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1970er: Friedliche Koexistenz

Die 1970er Jahre brachten einige neue Impulse für die Städtepartnerschaft.

St. Petersburg (c) fluke42 / flickr St. Petersburg

1970er: Friedliche Koexistenz

Mit der neuen Ostpolitik der Bundesregierung der 1970er Jahre entspannte sich auch das Verhältnis der beiden Partnerstädte etwas. Gerade die Leningrader Seite gab nach der Unterzeichnung des Moskauer Vertrages 1972 einen Teil ihrer Zurückhaltung auf und zeigte nunmehr ein feststellbar ernstes Interesse an engeren Kontakten mit Hamburg. 1975 wurde erstmals beschlossen, die gemeinsamen Aktivitäten mittels eines Zweijahresprogramms zu regeln. 1977 wurde eine Vereinbarung über den Schüleraustausch beschlossen, die von vielen Hamburger Schulen genutzt wurde und den Grundstein für einen - zumindest von Hamburger Seite - regen Austausch legte. Auch der Austausch im Spitzensport - gemeinsame Turniere und Wettkämpfe Hamburger und St. Petersburger Athleten - nahm zu. 

1979 fanden in Hamburg die ersten "Leningrad-Tage" statt, die erste gemeinsame Großveranstaltung der beiden Partnerstädte: Eine Woche lang präsentierte sich Leningrad den Hamburger Bürgern mit einem vor allem kulturell interessanten Programm. 1981 gestaltete Hamburg im Gegenzug die ersten "Hamburg-Tage" in Leningrad.

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