Tag der offenen Moschee Die islamische Gemeinde lädt ein

Jedes Jahr am 3. Oktober veranstalten die islamischen Religionsgemeinschaften in Deutschland den bundesweiten Tag der offenen Moschee (TOM). Es gibt Führungen, Vorträge, Ausstellungen und Begegnungsmöglichkeiten. 

Al-Nour Moschee Al-Nour Moschee Nachdem die Kapernaum-Kirche seit 2004 leer stand und mehr und mehr zu zerfallen drohte, wird sie seit Januar 2014 zur Moschee umgebaut. Bereits seit Sommer 2015 glänzt statt des Turmkreuzes der arabische Schriftzug "Allah" in goldenen Lettern auf der Kirchturmspitze.

Tag der offenen Moschee Hamburg

Tag der offenen Moschee

Termin/e

3. Oktober 2019

Ort

viele Moscheen in Hamburg


Dialog über religiöse Grenzen hinweg

Der Tag der offenen Moschee findet seit 1997 bundesweit statt. In ganz Deutschland öffnen etwa 1.000 Moscheen verschiedener Verbände ihre Tore für über 100.000 Besucher. Muslime führen durch die Moscheen und religiösen Zentren, informieren Besucher über den Islam und das muslimische Leben in Deutschland. Der Tag der offenen Moschee fördert die Begegnung Menschen unterschiedlicher Religionen und fördert damit die Überwindung von gegenseitigen Vorurteilen. Das Datum, der 3. Oktober ist bewusst gewählt. Mit dem Tag der offenen Moschee wollen die Muslime ihre Zugehörigkeit zur Einheit Deutschlands zeigen.

Das diesjährige Motto lautet „Menschen machen Heimat/en“. Damit soll auf ein eindimensionales Heimatverständnis hingewiesen werden, dass um die weitgehend unbekannte islamische Perspektive erweitert werden kann. Der Begriff "Heimat" soll dadurch nicht zur Abgrenzung beitragen, sondern vielmehr als transnational und offen verstanden werden.

Eine positive Entfaltung des Glaubens trägt aus muslimischer Sicht maßgeblich zu einem sozialen und gerechten Handeln bei und fördert das Verständnis füreinander sowie das friedliche Zusammenleben, auch über religiöse Grenzen hinweg. 
Mehr zum Thema: „Menschen machen Heimat/en“

Teilnehmende Moscheen und islamische Zentren

Am Tag der offenen Moschee öffnen 19 Moscheen und islamische Zentren im Hamburger Stadtgebiet ihre Tore. 

Dabei sind: 

  • Bildung und Integration in Barmbek e. V.: Bramfelder Str. 62-64
  • Bildung und Integration in Ottensen e.V.: Bahrenfelder Str. 92
  • Bildungs- und Kulturzentrum in Wilhelmsburg e.V.: Mannesallee 14
  • Bündnis für Integration und Bildung in Harburg e.V.: Buxtehuder  Str. 33
  • Islamisch-Albanisches Kulturzentrum: Kleiner Pulverteich 17-21
  • Arabisch-Deutsche Kultur & Völkerverständigung e. V. Al Nour Moschee: Kleiner Pulverteich 17
  • Islamisches Zentrum Hamburg: Schöne Aussicht 36
  • Islamische Gemeinde Harburg e.V.: Knoopstr. 4
  • Islamische Gemeinde Neugraben e. V.: Cuxhavener Str. 334
  • Islamische Gemeinde Nobistor e. V.: Nobistor 40a
  • Islamische Gemeinde Schnelsen-Eidelstedt e. V.: Elbgaustr. 60
  • Islamische Gemeinde Veddel e. V.: Veddeler Brückenstr. 148
  • Islamische Gemeinde Wilhelmsburg e.V.: Vogelhüttendeich 74
  • Kultur, Bildung und Integration e.V., Bei der Schilleroper 1
  • DITIB Barmbek Alipaşa Moschee: Hamburger Str. 199
  • Islamische Gemeinde Hamburg - Centrum Moschee e. V.: Böckmannstr. 40
  • DITIB Hamburg Mescidi Aksa Moschee: Borstelmannsweg 68
  • DITIB Hamburg Mrk. Mescidi Aksa Moschee, Borstelmannweg 68
  • DITIB Launenburg Fatih Moschee: Hamburger Str. 29

Bei kurzfristigen Änderungen, Absagen und weiteren teilnehmenden Moscheen und Zentren konsultieren Sie bitte die bundesweite Moscheenliste zum Tag der offenen Moschee

Die Moschee als Begegnungsort

In Hamburg nehmen circa 11.925 Muslime an den wöchentlichen Freitagsgebeten in einer der insgesamt 42 Hamburger Moscheen teil. Die Moschee ist dabei nicht nur Ort des gemeinschaftlichen islamischen Gebets, sondern ein sozialer Treffpunkt. Hier werden politische, rechtliche und soziale Werte im Sinne des Islams diskutiert und ausgetauscht. Darüber hinaus bietet das muslimische Gebetshaus Raum für Veranstaltungen, Feiern und gesellschaftliche Anlässe der islamischen Gemeinde.


 

Tipps für Hamburg