Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst Hamburgs Bauwerke entdecken!

Unter dem Motto "Räume prägen" führen Bauherren, Architekten, Stadtplaner, Innenarchitekten und Landschaftsplaner an zwei Tagen durch Hamburgs baukulturelles Erbe und geben Einblicke in architektonische Innovationen. 

Architektur und Ingenieurbaukunst in Hamburg

Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst

Termin/e

29. bis 30. Juni 2019

Eintritt

kostenlos

Anmeldung

Eine Anmeldung ist lediglich für die 17 Touren, nicht aber für die Führungen zu den Projekten erforderlich.


Hamburgs Architektur entdecken

Am Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juni 2019 gewähren Ingenieure, Architekten, Stadtplaner und Bauherren Einblicke in die Arbeit an ihren Bauprojekten in Hamburg. Sie führen durch 41 Projekte und erläutern Hintergründe, Entwürfe, Planungen und Historisches. Zudem werden thematische Touren angeboten, auf denen man zum Beispiel den Einfluss der Ingenieurbaukunst auf die Moderne erkundet oder auf einer Fahrradtour an Villen und Landhäuser vorbeiradelt. Außerdem kann man Projekte gemeinsam mit Zeitzeugen erkunden, die selbst an der Planung oder dem Bau beteiligt waren.
Viele der Projekte und Gebäude sind Besuchern im Alltag nicht immer zugänglich, sodass der Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst die ideale Gelegenheit ist, diese Orte unter fachkundiger Führung zu betreten. Die Teilnahme an allen Programmpunkten ist kostenlos. Über die kostenlose App wird Ihnen bei der Navigation geholfen und Sie erhalten Einsicht in das Programm. 

100 Jahre Bauhaus

Die Besonderheit dieses Jahr, ist die Fokussierung auf 100 Jahre Bauhaus. Alle 22 thematischen Touren zu Architektur und Stadtplanung, widmen sich ausschließlich der Moderne in Hamburg. Bis heute prägen Gebäude und Ingenieurleistungen das Hamburger Stadtbild. Neben frühen Zeilenbauten werden unter anderem die Anfänge des sozialen Wohnungsbaus, das erste Laubenganghaus Deutschlands und moderne Kontorhausarchitektur präsentiert. 

Dock71 HafenCity, Ohlsorfer Friedhof, Neue Mitte Altona

Der Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst bietet viele Anlaufpunkte, um sich einen guten Überblick über die Entwicklung zu verschaffen: Besichtigt werden kann beispielsweise das neue Wohngebäude Dock71, das mit 65 Wohnungen vor der Aufgabe stand, mehrere Bedürfnisse zu vereinen. Auch die Entwicklungen am Ohlsdorfer Friedhof können besucht werden. Neben der denkmalgerechten Sanierung und Restauration der Kapelle 2, ist auch die denkmalgerechte Innensanierung von Kapelle 1 in Führungen vorgesehen. In dem Entwurfskonzept "Neue Mitte Altona", werden die beiden Assoziationsräume "urbane Stadt" und "Gleisanlagen" verschmolzen, so dass die unterbrochene Grünverknüpfung von der Elbe zum Volkspark hergestellt wird.

Zeitzeugen

Einige Architekten und Stadtplaner führen zu Projekten, die sie vor mehr als einem Vierteljahrhundert geplant haben. Dazu zählen Orte wie die U-Bahn-Haltestelle Dehnhaide oder das Schröderstift am Rotherbaum. Die Teilnehmer erfahren aus erster Hand, welchen Herausforderungen sich Architekten und Planer zu jener Zeit stellen mussten und wie sich die Wahrnehmung der Architektur und die Arbeit des Architekten gewandelt haben. 


Mehr Infos zu: Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst

Programm 2019