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Quartiere Gesundheitszentren ermöglichen Patientinnen und Patienten gleiche Gesundheitschancen

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Der Hamburger Senat fördert in Quartieren mit besonderem sozialem Unterstützungsbedarf sieben Lokale Gesundheitszentren.

Glückliche Familie

Lokale Gesundheitszentren ermöglichen Patientinnen und Patienten gleiche Gesundheitschancen

Die Stadt geht neue Wege, um Menschen mit sozialen und gesundheitlichen Problemen besser zu unterstützen: In Stadtteilen mit besonders schlechter sozialer Lage sollen insgesamt sieben lokale Gesundheitszentren entstehen, in denen medizinische Versorgung und soziale Unterstützung Hand in Hand erfolgen.

Kern des Lokalen Gesundheitszentrums ist mindestens eine haus- und/oder kinderärztliche Praxis, eine moderne Form der „Gemeindeschwester“ und eine Sozialberatung. Darüber hinaus soll eine verbindliche Kooperation mit Pflegediensten, gesundheitlichen (zum Beispiel Suchtberatung und Prävention, psychotherapeutische Versorgung und psychosoziale Beratung) und sozialen Angeboten (Migrantenarbeit, Verbraucherschutz) erfolgen. Gemeinnützige Träger können sich um eine Förderung pro Zentrum von 100.000 Euro jährlich bewerben. Die Sozialbehörde fördert zusätzlich jeweils eine halbe Stelle für Sozialberatung.

Angesiedelt werden sollen die Lokalen Gesundheitszentren in Stadtteilen, die eine besonders hohe Konzentration sozialer Problemlagen aufweisen, zum Beispiel überdurchschnittlich viele Arbeitslose und Grundsicherungsempfänger, viele Jugendliche ohne Schulabschluss. Eine gleichmäßige Verteilung über alle Bezirke wird angestrebt. Dass die Bevölkerung in diesen Stadtteilen besonders hohe gesundheitliche Belastungen hat, war auch im „Morbiditätsatlas“ der Gesundheitsbehörde festgestellt worden.

Mit den Lokalen Gesundheitszentren will Hamburg auch Erfahrungen sammeln mit zukunftsfähigen, patientenorientierten und sektorenübergreifenden Versorgungsansätzen, die in die Regelversorgung überführt werden können. Um eine Auswertung und gegebenenfalls Übertragung der Erfahrungen zu ermöglichen, wird die Robert-Bosch-Stiftung das Programm durch eine wissenschaftliche Evaluation unterstützen.

Die Voraussetzungen und Anforderungen sind in einer seit 1. Januar 2020 geltenden Förderrichtlinie festgelegt, die von möglichen Betreibern erfüllt werden müssen. Die Auswahl der Gebiete und Träger erfolgt durch die zuständige Fachbehörde.

Kontakt

Die Anträge und weiteren Unterlagen für das Zuwendungsantragsverfahren können Sie per E-Mail anfordern: Till.Johnsen@soziales.hamburg.de

Weitere Informationen

Verwaltungsvorschriften zu § 46 LHO: Zuwendungen, Bewirtschaftung von Ermächtigungen und Verwaltung von Vermögensgegenständen

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