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Projekt Vielfalt entfalten – Gemeinsam für starke Schulen

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„Vielfalt entfalten – Gemeinsam für starke Schulen“ ist ein Projekt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und wird gefördert von der Stiftung Mercator, in Hamburg entwickelt und umgesetzt mit der Behörde für Schule und Berufsbildung und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. 

Vielfalt entfalten – Gemeinsam für starke Schulen

Logo des Projekts Vielfalt entfalten. Bunter Schriftzug auf weißem Hintergrund

ECKDATEN ZUM PROJEKT

Wann?
2019 – 2023
Für wen?
Pädagoginnen und Pädagogen an Schulen, Schulleitungen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Bildungsverwaltung und Lehrkräftebildung sowie außerschulische Partnerinnen und Partner
Wo?
Hamburg, Brandenburg, Sachsen, Schleswig-Holstein
Wirkt wie?
150 bis 200 Schulen entwickeln individuelle Handlungsansätze zu diversitätssensibler und diskriminierungskritischer Schulentwicklung. In Netzwerktreffen erhalten sie neben Feedback zu ihren Konzepten, Trainings zum Umgang mit Vielfalt. Die rund 150 Mitarbeitenden der Bildungsverwaltung arbeiten in Werkstätten zu Modellen zum Umgang mit Heterogenität im Schulalltag. Die Bildungsverwaltung der Länder, Fortbildner und Fortbildnerinnen sowie weitere Kooperationspartner:innen in Bildung kooperieren mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und streben beispielhafte Entwicklungen und Erkenntnisse für die Schulen vor Ort an. Eine enge Zusammenarbeit von Schule und Bildungsverwaltung ermöglicht es, die gewonnenen Erkenntnisse langfristig im Bildungssystem zu verankern. www.vielfalt-entfalten.de 
Partnerin
Stiftung Mercator 


Vielfalt entfalten in Hamburg


Vielfalt entfalten läuft in Hamburg seit 2021. Start der operativen Projektarbeit fiel mitten in die Corona-Pandemie. Das Projekt endet am 31.08.2023.

Kooperationspartnerinnen und Partner im Land:

  • Deutsche Kinder- und Jugendstiftung GmbH, Hamburg vertreten durch Anne Rolvering (Geschäftsführung) und in Hamburg durch Markus Lindner (Standortleitung)
  • Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten durch Thorsten Altenburg-Hack (Amtsleiter in der Bildung in der Behörde für Schule und Berufsbildung) 
  • Bereiche der BSB, wie z.B. BSB-B3 oder von ihr beauftragte Arbeitsstellen und Institutionen im Feld der schulischen Beratung und Unterstützung wie das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) und das Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ)

Die Arbeit mit Pilot-Schulen

Elf Hamburger allgemein- oder berufsbildende Schulen (Sek I + II; Abendschule, ReBBZ) sind Teil des Projekts. Diese arbeiten an unterschiedlichsten Schulentwicklungsvorhaben: Von der Einrichtung einer schulinternen Anlauf- und Beratungsstelle sowie einem Beschwerdeverfahren bei Diskriminierung, über das Neuaufsetzen und „mit Leben füllen“ eines diversitätsorientierten Leitbilds bis hin zur Realisierung eines sprachsensiblen Fachunterrichts sind die Vorhaben dabei sehr unterschiedlich. Die Schulen werden durch eine Prozessbegleitung mit Diversitäts- und Antidiskriminierungsexpertise kontinuierlich bei der Umsetzung ihrer Entwicklungsvorhaben begleitet. Auf Netzwerktreffen bekommen sie fachliche Impulse, kollegiale Beratung und die Möglichkeit sich intensiv auszutauschen. An fast allen Schulen wurden (z.T. mehrere) Sensibilisierungsveranstaltungen mit dem gesamten Kollegium realisiert. Es wurden beispielsweise an vielen Schulen Pädagogische Jahreskonferenzen zum Thema und mit dem Ziel, das Kollegium enger einzubinden, durchgeführt.

Eine Besonderheit in Hamburg ist die von vornherein vorgesehen und umgesetzte Transferstrategie, die gemeinsam und in enger Absprache mit den Hamburger Kooperationspartnern BSB und LI stattgefunden hat. Die in der Kooperationsvereinbarung mit BSB und LI vorgesehenen Transferaktivitäten und -produkte stellen dabei Projektergebnisse über die Projektlaufzeit hinaus sicher. Im Projekt entstandene und evaluierte Befragungstools wurden für das Hamburger Befragungsportal des IfBQ in Werkstätten angepasst und für die Nutzung in Hamburg durch ein Team aus IfBQ, BSB/LI (BIE), DKJS und CAMINO als externes Evaluationsbüro des Projektes aufbereitet. Des Weiteren sind aus den Praxiserfahrungen in der Umsetzung der Entwicklungsvorhaben der Schulen und ihrer Begleitungen Leitfäden zur Konzeption von schulinternen Konferenzen zum Thema sowie Grundlagen für diversitätsbewusste und diskriminierungskritische Schulentwicklung entstanden und veröffentlicht. Vorgesehen ist auch die Unterstützung bei der Vermehrfachung und Zurverfügungstellung von Lernmaterialien, die im Rahmen des Projektes entstanden sind.

