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Tolles Projekt Die perfekte Welle

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Der Surf Club Altona ist uns eine echte Herzensangelegenheit. Er verdient Öffentlichkeit, Anerkennung und Freunde, weil er sowieso alles verdient – aber Geld nicht, das braucht er nämlich.

Sporting Hamburg

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„Du kannst die Welle nicht anhalten, aber Du kannst lernen, zu surfen“

Das Social Surf Projekt von diversen Spitzen Hobby-Wellenreitern ist erwachsen geworden und will, C. hin oder her, im nächsten Jahr sogar kräftig wachsen. Die Idee: mit Kids aus sozial benachteiligten Familien zu surfen zu gehen, Kindern und Jugendlichen, die Probleme (Kim spricht von „Herausforderungen“) haben, die wir keinem wünschen, bis hin zu Missbrauchsfällen. Wellenreiten tatsächlich als Therapie zu nutzen, ist beeindruckend und so wunderbar basisch zugleich, dass wir immer total euphorisch werden, wenn wir mit Kim Birtel, einem der Initiatoren, über den Stand der Dinge schnacken. „Vor fünf Jahren sind wir mit ein paar Kids gestartet“, sagt Kim, „inzwischen haben wir die Schallgrenze erreicht“, was nach dem nächsten Schritt schreit. Jedes Jahr fahren sie mit einer Gruppe von inzwischen gut 20 Kindern für 2 Wochen ins Sommercamp nach Dänemark, mit von der Partie fast ebenso viele Betreuer*innen. „Die Kids, die wir mitnehmen, brauchen absolute Aufmerksamkeit, das haben sie verdient.“ Es geht in den Sommercamps nicht nur um das Surfen an sich, es geht um die Idee dahinter, die Idee, Natur und ihre Kraft zu erfahren, sich hierbei sinnbildlich dem Leben zu stellen, Herausforderungen anzunehmen und sie bestenfalls zu meistern. „Du kannst die Welle nicht anhalten, aber Du kannst lernen, zu surfen“, ist das Mantra des SCA, und es geht einem ein riesengroßes Licht auf. „Wir sind nicht nur quantitativ gewachsen, sondern die Herausforderungen unserer Kids wurden so vielfältig, dass wir uns zwingend weiter professionalisieren mussten“, erklärt Kim, „wir haben da eine große Verantwortung. Und der wollen wir immer gerecht werden.“ Diverse bestens ausgebildete Kinder- und Jugendtherapeuten sind mit dabei, begleiten die Familien auch im Nachgang in Hamburg. Fokus ist aber die Gemeinschaft am Meer „Es wird zusammen gekocht, Yoga gemacht, gesungen, gebouldert und eben gesurft.“ Kim betont: „Jeder hilft jedem, niemand lacht über die Angst des anderen“, denn natürlich ist die Welle für das eine oder andere Stadtkind schon mal die erste große Challenge, geschweige denn auf ihr zu surfen …

Alle Betreuer*innen spendieren ihren Jahresurlaub und begleiten den Surf Club Altona und seine Rasselbande unentgeltlich. Woher die Kohle kommt? Spenden, Mitgliedsbeiträge, vielleicht ja auch von Euch.


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sporting hamburg ist das Stadtsportmagazin für Hamburg! Das Heft ist voll mit Hamburger Sport-Stories und passt damit perfekt zur Active-City-Idee der Hansestadt. Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Geschichten aus dem Heft.

sporting hamburg erscheint monatlich und liegt kostenlos in der gesamten Metropolregion aus. Das Magazin ist zu finden in vielen Vereinen, Studios, REWEs, EDEKAs, ECE-Einkaufszentren, in den UCI-Kinowelten, den Stolle Vitalwelten, in allen Schwimmbädern, bei BUDNI und in vielen Bars und Cafés. 

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