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Deutsches Spring- und Dressur-Derby Das schwierigste Springen der Welt

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+++AKTUELL+++ Das Deutsche Spring- und Dressurderby 2020 ist aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie abgesagt. Das nächste Spring- und Dressurderby findet damit erst 2021 statt.Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Klein Flottbek genießt weltweit große Anerkennung und übt eine magnetische Anziehungskraft auf die Weltelite der Reiter aus.

Spring-und Dressurderby Klein Flottbek

Deutsches Spring- und Dressurderby

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Derby Park Klein Flottbek

Termin(e)

Das Spring- und Dressurderby 2020 ist abgesagt.

Sensationssieger Lüneburg

Damit hatte keiner gerechnet. Der Spring-Derby-Sieger 2019 heißt Nisse Lüneburg. Er setzte sich im Stechen auf Can Ya Makan gegen den Iren Shane Been durch. Beide waren im ersten Umlauf fehlerfrei und auch im Stechen entschied nur die Zeit. Platz drei ging an Mitfavoritin Sandra Auffarth auf Nupafeed's La Vista mit vier Fehlerpunkten.

Die besten zehn

PlatzReiter (Land)PferdErgebnis 1. DurchgangErgebnis StechenPreisgeld
1Nisse Lüneburg (D)Cordillo0 Fehlerpunkte0 Fehlerpunkte/53,52 Sek30.000
2Shane Breen (IRL)Can Ya Makan0 Fehlerpunkte0 Fehlerpunkte/54,71 Sek.24.000
3Sandra Auffarth (D)Nupafeed's La Vista4 Fehlerpunkte/
157,67 Sek.
18.000
4Matthew Sampson (GB)Quality Old Joker4 Fehlerpunkte/
158,54 Sek.
12.000
5Benjamin Wulschner (D)Bangkok Girl PP4 Fehlerpunkte/
159,06 Sek.
8.400
6Nigel Coupe (GB)Golvers Hill4 Fehlerpunkte/
169,76
6.000
7Gilbert Tillmann (D)Hadjib4 Fehlerpunkte/
176,06 Sek.
4.800
8Andre Thieme (D)Contadur8 Fehlerpunkte/
163,73 Sek.
3.600
9James Whitaker (GB)Glenvadra Brilliant8 Fehlerpunkte/
172,73 Sek
3.600
10Jan Peters (D)Kokolores8 Fehlerpunkte/
181,21 Sek.
3.000

Weitere Informationen: Alle Ergebnisse

Das Derby 2019

Der Termin des ältesten Reitturniers Deutschlands und des schwierigsten Springparcours der Welt steht. In diesem Jahr trifft sich die Dressur- und Springreit-Elite vom 29. Mai bis zum 2. Juni zum 90. Mal in Hamburg Klein Flottbek. Im Rahmen der Veranstaltung findet auch wieder die Global Champions Tour (die höchstdotierte Reitserie der Welt) statt. Insgesamt besteht die Serie aus 20 Wettbewerben weltweit. Los geht's am 28. Februar in Doha. Hamburg gehört seit 2008 dazu ist und bildet in diesem Jahr die sechste Station der Tour. Die Top 30 der Welt sind startberechtigt.

In diesem Jahr wurde ein Jubiläum begangen. Das Springderby ist 90 Jahre alt. Und dazu erhoffte sich der Veranstalter Engarde mehr als 93.000 Besucher. Damit würde man das Rekordjahr 2017 übertreffen. Das hat geklppt: 96.000 ZUschauer kamen an den fünf Tagen. Und zu diesem Jubiläum hatte sich Derbchef Volker Wulff etwas Besonderes ausgedacht. In der von den TV-Sendern ARD und ZDF vorgegebenen einstündigen Sendepause gab es einen 60-minütigen Rückblick auf die Geschichte der Veranstaltung, die auf Videoleinwänden gezeigt wurde. Dazu waren ehemalige Derbysieger eingeladen. Stargast war der 83-Jährige Brasilianer Nelson Pessoa, der siebenmal in Hamburg gewann.

