den Winter vorbereiten, können Sie der kalten Jahreszeit und ihren Unwägbarkeiten gelassen entgegensehen. Neben dem Reifenwechsel steht eine ganze Reihe anderer Checks an, die Sie mit etwas technischem Geschick selbst vornehmen oder in einer Kfz-Werkstatt professionell durchführen lassen können. Falls Sie ein rein funktionales Verhältnis zu Ihrem Auto haben, sollten Sie auf Nummer sicher gehen und Ihr Auto frühzeitig für Reifenwechsel und Wintercheck in die Werkstatt geben. Entladene Batterien, gefrorenes Kühlmittel und vereiste Türdichtungen sind Unannehmlichkeiten, die sich mit etwas professioneller Vorsorge leicht vermeiden lassen. 

TIPP:  Eine Winterreifenpflicht besteht laut Gesetzgeber bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte. Sollten Sie bei winterlichen Witterungsverhältnissen dennoch mit Sommerreifen unterwegs sein, gefährden Sie Ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Bei einem Unfall verlieren Sie unter Umständen wegen grober Fahrlässigkeit den Versicherungsschutz.

Darauf sollten Sie beim Wintercheck achten:

  • Ziehen Sie, falls Sie nicht mit Jahresreifen unterwegs sind, früh genug Winterreifen auf. "Von Oktober bis Ostern" lautet eine Faustregel für den Gebrauch von Winterreifen. Achten Sie darauf, dass die Reifen unbeschädigt sind und ausreichend Profil haben. Der Gesetzgeber sieht eine Profiltiefe von 1,6 Millimeter vor, Autoclubs empfehlen für eine optimale Griffigkeit allerdings eine Profiltiefe von 4 Millimeter.​​
  • Kontrollieren Sie den Zustand der Autobatterie. Der Säurestand sollte angemessen sein und die Batterie über eine ausreichende Spannung verfügen, damit die Batterie im Winter trotz der hohen Beanspruchung durch Heiz- und Beleuchtungssysteme problemlos funktioniert. Batterien, die älter sind als fünf Jahre oder schon im Herbst schwächeln, sollten Sie vor dem Winter austauschen, damit Sie nicht liegenblieben.
  • Überprüfen Sie die Beleuchtung (Bremslicht, Abblendlicht, Scheinwerfer, Nebelschlussleuchte). Kontrollieren Sie die Einstellungen der Scheinwerfer, um in jeder Situation optimale Sicht zu haben. Säubern Sie, falls nötig, verschmutzte Leuchten und wiederholen Sie den Vorgang mehrmals im Winter.
  • Überprüfen Sie für ein optimales Bremsergebnis Bremsbeläge und Bremsscheiben auf Funktionstüchtigkeit. Achten Sie auch darauf, dass die Bremsflüssigkeit nicht veraltet und in ausreichender Menge vorhanden ist.
  • Nutzen Sie ein Motoröl mit einer hohen Viskosität, damit das Öl auch bei niedrigen Temperaturen flüssig bleibt. Tauschen Sie das Motoröl gegebenenfalls aus.
  • Prüfen Sie die Zusammensetzung der Kühlflüssigkeit auf den Anteil an Frostschutzmittel und fügen Sie gegebenenfalls Frostschutzmittel hinzu. Der Frostschutz sollte bis minus 25 Grad reichen. Gefrorenes Kühlwasser in den Leitungen kann zu kostspieligen Motorschäden führen.
  • Reichern Sie die Scheibenwischerflüssigkeit mit Frostschutzmittel an oder verwenden Sie Winterscheibenreiniger, um in jeder Situation gute Sicht zu haben. Überprüfen Sie die Beläge der Scheibenwischer und tauschen Sie sie gegebenenfalls aus. Beschädigte Scheibenwischerbeläge können Schmierfilme verursachen und die Sicht empfindlich behindern.
  • Fetten Sie Türdichtungen mit Spezialstiften ein, um Vereisungen zu vermeiden und bei jeder Wetterlage Zugang zu Ihrem Auto zu haben.
  • Deponieren Sie  – außerhalb des Autos! – Türenteisungssprays gegen eingefrorene Türschlösser.
  • Nutzen Sie den Anlass und überprüfen Sie Ihr Autozubehör. Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste sollten in gutem Zustand sein.
  • Halten Sie Abdeckfolie für die Windschutzscheibe, Eiskratzer, Schneebesen und Scheibenwischtuch im Auto vor. Sie leisten bei den entsprechenden Witterungsverhältnissen gute Dienste.
  • Packen Sie für Ausflüge in schneereichere Regionen Schneeketten ein.
  • Halten Sie für den Pannenfall eine warme Decke und Handschuhe vor.

TIPP: Waschen Sie Ihr Auto nur bei Plustemperaturen. Vergessen Sie nicht, die Beleuchtungssysteme zu säubern, und nutzen Sie gegen Beschädigungen durch Streusalz eine Unterbodenwäsche mit Wachsversiegelung.

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