Am 06. Juni 2023 fand das Transferforum im Projekt „Vielfalt entfalten - Gemeinsam für starke Schulen" in Hamburg als Kooperationsveranstaltung der Behörde für Schule und Berufsbildung und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung statt. Im Rahmen des Transferforums wurden aktuelle Erkenntnisse aus dem Projekt vorgestellt, sowie entstandene Produkte für eine diversitätssensible und diskriminierungskritische Schulentwicklung zur Verfügung gestellt und diskutiert. Dieses kurze Veranstaltungsvideo gibt einen Einblick in die Abschlussveranstaltung des Projektes Vielfalt entfalten und unterstreicht mit Auszügen aus den Reden von Rainer Köker und Eric Vaccaro aus der BSB, Beate Proll (LI) und Anne Rolvering (DKJS) die Notwendigkeit und Relevanz einer diversitätsbewussten Schulentwicklung:


MATERIALIEN & DOWNLOADS

Aus den Erfahrungen Hamburger Schulen im Projekt „Vielfalt entfalten“

CHECKLISTE ZUR PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG VON SCHULINTERNEN KONFERENZEN ZUM THEMA DIVERSITÄTSBEWUSSTE SCHULENTWICKLUNG

Schulinterne Formate wie pädagogische Jahreskonferenzen oder Lehrkräftefortbildungen stellen vielseitige Austausch und Reflexionsräume dar. Sie bieten den Rahmen, um sich gemeinsam mit den Themen Diversität und Diskriminierung zu beschäftigen, um eine Bestandsaufnahme zum Thema vorzunehmen, erste Reflexionsprozesse im Kollegium anzustoßen oder auch an bereits stattfindende Entwicklungsprozesse zur Bearbeitung des Themas Bildungsgerechtigkeit anzuknüpfen. Eine Großzahl der teilnehmenden 11 Schulen in Hamburg haben im Rahmen des Projektes Pädagogische Jahreskonferenzen zum Thema Diversität und Diskriminierung geplant, durchgeführt und ausgewertet. Daraus hat die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung in Zusammenarbeit mit Prozessbegleitungen aus dem Projekt folgende Checkliste erarbeitet:

Checkliste

POSTER ZUR ORIENTIERUNG IM THEMENFELD: „DEN FAHRENDEN ZUG UMBAUEN – SCHULE DIVERSITÄTSBEWUSST UND DISKRIMINIERUNGSKRITSCH GESTALTEN ” 

Poster

Begleitbroschüre

„LERNSTRAßE 4 – FIT FÜR DIE OBERSTUFE“

In den Internationalen Vorbereitungsklassen (IVK) in Hamburg werden Schüler:innen auf den Besuch der regulären Angebote in der Schule vorbereitet: Sprachförderung und individualisiertes Lernen sind erklärte Ziele der IVK. Das Louise Weiss Gymnasium hat im Rahmen des Projektes „Vielfalt entfalten“ Strukturen für den diversitätsbewussten Übergang erarbeitet. Das Heft „Fit für die Oberstufe“, welches sich an den bildungssprachlichen Anforderungen des Regelunterrichts orientiert, wurde zur Fortsetzung des systematischen Spracherwerbs in der deutschen Sprache von der Niveaustufe B1 nach B2/C1 entwickelt und in der eigenen Schulpraxis erprobt.

HINWEIS: Das Heft wird für interessierte Schulen voraussichtlich zum Schuljahr 2023/24 als Download und in Druckform zur Verfügung gestellt und mit einem begleitenden FAQ („Frequently Asked Questions“ bzw. „häufig gestellte Fragen“) zur Nutzung des Heftes in der Praxis veröffentlicht.

BEFRAGUNGEN VON KOLLEGIEN UND SCHÜLER:INNEN ZUM THEMENFELD DIVERSITÄT UND ANTIDISKRIMINEIRUNG

Im Rahmen von „Vielfalt entfalten“ in Hamburg sind zwei Fragebögen-Prototypen zur Bestandsaufnahme entstanden, die über das neue Hamburger Befragungsportal des Instituts für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung allen Hamburger Schulen voraussichtlich ab Sommer zur Verfügung stehen. Die Befragungen liefern wichtige Erkenntnisse zur eigenen Schule und werden damit zu einem zentralen Baustein einer datengestützten diversitätsbewussten Schulentwicklung.

→ HINWEIS: Die Prototypen werden voraussichtlich zum Schuljahr 2023/24 zur Verfügung gestellt. Zudem entsteht begleitend eine Arbeitshilfe für die Nutzung und Umsetzung sowie ein unterstützendes Angebot seitens der Kooperationspartner im Land. Dazu folgenden weitere Informationen.

Weitere im Rahmen des Projektes entstandene Produkte und Materialien werden sukzessiv bis September 2023 hochgeladen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Engagement.

Ansprechpersonen in Hamburg

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Winterhuder Weg 86, 22085 Hamburg
Vertreten durch Markus Lindner (https://www.dkjs.de/hamburg/)

Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Felix-Dahn-Straße 3, 20357 Hamburg
Vertreten durch Beate Proll und Regine Hartung (https://li.hamburg.de/ und https://li.hamburg.de/fortbildung/themen-aufgabengebiete/interkulturelle-erziehung/iko-601346)

Behörde für Schule und Berufsbildung (Schulbehörde), Hamburger Str. 31,22083 Hamburg
Vertreten durch Eric Vaccaro (https://www.hamburg.de/steigerung-der-bildungschancen/)

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