Spaziergang Wallanlagen Über die ehemalige Stadtbefestigung

Wandeln auf den alten Befestigungsanlagen Hamburgs. Der Spaziergang startet am Jungfernstieg und führt durch die Colonnaden und über den Stephansplatz in den facettenreichen Park Planten un Blomen, der auf dem Gebiet der ehemaligen Wallanlagen liegt. Der Weg endet mit einem Blick auf die Elbe.

Spazierengehen durch die ehemaligen Wallanlagen

Startpunkt Jungfernstieg

Der Spaziergang durchs Grüne beginnt am Jungfernstieg, der mit Bus, S- oder U-Bahn angesteuert werden kann. Entlang der Binnenalster geht es vorbei am renommierten Alsterhaus in die Colonnaden, die den Jungfernstieg mit dem Stephansplatz verbinden. Die Colonnaden sind Hamburgs älteste Fußgängerzone und versprühen mit ihrem weißen Säulengang italienisches Flair. Die zahlreichen Straßencafés tragen ihren Teil dazu bei.

Am Ende der Colonnaden sieht man auf der linken Seite schon den Stephansplatz, den man überquert, um den Weg auf der anderen Seite im Park Planten und Blomen fortzusetzen. Nun betritt man das Gebiet der ehemaligen, abgetragenen Stadtbefestigung Hamburgs.

Die alten Wallanlagen

Dort befinden sich auf der rechten Seite die zwei Dammtor-Denkmäler. Ein großer, grauer Klotz – das Kriegerdenkmal, das seit 1934 am Dammtordamm steht – und ein Ensemble verschiedener Figuren, das Anfang der 1980er-Jahre als Gegendenkmal und Gedenkstätte errichtet wurde. An den beiden Denkmälern biegt man links ab und läuft auf den Wallgraben zu, den man an der rechten Uferseite umrundet.

Wer viel Zeit mitbringt, kann von den Denkmälern auch geradeaus weiter den nördlichen Bereich von Planten un Blomen ansteuern. Nach einer Runde um den Parksee trifft man dann wieder auf den ursprünglichen Weg. Der Parksee samt abendlicher Wasserlichtkonzerte im Sommer begeistert und rechtfertigt den Abstecher allemal.

Der Weg führt weiter entlang des Ufers, wo man auf der rechten Seite die Schaugewächshauser des Botanischen Gartens passiert. Fünf Stück sind es, mit verschiedenen Themengebieten von tropischen Pflanzen bis zu stacheligen Kakteen. 

Der größte Bismarck der Welt

Unter der Jungiusstraße hindurch geht es dann in den nächsten Abschnitt des Parks und schließlich über den Sievekingplatz in den letzten Parkabschnitt. Vorbei geht es an der Rollschuhbahn, die im Winter zur Eisbahn wird, einer Minigolfanlage, entlang kleinerer und größerer Teiche mit Wasserspielen allerorten und an großzügigen Spielplätzen.

Apropos Spielplatz: Ist man in den richtigen Wochen dort, sieht man auf der rechten Seite die Fahrgeschäfte des Doms auf dem Heiligengeistfeld. Auf der linken Seite befindet sich am Ende von Planten un Blomen das Hamburg Museum, das die Entwicklungsgeschichte der Hansestadt vom Ursprung im Jahr 800 bis zur Gegenwart dokumentiert. 

Über den Millerntorplatz und vorbei an der Reeperbahn geht es weiter in den Alten Elbpark. Dort wacht Otto Fürst von Bismarck über das Grün. Das fast 35 Meter hohe Standbild des ersten Reichskanzlers ist das größte Denkmal Hamburgs und das größte Bismarck-Denkmal der Welt. Nun tauchen langsam die Landungsbrücken hinter den Bäumen auf. An der dortigen U-Bahnstation endet der Spaziergang mit einem schönen Blick auf die Elbe.

Dauer: Zirka 1 Stunde

Karte

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