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Hockey Langer Atem ist angesagt

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Für diese Ausgabe hat sporting-Lars ich mit zwei Athletinnen gesprochen, die sich extrem auf die Weihnachtszeit freuen, weil sie dann noch mal durchatmen und ein paar ruhige Minuten finden können. Wenn so etwas gesagt wird, derweil Weihnachten für viele eher Stress bedeutet, kann man sich vorstellen, was auf Anne Schröder vom Club an der Alster und auf Marie Mävers vom UHC Hamburg ab Neujahr zukommt.

Sporting Hamburg

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Gute Vorrunde auf dem Feld

Ich erwische die beiden nach einer Länderspielreise bzw. nach einer kleinen Auszeit; die Feldhockeysaison geht in die Winterpause. Die Vorrunde lief super: Auf Platz zwei und drei überwintern ihre beiden Teams, die Teilnahme an der DM-Endrunde ist schon so gut wie sicher. Passt. Der Einstieg in die Saison war nicht ganz so easy.

Nach einer super Vorrunde bei der WM in London im August, bei der die deutschen Damen die Vorrunde gewannen, große Hoffnungen Richtung Medaille hegten, wurden sie im Viertelfinale jäh von Spanien gestoppt. „Dann den Fokus direkt wieder Richtung Liga zu schwenken, das war nicht leicht“, sagt Marie, „umso besser, dass wir mit dem UHC mit einigen Neuzugängen so eine gute Vorrunde gespielt haben.“

Auch für Anne war der Start top: „Einen kleinen Knick in unserer Leistung hatten wir, als es gegen die anderen Topteams ging, aber zum Ende waren wir wieder gut dabei, und mit einem 2. Platz in den ‚Feldhockey-Winterschlaf’ zu gehen, beruhigt.“

Ab in die Halle

Nach der Feldsaison geht es für viele Hockeyspielerinnen nun direkt in die Halle. Wobei nicht alle Nationalmannschafts-Athletinnen die Hallensaison spielen, da es extrem belastend ist, fast jedes Wochenende Spiele zu haben und gleichzeitig das normale Feldhockeytraining für Nationalmannschaft und Rückrunde zu absolvieren. Anne stellt sich dieser Herausforderung, denn sie hat mit dem Club an der Alster ein Mega-Ziel vor Augen: Zum 100. Club-Jubiläum ist der sporting Lars ​​​​​​​nämlich Ausrichter des Hallen-Europacups. Titelverteidiger und zugleich Ausrichter – eine tolle Möglichkeit, dem Jubiläum zuhause die Krone aufzusetzen! Also ist die Hallensaison für Anne ein Muss.

Marie spielt die Hallensaison um die Deutsche Meisterschaft mit: „Es bockt schon und macht immer Spaß, zwar geht es mehr um Prestige, für die Technik ist es aber sehr gut, die Hallensaison mitzunehmen.“ Denn Halle bedeutet kleineres Feld, weniger Spielerinnen pro Team, ist insgesamt schneller. Sind Marie und Anne mit ihren Vereinen jeweils Gegnerinnen, kennen sie in der Nationalmannschaft nur einen Weg, den gemeinsamen. Und so, wie der Spielplan für 2019 aussieht, werden sie häufig zusammen spielen. Der Fokus liegt deutlich auf der EM, mit einem Sieg wären beide ihrem Traum von den Olympischen Spielen 2020 sehr nahe, der Europameister qualifiziert sich direkt.

Neue internationale Liga

Neu ab 2019 ist die Hockey Pro League (Januar bis Juni), sie wurde vornehmlich aus Marketinggründen, für einen werbewirksameren Auftritt des Hockey-Sports, gegründet. Dem deutschen Nationalteam bietet sie den Vorteil, sich in einem so wichtigen Jahr, es geht ja um die Olympia-Quali, über einen langen Zeitraum einspielen zu können. „Gerade für uns Deutsche, die wir keine Profis sind, kann es nur von Vorteil sein, viel mit der Nationalmannschaft unterwegs zu sein und Spielpraxis zu haben“, meint Anne. Die erste Pro-League-Reise erfolgt aber ohne die beiden: Anne ist beim Europacup dabei, Marie hat mit dem Bundestrainer abgesprochen, dass sie für die erste Reise noch frei hat. 

Schaut man sich den Zeitplan bis zum Sommer an, gibt es kaum Auszeiten für die Athletinnen: Deutsche Meisterschaft (Der Club an der Alster ist Titelverteidiger), Europacup (UHC letztes Jahr 2., will endlich den Pott), EM (Olympia-Qualifikation soll her), da ist es schon gut, wenn zum Jahreswechsel noch einmal „tief durchgeatmet“ werden darf. sporting-Lars wünscht Euch einen langen Atem für die Saison und dass Ihr ordentlich abräumt.


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