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Kreative Lösungen Best Practice im Hamburger Forum für Familie und Beruf

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Wie leicht werden Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf flexible Arbeitszeiten, Telearbeit und Kinderbetreuungsangebote reduziert. Auch wenn diese Möglichkeiten das Gerüst sind, flexible Arbeitsmodelle überhaupt anwenden zu können: Viele Unternehmen haben weit darüber hinaus gedacht und Ihren MitarbeiterInnen vielfältige Möglichkeiten eröffnet. Davon konnten wir uns im Rahmen unseres Praxisforums am 20. Oktober 2016 überzeugen – und wir werden regelmäßig über neue gute Praxis berichten.

Diskussion im Kreis

Best Practice im Hamburger Forum für Familie und Beruf

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums waren insbesondere der Ansicht: Eine gute Möglichkeit, die Akzeptanz für Kolleginnen und Kollegen mit Familie zu erhöhen ist, Familie im Unternehmen sichtbar zu machen, denn dadurch wird das Konstrukt „Familie“  für alle MitarbeiterInnen noch besser erlebbar. So mancher kinderlose Kollege wundert sich über die vier lebhaften „Orgelpfeifen“, die seine Kollegin mit zum Betriebsfest bringt und wird wahrscheinlich zukünftig mehr Verständnis beweisen, wenn er um Unterstützung gebeten wird.

Richtet ein Unternehmen dagegen ein Eltern-Kind-Arbeitszimmer ein, werden die Schnittstellen zwischen Betreuungsmöglichkeiten abgefedert. Meist wird dieses Angebot genutzt, die Zeit zu überbrücken, bis ein anderes Familienmitglied die Betreuung übernehmen kann. Mittlerweile dienen diese kombinierten Arbeitsplätze auch der vorübergehenden Betreuung leicht pflegebedürftiger Angehörige, die nicht allein sein sollen und stattdessen regelmäßige Ansprache benötigen. Doch auch hier ist  das Signal und die Sichtbarkeit genauso wichtig wie der Betreuungsaspekt: Familie hat einen Platz im Unternehmen und alle können es sehen.

Kinder im Unternehmen ist auch das Motto, wenn es jährlich wieder auf den „Girls -oder Boys Day“ zugeht. Neben der Sichtbarkeit im Unternehmen kommt hier jedoch noch ein anderer, nicht minder wichtiger Aspekt dazu: Auch die Familie, besonders die Kinder, erleben den Beruf von Mutter oder Vater oft nur von außen. Sind sie einmal „dabei“ gewesen, können sie leichter Verständnis entwickeln, warum es zum Beispiel abends mal später werden kann. Es wird also nicht nur Familie am Arbeitsplatz, sondern auch der Beruf für die Familie sichtbarer- mit positiven Auswirkungen auf das gegenseitige Verständnis aller Beteiligten.

Mit diesem Appell an ein zugewandtes Miteinander im Spannungsfeld von Familie und Beruf möchte sich Ihr HFS-Team für dieses Jahr von Ihnen verabschieden. Wir wünschen Ihnen eine frohe Adventszeit, erfüllte Weihnachtstage und einen sanfte Landung in 2017!

Was meinen Sie?

Für Rückmeldungen und Anregungen sind wir dankbar und freuen uns auf eine E-Mail an familiensiegel@systemernergie.net

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