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Firmenporträt Kopp Sanitär baut mit an der Energiewende

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Andreas Kopp fängt mit der Energiewende bei seinem eigenen Unternehmen für Sanitär, Heizungs- und Dachinstallationen an. Bis 2025 will der UmweltPartner und Luftgütepartner CO2-neutral arbeiten. Auch, um seine Kunden zu überzeugen.

Dachinstallation

Kopp Sanitär baut mit an der Energiewende

Bei Andreas Kopp findet die solare Energiewende direkt auf dem Unternehmensgelände in Barmbek statt: Das seit 90 Jahren dort ansässige Unternehmen erzeugt auf den Dächern der Werkstätten seinen eigenen Solarstrom. Dieser versorgt bisher fünf Montagewagen mit Energie und deckt einen Teil des benötigten Stroms in den Gebäuden. Den in Spitzenzeiten überproduzierten Strom speist er ins öffentliche Netz ein. Hat sein Unternehmen selbst Mehrbedarf, kauft er Ökostrom dazu. Angenehmer betriebswirtschaftlicher Nebeneffekt des kleinen Kraftwerks auf dem Dach: Andreas Kopp konnte den Energieverbrauch in seinem Betrieb erheblich senken.

Neben vielen Dächern in Hamburg hat der Unternehmer auch sein Elternhaus energetisch saniert. Das Garagendach beispielsweise wurde in ein Gründach mit Photovoltaikanlage (PV-Anlage) umgewandelt und versorgt nun das Haus mit Strom und über eine Wärmepumpe auch mit Heizenergie. Erreichter Energie-Autarkiegrad des 60er-Jahre-Gebäudes insgesamt: 70 Prozent. „Die Kosten für die Energieversorgung werden steigen. Hinzu kommen Abgaben für den CO2-Fußabdruck. Es ist absolut sinnvoll, jetzt in eine nachhaltige und dezentrale Energieversorgung mit Solaranlage und Wärmepumpe zu investieren, vor allem für Unternehmen“, betont der Fachmann. Dementsprechend berät der auch in der Arbeitsgruppe Klimaplan der Handelskammer engagierte Handwerksmeister seine Kundinnen und Kunden: „Wir wollen unsere Arbeit nicht nur machen, weil sie Arbeit ist, sondern damit auch zur Energiewende beitragen.“ Sein eigenes Ziel ist ehrgeizig: Bis 2025 will der Handwerker mit doppeltem Meistertitel (Dachdecken sowie Installateur- und Heizungsbau) sein Unternehmen CO2-neutral aufstellen. Dafür fehle unter anderem noch der Umbau der Heizungsanlage. Kopp präferiert auch hier eine Lösung mit Wärmepumpe, um die Stromausbeute der Photovoltaikanlage optimal nutzen zu können.

Weil Photovoltaikanlagen in der Regel auf Dächern installiert werden, sind daran mehrere Gewerke beteiligt: Dachdecker, um die Dichtigkeit der Dachhaut zu gewährleisten, Zimmerer für die Statik, dazu Bauklempner und Elektriker, um die PV-Anlage für die Stromversorgung nutzbar zu machen. Sollen Systeme wie Wärmepumpen-Heizung und PV-Anlage gekoppelt werden, müssen auch Heizungsinstallateure hinzugezogen werden. „Ein Unternehmen kann das meist nicht allein abdecken. Aber die Hamburger Handwerker sind gut vernetzt und kooperieren im Sinne des Kunden“, sagt Marco Zahn, Obermeister der Dachdecker-Innung. Dafür sei auch die Mitgliedschaft in der UmweltPartnerschaft vorteilhaft: Man treffe auf Gleichgesinnte, könne sich über künftige Anforderungen austauschen, das eigene Netzwerk erweitern und die eigene Kompetenz in puncto Nachhaltigkeit unterstreichen.

So funktioniert die Energieversorgung mit PV und Solarthermie

So funktioniert die Energieversorgung mit PV und Solarthermie

In einer Photovoltaik-Anlage wird Sonnenenergie direkt in elektrischen Strom umgewandelt. Der gewonnene Strom kann nicht nur für die Energieversorgung elektrischer Anlagen genutzt werden. Durch die Kombination mit einer Wärmepumpe können effizient Trink- und Brauchwasser z.B. für die Heizung erwärmt werden. Überschüssige Energie wird ins öffentliche Netz eingespeist oder in Akkus gespeichert, bis sie benötigt wird.

In einer Solarthermie-Anlage wird dagegen die Sonnenenergie direkt zur Erwärmung von Wasser verwendet. Schon wenige Quadratmeter Dachfläche reichen aus, um weitgehend den Warmwasserbedarf einer Familie zu decken. Je mehr Leistung abgerufen werden soll, desto mehr Fläche für Sonnenkollektoren und Speicher wird benötigt. Solaraktivhäuser decken den gesamten Energiebedarf eines Hauses für Heizung und Stromversorgung.

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