Die Startfolge zum deutschen Spring-Derby

1. Tobias Meyer (D) auf Samurai
2. Stephan Dubsky (D) auf Be my Fellow
3. Amelie Ottens (D) auf Quintus
4. Gilbert Tillmann (D) auf Hadjib
5. Gerald Nothdurft (D) auf Never walk alone
6. Mads Laffrenzen (D) auf Conzales
7. Hergen Forkert (D) auf Cockerell B
8. László Tóth (UNG) auf Quantico
9. Thomas Kleis (D) auf La Darca
10. Christina Thomas (D) auf Caddie
11. Daniel Sonnenberger (AUT) auf Amarisz
12. James Whitaker (GB) auf Glenavadra Brilliant
13. Karl-Friedrich Matthiessen (D) auf Zypria M
14. Max-Hilmar Borchert (D) auf Cent-blue
15. Manuel Feldmann (D) auf Limbo W
16. Leonie Jonigkeit (D) auf Tello R Z
17. Jörg Möller (D) auf Lion Cor
18. Jan Peters (D) auf Kokolores
19. Philipp Makowei (D) auf Queo II
Pause
20. Frederic Tillmann (D) auf Oreal Des Etains Z
21. Axel Narolles (FRA) auf Seltique
22. Kai Rüdiger (D) auf Cross Keys
23. Benjamin Wulschner (D) auf Bangkok Girl PP
24. Hendrik Sosatz (D) auf Lady Lordana
25. Nigel Cpupe (GB) auf Goövers Hill
26. Karl Schneider (D) auf Citronello Z
27. Christian Ahlmann (D) auf Atomic Z
28. Shane Breen (IRL) auf Can Ya Makan
29. André Thieme (D) auf Contadur
30. Nisse Lüneburg (D) auf Cordillo
31. Sandra Auffarth (D) auf Nupafeed's la Vista
32. Matthew Sampson (GB) auf Quality Old Joker

Der fünfte Tag (Sonntag, 2. Juni)

Die Sieger des fünften Tages (Springen)
• 7.45 Uhr, Spooks Amateur Trophy, Small Tour: Victoria Ries (D) auf Hankey's Sexy Sister M (Preisgeld: 250 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• anschließend, Spooks Amateur Trophy, Medium Tour: Vivien Göbel (D) auf Savona (Preisgeld: 300 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• anschließend, Spooks Amateur Trophy, Large Tour: Janne Sosath-Hahn (D) auf Cadora (Preisgeld: 400 Euro, 0 Fehlertpunkte)
• 10.20 Uhr, Amateur Spring-Derby der Spookas Amateur Trophy, Small Tour:
• anschließend, Amateur-Jumping-Derby der Spooks-Amateur-Troph, Medium Tour:
• anschließend, Amateur-Jumping-Derby der Spooks-Amateur-Trophy, Large Tour:
• 13.45 Uhr, J.J. Darboven 90. Deutsches Spring-Derby, Riders-Tour, 3. Etappe: Nisse Lüneburg (D) auf Can Ya Makan

Die Sieger des fünften Tages (Dressur)
• 9.15 Uhr, Deutsches Pony-Dressur-Derby, Finale:
• 11.00 Uhr: Almased Deutsches Dressur-Derby

Der vierte Tag (Sonnabend, 1. Juni)

Die Sieger des vierten Tages (Springen)
• 7.30 Uhr, CWD Preis, Spooks Amateur Trophy: Günter Schmaus (D) auf Casinjo Ex Z (Preisgeld: 400 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• 9.25 Uhr, Preis von Glas Strack: Axel Narolles (D) auf Dominant 2000 Z (Preisgeld: 6.250 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• 12.00 Uhr, Global Champions League, Qualifikation zum LGCT Grand Prix: Margie Goldstein-Engle (USA) auf Dicas (Preisgeld: 23.325 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• Global Champions League of Hamburg - second Competion: St. Tropez Pirates (Olivier Robert/Vivaldi des Meneaux und Peter Devos/Claire Z, Preisgeld:  29.139,30 Euro, vier Fehlerpunkte))
• 15.15 Uhr: Longines Global Champions Tour, Grand Prix of Hamburg: Daniel Deusser (D) auf Jasmien v. Bischop (Preisgeld: 100.000 Euro, Sieger im Stechen, 0 Fehlerpunkte)
• 17.40 Uhr: Equiline Speed-Derby, Zeitspringen: James Whitaker (GB) auf Lammy Beach (Preisgeld: 3.360 Euro)
• 19.15 Uhr: CWD Preis, Spooks Amateur Trophy, Small Tour: Beeke Vogeler (D) auf Clindrigo (Preigeld: 250 Euro, 0 Fehlerpunkte))
• anschließend: CWD Preis, Spooks Amateur Trophy, Big Tour: Janne Sosath-Hahn (D) auf Cadora (Preisgeld: 400 Euro, 0 Fehlerpunkte)

