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Arbeitsschutz Sichere Anlegestellen

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Anlegestellen Hafen Schifffahrt Seeschiff Binnenschiff Landverbindung Gefährdungsbeurteilung

vorbildlicher Rettungsring

Kaianlagen im Hamburger Hafen werden in der Regel für die Abfertigung von Seeschiffen gebaut. Sie werden aber traditionell auch von Binnenschiffen und Hafenfahrzeugen genutzt. Dabei kommen die Anforderungen an eine sichere Landverbindung der kleineren Hafen- und Binnenschiffe vielfach zu kurz.

Im Hinblick auf die wachsende Bedeutung der Binnenschifffahrt im Bereich des Hamburger Hafens, hat das Amt für Arbeitsschutz Anlegestellen systematisch überprüft. Schwerpunkte der Aktion waren die wesentlichen Gefährdungen für Personen beim Anlegen und Liegen der Wasserfahrzeuge.

Unter Berücksichtigung des Normenentwurfes "Fahrzeuge der Binnenschifffahrt - Einrichtungen von Liege- und Umschlagplätzen" (prEN 14329), wurde eine Handlungshilfe entwickelt (Download). Sie enthält einen Anforderungskatalog mit Checkliste für notwendige Einrichtungen, wie

  • Festmacheeinrichtungen
  • Fender,
  • Aufstiegsvorrichtungen,
  • Beleuchtung,
  • Sicherheitseinrichtungen/Rettungsmittel.

Mit Hilfe des Anforderungskataloges wurden folgende Mängel erkannt:

  • Am häufigsten waren nicht vollständige bzw. fehlende Rettungsmittel und Sicherheitseinrichtungen zu beanstanden. Nur in Ausnahmefällen fand sich das normengerechte Plakat "Anleitung zur Rettung und Wiederbelebung Ertrinkender".
  • Hochwassersichere Umschlaganlagen sind wegen ihrer Höhendifferenz zum mittleren Wasserstand in der Regel nicht als Liegeplatz für Binnen- und Hafenschiffe geeignet, weil keine Hafentreppen für kleinere Schiffe vorhanden sind.
  • Fenderanlagen für Seeschiffe können sich, aufgrund eines großen Abstandes zur Aufstiegsvorrichtung für kleinere Fahrzeuge bei wechselnden Wasserständen als besonders gefährlich erweisen.

 Die Überprüfung an typischen Anlegestellen ergab, dass der Anforderungskatalog mit Checkliste auch für Hafenbetriebe zum Eigengebrauch im Rahmen ihrer Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz geeignet ist. Die Handlungshilfe eignet sich aber auch für eine verbesserte Planung neuer Anlagen und Nachrüstung bestehender Anlagen.

Der Anforderungskatalog für Anlegestellen (Download) wurde mit den Kooperationspartnern

AUCH INTERESSANT

  • Strom- und Hafenbau
  • Amt für Wasserwirtschaft
  • Oberhafenamt
  • Binnenschiffs-BG
  • und der Wasserschutzpolizei

abgestimmt.

Kontakt

Arbeitsschutztelefon

Amt für Arbeitsschutz

Postanschrift

Postfach 302822
20310 Hamburg

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