Alsterschwäne Im Winterquartier

Für Hamburg haben sie eine besondere Bedeutung, die Alsterschwäne. Seit mehreren hundert Jahren leben sie auf der Alster und dies nicht rein zufällig. Die ersten Alsterschwäne wurden am 20. November 2018 ins Winterquartier umgesiedelt, wo sie den gesamten Winter über ihre Bahnen ziehen können. 

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Alsterschwäne

Alsterschwäne beziehen Winterquartier 2018


Besondere Aufmerksamkeit fällt alljährlich im November auf die Arbeit des Schwanenvaters. Denn dann findet der über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Umzug der Alsterschwäne in ihr Winterquartier statt. 2018 fiel der Umzug auf den 20. November. Wegen der milden Temperaturen fand das alljährliche Schauspiel deutlich später statt als in den Jahren zuvor. Zudem wurden zunächst nur 40 Tiere in die Kleine Alster am Alster getrieben und zum Winterquartier am Eppendorfer Mühlenteich gebracht. Die restlichen Schwäne drehen noch ihre Runden auf der Alster bis sie vom Schwanenvater Olaf Nieß nach und nach eingesammelt werden.   
Im Eppendorfer Mühlenteich wurde extra für die Alsterschwäne ein kleines Überwinterungsquartier geschaffen. Damit die Wasseroberfläche bei Eis und Kälte nicht zufriert, sind besonders energiesparende Unterwasserpumpen eingebaut. Die Tiere suchen sich auf der großzügigen Anlage ihre Nahrung selbst aber werden je nach Witterungsverhältnissen auch gefüttert. So ist das Überleben der lebenden Wahrzeichen Hamburgs auch im Winter gesichert. Damit unsere Alsterschwäne uns lange erhalten bleiben.

Willkommen Frühling!

"Tschüs Winter, willkommen Frühling!". Am 10. April 2018 haben die Alsterschwäne ihr Winterquartier am Eppendorfer Mühlenteich verlassen. Schwanenvater Olaf Nieß trieb sie zusammen mit Helfern und der Wasserpolizei zurück auf ihre angestammten Gewässer der Alster. 

Hamburger Alsterschwäne haben lange Tradition

Hamburg ohne die weißen Schwäne, kaum vorstellbar. Diese enge Verbundenheit der Hansestadt mit den Schwänen hat eine lange Tradition. Und selbst eine alte Legende besagt dass, so lange stolze Schwäne auf der Alster ihre Runden ziehen, Hamburg eine freie und wirtschaftlich erfolgreiche Hansestadt ist. In Aufzeichnungen aus dem 16. Jahrhundert finden sich bereits Abrechnungen über den Kauf von Futtermitteln für die Schwäne aus öffentlichen Mitteln. Im Jahre 1164 wurden die Schwäne dann vom Hamburger Rat unter einen besonderen Schutz gestellt. Es war seither verboten sie zu beleidigen, zu verletzen oder gar zu töten. Ebenso ist es eine Tradition Hamburgs, den Vertretern besonders verbundener Städte oder Staaten bei offiziellen Besuchen Schwäne als Gastgeschenke zu überreichen. Die Tiere werden dann sozusagen als Botschafter Hamburgs tätig.

Das Schwanenwesen

Ist einer der Alsterschwäne mal krank oder verletzt, kümmert sich das eigens eingerichtete städtische Amt des Revierjagdmeisters um die Tiere. Der sogenannte Schwanenvater ist der einzige Mitarbeiter der Zentralstelle Schwanenwesen. Dieses Amt ist einzigartig in Deutschland und besteht bereits seit dem 11. Jahrhundert. Hamburgs jetziger Schwanenvater heißt Olaf Nieß. Er feierte vor kurzem sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Schon sein Vater Harald Nieß war seit 1950 Schwanenvater in Hamburg. Und hat die Betreuung der Schwäne in die Hände seines Sohnes übergeben. Neben der Notfallrettung verunglückter Tier gehört zu seinen Aufgaben die Aufzucht und Pflege verwaister Jungtiere oder die Überwachung des Lebensraums.


Im Winterquartier
Für Hamburg haben sie eine besondere Bedeutung, die Alsterschwäne. Seit mehreren hundert Jahren leben sie auf der Alster und dies nicht rein zufällig. Die ersten Alsterschwäne wurden am 20. November 2018 ins Winterquartier umgesiedelt, wo sie den gesamten Winter über ihre Bahnen ziehen können. 
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20181120 14:54:01