Die Sieger des vierten Tages (Dressur)
• 9.15 Uhr , Almased Dressage Amateurs, Small Tour: Ditte Birck Dragsted (DAN) auf Achilles FC (Kein Preisgeld, 723 Punkte)
• 12.00 Uhr, Almased Dressage Amateurs, Big Tour: Andre Hecker (D) auf Hemmingway (Kein Preisgeld, 1005 Punkte)
• 13.30 Uhr, Kasa Brandt-Preis, U25-Dressur-Derby, Finale mit Pferdewechsel: Claire Louise Averkorn (Preisgeld: 500 Euro)
• 15.15 Uhr, Deutsche Bank Preis, Grand Pris Special: Frederic Wandres (D) auf Duke of Britain (preisgeld: 4.200 Euro, 1717,5 Punkte)
• 17.45 Uhr, Grand Prix Kür gestiftet von Freiherr von Jenisch: Susan Pape (GB) auf Harmony's Don Noblesse (Preisgeld: 4.275 Euro)

Der dritte Tag (Freitag, 31. Mai)

Die Sieger des dritten Tages (Springen)
• 7.00 Uhr, Preis des Bauernblatt, Spooks-Amateur Trophy: Jennifer Kleofas (D) auf Hidchen van de Vyverhoeve (Preisgeld: 300 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• 8.45 Uhr, NFR Trophy: Emanuele Gaudiano (ITA) auf Kingston van het Eikenhof (Preisgeld: 6.250 Euro,0 Fehlerpunkte)
• 10.25 Uhr, Equiline Youngster Cup für 7-jährige Pferde: William Whitaker (GB) auf Mr. Cash (Preisgeld: 1000 Euro,0 Fehlerpunkte)
• 12.00 Uhr, Equiline Youngster Cup für 8-jährige Pferde: Matthew Sampson (GB) auf Geneve R (Preisgeld: 1000 Euro, 0 Fehlerpunkte))
• 13.50 Uhr, 2. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby (Preis der Deutschen Kreditbank): Shane Breen (IRL) auf Can Ya Makan (Preisgeld: 6.250 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• 18.00 Uhr, Prestige Italia Cup: Harrie Smolders (NL) auf Cas 2 (Preisgeld: 15.000 Euro, 0 Fehlerpunkte)

Die Sieger des dritten Tages (Dressur)
• 9.15 Uhr, Preis der uvex sports in memoriam Rosemarie Springer: Joban Lübbecke (D) auf Dujardin H.B. (Preisgeld: 400, 831,5 Punkte)
• 12.40 Uhr, Almased Dressage Amateurs, Small Tour: Ditte Birck Dragsted (DAN) auf Achilles FC (Kein Preisgeld, 723,5 Punkte
• 15.25 Uhr, Almased Dressage Amateurs, Big Tour: Andre Hecker (D) auf Hemmingway (Kein Preisgeld, 728 Punkte)
• 16.45 Uhr, 2. Qualifikation zum Deutschen Dressur-Derby: Enya Palm (D) auf Frühlinghstraum (Preisgeld: 80 Euro, 880 Punkte

Der zweite Tag (Donnerstag, 30. Mai)

Die Sieger des zweiten Tages (Springen)
• 8.15 Uhr, Preis der Büttner Group: Johannes Ehning (D) auf C-Jay (Preisgeld: 6.250 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• 10.45 Uhr, Preis der Deutschen Vermögensberatungs AG - DVAG: Daniel Deusser (D) auf Killer Queen VDM (Preisgeld: 15.000 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• Danach, Global Champions League, 1. Wertungsprüfung: New York Empire (Scott Brash und Hans-Dieter Dreher, beide 0 Fehlerpunkte)
• 14.35 Uhr: Mercedes Benz Championat of Hamburg: Pedar Fredricson (SWE) auf H&M All In (Preisgeld: Mercedes im Wert von 59.000 Euro,0 Fehlerpunkte)
• 18.15 Uhr: Preis des Bauernblatt, Small Tour: Julia Muth (D) auf El Bandiata B (Preisgeld: 250 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• anschließende Preis des Bauernblatt, Large Tour: Günter Schmaus (D) auf Ginnis van't Geyzeven (Preisgeld: 400 Euro, 0 Fehlerpunkte)

