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Arbeitsschutz Ablauf des Berufskrankheitenverfahrens

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Ablauf des Berufskrankheitenverfahrens

Berufskrankheiten müssen durch den Unternehmer (§193 (2) SGB VII) sowie durch Ärzte und Zahnärzte (§ 202 SGB VII) angezeigt werden. Unfallversicherungsträger und für den medizinischen Arbeitsschutz zuständige Stellen - in Hamburg der Staatliche Gewerbearzt - übersenden sich gegenseitig unverzüglich Durchschriften der bei ihnen eingegangenen Anzeigen (§ 193 (7) SGB VII).

Der zuständige Unfallversicherungsträger führt die erforderlichen Ermittlungen durch und trifft nach Prüfung im Rentenausschuss abschließend die Entscheidung über Anerkennung oder Ablehnung einer Berufskrankheit beziehungsweise über erforderliche Maßnahmen zur Vermeidung einer Berufskrankheit.

Rolle des Gewerbearztes im Berufskrankheitenverfahren

Im laufenden Berufskrankheitenverfahren werden die Ermittlungsergebnisse (eventuell bereits mit Gutachten) dem Gewerbearzt zur Beurteilung des ursächlichen Zusammenhangs zwischen der beruflichen Tätigkeit und der Erkrankung vorgelegt. Falls erforderlich, schlägt der Gewerbearzt dem Unfallversicherungsträger weitere Ermittlungen vor. Nach Abschluss der Ermittlungen erstattet der Gewerbearzt gegenüber dem Unfallversicherungsträger ein Zusammenhangsgutachten oder gibt eine abschließende Stellungnahme ab.

Kontakt

Medizinischer Arbeitsschutz - Staatlicher Gewerbearzt

Amt für Arbeitsschutz

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