Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Eishockey Ausdauersport – Eishockey in Hamburg

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Wer sich mit den Crocodiles unterhält, der hätte auch gern so viel Ausdauer und Geduld. Sozusagen. Die Gründe sind mannigfaltig, um nicht das schöne Wort Vielfalt zu missbrauchen, aber wenn eine Sportart, eine Idee, Nackenschläge bekommt, dann schreien die Crocodiles offensichtlich zu laut und immer wieder HIER, unser Eindruck.

Sporting Hamburg

Das Insolvenzverfahren ist vom Tisch. Der im Januar gegründete Sponsorenpool hat 25 % der GmbH übernommen und guckt der Geschäftsführung über die Schulter, auf die Finger, was auch immer. „Es ist aber vielmehr die Liebe zum Eishockey“, erklärt Crocodiles-Geschäftsführer und Sportlicher Leiter Sven Gösch das Phänomen, dass nicht längst alle Beteiligten den Kopf in den Sand gesteckt haben, sondern immer wieder, dauerhaft und nachhaltig für ihren Sport in Hamburg kämpfen. „Im Frühjahr haben wir innerhalb von 4 bis 6 Wochen 200 K Euro zusammenbekommen“, sagt Sven. „Ein Ding, das eigentlich unmöglich war“ wurde geschafft, es gab finanzielle Unterstützung durch die Sponsoren, vielmehr und beeindruckenderweise aber auch von den eigenen Fans und – sehr ungewöhnlich, so Rosinenbomber-mäßig – sogar von den Gegner-Fans und ihren Teams. Das ist so erwähnenswert wie ungewöhnlich, solidarisch. Und dabei ging es um Kohle für die vergangene Saison, wohlgemerkt. 

Nun, kurz vor dem Start in die neue Spielzeit, sitzen wir wie auch schon im letzten Jahr in der stinkigen Mannschaftsumkleide, fragen uns zwischendurch, ob man sich das eigentlich alles antun muss, aber ja, muss man. „Der Etat ist geschrumpft“, schildert Sven. Der Rotstift war King, unter anderem der Deal mit dem HVV wurde gekippt, ein neuer, sehr fairer Deal mit dem Bäderland (Betreiber der Eishalle) wurde gebaut (vielen Dank, Bäderland), weswegen an der Mannschaft nur marginal gespart werden musste. Und dennoch gibt es auch hier Veränderungen, nicht nur in Sachen Namen. Eher breit aufgestellt, weniger konzentriert auf ein, zwei Champs, wollen die Crocodiles in diesem Jahr punkten.

Zum einen fehlt „Everybody’s-Darling-Gesicht-der-Mannschaft-Schuby“, der leider aus gesundheitlichen Gründen seinen Dienst quittieren musste, und der den von den Crocodiles angebotenen Vertrag ablehnte. Und dann haben sich mit Josh Mitchell, Brad McGowan, Moritz Israeln, Aaron Reinig und Gianluca Balla fünf Spieler aus Hamburg verabschiedet.

Aber, die Strategie ist, „in der Breite verlässlicher zu sein“, sagt Sven, sogar auf nahezu drei gleichwertige Lines zu kommen. Es gibt zwar auch spannende Neuzugänge, z.B. Jordan Draper (30), der lange in Frankreich, zuletzt in Mulhouse, gespielt hat, oder Chad Staley (25), der direkt vom College in Fairbanks/Alaska nach Hamburg kommt. Neben (Eis-)Bahnbrecher Dennis Reimer (26), aus dem DEL 2 Team in Bad Nauheim und mit 196 cm der Größte, gibt’s weitere 4 Neuzugänge, die mit ihren neuen Hamburger Freunden – alle zusammen sind es 20 plus sechs Förderlizenzspieler der Lausitzer Füchse – jetzt die Oberliga rocken wollen. Trainer war und bleibt Jacek Plachta, der zum Glück wohl auch an den Crocodiles, an ihrer ungewöhnlichen DNA, einen Narren gefressen hat, dem aber wohl auch Hamburg ganz gut gefällt.

Das lassen wir mal so stehen. Und obwohl sich die Spieler immer wieder auch schon kennen, durch gemeinsame Internatszeiten, Spielzeiten, oder auch als Gegner, ist Team-Building auch ’ne Aufgabe bei so bummelig 26 Mann, die da auf dem Eis mal gar nicht bummeln sollen. Nachdem sie schon gemeinsam Wasserskilaufen waren, geht es demnächst in die Golf Lounge, ein paar Bälle schlagen und sicher ein paar Burger verhaften. 

Die ersten Vorbereitungsspiele waren okay, drei wurden gewonnen, zwei verloren. Seit Ende September geht es Schlag auf Schlag. Sven sagt: „In der neuen Oberliga kann jeder jeden schlagen. Halle, Duisburg, Herne können ein wenig nachgelegt haben, die Punktelieferanten Preussen Berlin und Braunlage sind weg, das wird die spannendste Oberliga seit Jahren.“ Und wir hoffen das gern. „Die Playoffs wären schon schön“, findetSven, finden wir auch.

Themenübersicht auf hamburg.de

sporting hamburg ist das Stadtsportmagazin für Hamburg! Das Heft ist voll mit Hamburger Sport-Stories und passt damit perfekt zur Active-City-Idee der Hansestadt. Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Geschichten aus dem Heft.

sporting hamburg erscheint monatlich und liegt kostenlos in der gesamten Metropolregion aus. Das Magazin ist zu finden in vielen Vereinen, Studios, REWEs, EDEKAs, ECE-Einkaufszentren, in den UCI-Kinowelten, den Stolle Vitalwelten, in allen Schwimmbädern, bei BUDNI und in vielen Bars und Cafés. 

Hamburger Sport-Highlights

*Über die Einbindung dieses mit *Sternchen markierten Angebots erhalten wir beim Kauf möglicherweise eine Provision vom Händler. Die gekauften Produkte werden dadurch für Sie als Nutzerinnen und Nutzer nicht teurer.
Anzeige
Branchenbuch