Die Sieger des zweiten Tages (Dressur)
• 9.00 Uhr, Qualifiktion zum GP spezial, zur GP Kür und zum Deutschen Derby: Frederic Wandres (D) auf Duke of Britain (Preisgeld: 2000 Euro, 1696,5 Punkte)
• 15.00 Uhr: Deutsches Pony Dressur Derby, 1. Qualifikation: Clara Paschertz (D) auf Da Capo's Dancing Boy (Preisgeld: 70 Euro, 831,5 Punkte)

Der erste Tag (Mittwoch, 29. Mai)

Wichtigste Prüfung: Die erste Qualifikation für das Spring-Derby am Sonntag. 78 Teilnehmer aus 13 Nationen haben hierfür gemeldet. Die 2. Qualifikation ist am Freitag. Danach steht das Feld für das Derby am Sonntag fest.

Die Sieger des ersten Tages (Springen)
• Eggersmann Junior Cup: Sara Carstens (D) auf Collector (8,5 Fehlerpunkte, Preisgeld: 65 Euro)
• Preis der Eurogate Container Terminals: Johannes Ehning (D) auf C-Jay (Preisgeld: 2500 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• Eggersmann Junior Cup, Finale: Tommy Matthies (D) auf Spirit (Preisgeld: 2500 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• Equiline Youngster Cup für 7-jährige Pferde: Marc Houtzager (NL) auf Habitat BP (Preisgeld: 500 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• Equiline Youngster Cup für 8-jährige Pferde: Shane Sweetham (IRL) auf Deleyn (Preisgeld: 500 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• 1. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby: Benjamin Wulschner (D) auf Bangkok Girl PP (Preisgeld: 6.250 Euro, 0 Fehlerpunkte)
• Flottbek 5-Star: Felix Haßmann (D) auf SIG Captain America (Preisgeld: 6.250 Euro,  0 Fehlerpunkte)

Weitere Informationen: Alle Ergebnisse

Die Teilnehmer

Dank der hochkarätigen Global Champions Tour werden rund 25 der 50 weltbesten Springreiter erwartet. In diesem Jahr bei den Springreitern wieder dabei: Die Vorjahresdritte Sandra Auffarth mit „La Vista“. Für Turnierchef Volker Wulff ist sie sogar Favoritin. Außerdem am Start: Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Christian Ahlmann (Marl), Laura Klaphake (Steinfeld) und Hamburgs beste Springreiterin Janne Friederike Meyer-Zimmermann.

Nicht dabei beim Dressurberby: Die Finnin Emma Kanerva. Sie wohnt in Stade und gewann im vergangenen Jahr das 60. Dressurderby in Hamburg. Ihr Pferd ist verletzt. Für gleichwertigen Ersatz ist gesorgt: Frederic Wandres (Hagen), der im vergangenen Jahr zwei Weltcupsiege errungen hat, hat sein Kommen zugesagt.

Insgesamt werden in Flottbek rund 550 Pferde aus 30 Nationen erwartet. In diesem Jahr stehen 3,6 Millionen Euro zur Verfügung. Nie waren es mehr. Davon werden 1,46 Millionen Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Der Sieger des Deutschen Springderbys erhält neben dem „Blauen Band“ 175.000 Euro Prämie, bei der Global Champions Tour und League geht es um 900.000 Euro.

Höhepunkte der Veranstaltung

Mittwoch, 29. Mai
• 1. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby

Donnerstag, 30. Mai
• Teamspringen der Global Champions League, 1. Wertung
• Championat von Hamburg mit Stechen: Internationale Springprüfung
• Deutsches Pony-Dressur-Derby: 1. Qualifikation

Freitag, 31. Mai
• 2. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby
• Deutsches Pony-Dressur-Derby: 2. Qualifikation

Sonnabend, 1. Juni
• Grand Prix Special: Dressurprüfung
• Teamspringen der Global Champions League, 2. Wertung
• Global Champions Tour: Grand Prix of Hamburg, internationale Springprüfung mit Stechen
• Speed-Derby, Zeitspringprüfung

