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Stationäre Betreuung Wohnheime für Menschen mit einer psychischen Erkrankung

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In Hamburg gibt es mehrere Wohnheime für psychisch kranke oder seelisch behinderte Erwachsene, die nicht in der Lage sind, in einer eigenen Wohnung zu leben. Die Bewohner leben dort in betreuten Wohngruppen.

Holztreppe

Wohnheime psychisch Kranke Menschen Hamburg

+++ Wichtiger Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite sind teilweise nicht mehr aktuell. Die Seite wird in Kürze überarbeitet (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Februar 2020). +++

An wen richtet sich das Angebot?

Das Behandlungskonzept ist auf Personen ausgerichtet, die aufgrund ihrer psychischen Krankheit zurzeit mit dem Wohnen im eigenen Wohnraum überfordert sind.

Ausschlusskriterien sind in der Regel akuter Drogen- oder Alkoholmissbrauch, hirnorganische Störungen sowie schwere Anfallsleiden.

Behandlungskonzept

Ziel der Hilfe in einem Wohnheim ist die Vorbereitung auf ein weitgehend selbständiges Leben in einer eigenen Wohnung. Dazu gehört unter anderem das Erlangen von Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung/Behinderung, mit den Anforderungen einer eigenständigen Lebensführung sowie der Umgang mit dem sozialen Umfeld. 

Die entsprechenden sozialtherapeutischen Rehabilitationsprogramme werden als Einzel- oder Gruppenarbeit angebotenen.

Beratung und Bewilligung

Auskunft geben die Einrichtungen (siehe unten) sowie die zuständigen bezirklichen Grundsicherungsämter. Diese sind auch zuständig für die Bewilligung der Hilfe in einem Wohnheim.

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme und die Übernahme der Kosten als Leistung der Eingliederungshilfe sind:

  • Eine fachärztliche Stellungnahme des zuständigen bezirklichen Gesundheitsamtes über die Zugehörigkeit zum Personenkreis der „wesentlich seelisch behinderten Menschen“ nach Paragraph 53 SGB XII.
  • Ein Sozialbericht, erstellt zum Beispiel vom behandelnden Krankenhaus, Facharzt oder dem bezirklichen sozialpsychiatrischen Dienst. Der Bericht soll folgende Punkte umfassen:
    • Soziale und familiäre Situation,
    • eventuell vorhandene Suchtprobleme,
    • Einstellung des behinderten Menschen zur Erkrankung und Zielvorstellung zur weiteren Rehabilitation.

Liegt die Bewilligung vor, werden die Kosten grundsätzlich von der Stadt Hamburg übernommen, sofern das Einkommen oder Vermögen des behinderten Menschen zur Kostendeckung nicht ausreicht. Unterhaltspflichtige (zum Beispiel Eltern) können im Rahmen der sozialhilferechtlichen Bestimmungen in Abhängigkeit von der Höhe des Einkommens herangezogen werden.

Die Kostenübernahme kann nur dann erfolgen, wenn die Stadt Hamburg ("Sozialhilfeträger") mit dem Wohnheim eine Vereinbarung abgeschlossen hat. Dies ist bei den unten aufgeführten Einrichtungen der Fall.

Anbieterliste

Das "Angebotsverzeichnis Eingliederungshilfe" enthält zahlreiche Einrichtungen mit ihren konkreten Leistungsangeboten. Zahlreiche Träger halten mehrere Wohnangebote in Hamburg oder im Umland vor.

In der Suchmaske der Datenbank wählen Sie bitte die Auswahlboxen wie folgt: 

  • Lebensfeld: "Wohnen und Betreuung"
  • Leistung: "Stationäre Leistungen für Menschen mit einer psychischen/seelischen Behinderung"


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