Sonntag, 2. Juni
• 61. Deutsches Dressurderby mit Pferdewechsel
• Deutsches Pony-Dressur-Derby: Finale mit Pferdewechsel
• Deutsches Spring-Derby

Weitere Informationen: Tickets

Fakten zum Turnier 2019

  • Preisgeld gesamt: 1,46 Millionen Euro
  • Preisgeld Freitag: 25.000 Euro
  • Preisgeld Derbyfinale am Sonntag: 170.000 Euro
  • Preisgeld Global Champions Tour und League: 1.032.000 Euro
  • Geseamtetat: 3,6 Millionen Euro
  • Zuschauerrekord: 92.000 (2017)
  • Unterhaltung: 140 Pagodenzelte auf 3.200 Quadratmetern mit 150 Anbietern
  • NDR und ARD übertragen rund neun Stunden
  • Noch mehr TV: Alle Spring- und Dressurprüfungen gibt es live bei ClipMyHorse.TV
  • Parcours-Länge: 1.230 Meter
  • Null-Fehlerritte beim Derby seit dem Jahr 1920: 159
  • Viermal ging das „Blaue Band“ an eine Amazone. Zuletzt 1975 an Caroline Bradley (England)
  • 550 Pferde mit Reitern und Reiterinnen aus 30 Nationen werden erwartet
  • 23 der 50 weltbesten Springreiter sind am Start
  • Rekordsieger des Spring-Derbys: Nelson Pessoa (Brasilien/sieben Siege)
  • Zuschauer Springstadion: 4.200 Sitzplätze und 13.000 Stehplätze
  • Zuschauer Dressurstadion: 2.000 Sitzplätze und Stehplätze

Matthew Sampson gewann das Deutsche Derby 2018

Am Himmelfahrtswochenende fand die 2018er-Auflage des Deutschen Spring- und Dressur-Derbys statt. Beim traditionsreichen Reitturnier krönte sich in diesem Jahr der Brite Matthew Sampson zum Champion. Er leistete sich im Stechen keinen Fehler und holte sich den prestigeträchtigen Sieg auf Gloria im Deutschen Springderby. Auf Platz zwei kam Gilbert Tillmann auf Claus Dieter, der sich vier Strafpunkte leistete. Dritte wurde Sandra Auffahrt aus Ganderkesee auf Nupafeed's La Vista. Auffahrt kam zwar mit der besten Zeit ins Ziel, sammelte im Parcours jedoch acht Strafpunkte.

Alle Ergebnisse unter: Deutsches Springderby

Das zweite große Championat des Wochenendes war der Grand Prix of Hamburg, der im Rahmen der Global Champions Tour, der höchstdotierten Reitserie der Welt, ausgetragen wurde. Dort setzte sich der Niederländer und Weltranglistenerste der Springreiter, Harrie Smolders auf Don VHP Z durch. Ebenso wie Maurice Trebbel, der auf Chacco´s Son auf Rang zwei landete, leistete sich Smolders keinen Fehler im Stechen, allerdings war der Niederländer knapp zwei Sekunden schneller im Parcours als Trebbel. Dritter wurde der Schweizer Martin Fuchs auf Chaplin.

Alle Ergebnisse unter: Grand Prix of Hamburg

Finnin holt sich das Blaue Band 

Im Dressur-Viereck jubelte am Ende die Finnin Emma Kanerva. In den drei Prüfungen mit Pferdewechsel, wobei die drei Finalisten auch jeweils mit den Pferden der Konkurrenz reiten müssen, sammelte sie 214,699 Prozent und gewann als Siegerin des Deutschen Dressurderby das Blaue Band. Zweiter wurde Jan-Dirk Gießelmann mit 210,666 Prozent, auf Rang drei schaffte es die Australierin Kristy Oatley, die auf 207,600 Prozent kam. 

Alle Ergebnisse unter: Deutsches Dressurderby

Das Derby-Wochenende fand bei bestem Wetter statt und so schauten allein beim Deutschen Springderby am Donnerstag 25.000 Zuschauer auf der Anlage in Klein Flottbek vorbei. An den fünf Turniertagen zog es insgesamt 93.000 Zuschauer in den Derbypark, was einen neuen Rekord bedeutete. Im kommenden Jahr steht dann ein Jubiläum an: Das Deutsche Springderby wird zum 90. Mal ausgetragen. Termin ist vom 29. Mai bis 2. Juni 2019.

Hamburger Traditionsturnier

Eleganz ist ein entscheidender Faktor beim Deutschen Spring- und Dressurderby – sowohl hoch zu Ross als auch auf den Zuschauerrängen. Das Turnier in Hamburg besitzt einen ganz eigenen Charme und eine große Tradition und ist daher bei Sportlern als auch bei Zuschauern gleichermaßen beliebt.

Das Deutsche Spring- und Dressurderby ist die fünfte (von 15) und einzige Station der prestigeträchtigen Fünf-Sterne-Springsportserie Longines Global Champions Tour in Deutschland und schon allein deshalb Zuschauermagnet. 93.000 Zuschauer verfolgten die verschiedenen Wettbewerbe im vergangenen Jahr im Derbypark, was einen Zuschauerrekord bedeutete.

Weitere Informationen: Spring- und Dressur-Derby

Springen und Dressur

Das Springen findet auf einem der schwierigsten Parcours der Welt statt. Das Turnier in Hamburg stellt auch für die Weltelite der Springreiter eine große Herausforderung dar. Neben dem Geschehen zwischen Steilsprung, Oxer und Wassergraben stehen auch das rasante Speed-Derby und der Youngster-Cup auf dem Programm.

Beim Dressurderby kämpfen die Teilnehmer um das begehrte Blaue Band, das den Sieger des Hamburger Derbys auszeichnet. In der Hansestadt gibt es mit der Prüfungsform „Pferdewechsel" eine Besonderheit. Dabei starten die Reiter auf Fremdpferden. Diese Prüfungsform ist auf internationalem Niveau eher selten. Dieser Herausforderung stellen sich auch die U25- und U16-Reiter in ihrer jeweiligen Altersklasse.

Sprung über den Großen Wall

Das Deutsche Spring-Derby – manchmal auch Hamburger Derby genannt – wird in Fachkreisen auch als schwierigstes Derby weltweit bezeichnet. Traditionell ist es für das Publikum der Höhepunkt des gesamten Turniers.

Eine Besonderheit ist der aus Naturhindernissen bestehende Parcours, der zudem mit 1.250 Metern für heutige Verhältnisse eine ungewöhnliche Länge aufweist. Die Prüfung fordert also neben Springvermögen in besonderem Maße Mut, Vertrauen und Kondition von Pferd und Reiter. Der Parcours wurde 1920 vom leidenschaftlichen Jagdreiter Eduard Pulvermann gestaltet, der die Naturhindernisse an die holsteinischen Landschaft anlehnte. Seitdem wurden weder die Linienführung noch die Hindernisse verändert. Lediglich die Höhe der Hindernisse wurde über die Jahrzehnte an das gestiegene Leistungsniveau angepasst.

Unter den weltberühmten Naturhindernissen ist der 3,50 Meter hohe „Große Wall“ die größte Attraktion. Es geht 80 Grad steil bergab. Der Wall wurde zuletzt leicht abgeflacht, um beim Abrutschen etwas mehr Führung zu ermöglichen. Nur einen Galoppsprung hinter dem steilen Wallabhang steht schon die „Weiße Planke“. In der Geschichte des Derbys passierten hier die meisten Springfehler.

Pulvermanns Grab

Ein weiteres berühmt-berüchtigtes Hindernis ist „Pulvermanns Grab“, ein zwei Meter breiter Wassergraben mit je einem Steilsprung davor und dahinter. Als Springreiter überwand Eduard Pulvermann, der diese schwierige Sprungkombination entwickelte, sein eigenes Hindernis kein einziges Mal – an diese Begebenheit wurde der Name angelehnt.

Eine dritte ungewöhnliche Herausforderung für Reiter und Ross sind die zwei „Irischen Wälle“, zwei Naturhindernisse mit zwei aufeinanderfolgenden Wällen. Vor dem Absprung auf den ersten Wall und nach dem Absprung vom zweiten Wall müssen Pferd und Reiter einen kleinen Steilsprung bewältigen. Auch dieses Hindernis wurde zuletzt entschärft. Insgesamt hat der Parcours 17 Hindernisse mit 26 Sprüngen.

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