Arbeitsschutz Hafen und Schifffahrt: Fachinformationen

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Seeschifffahrt

Arbeitsplätze auf Seeschiffen

  • Eine Gefährdungsbeurteilung für den Schiffsbetrieb lässt sich von den Reedern in der Regel mit geringem Aufwand erstellen und verbessern. Die seit 1996 gewonnenen Erfahrungen bei der Anwendung dieses Arbeitsschutzinstrumentes wurden zu einer "Muster- Gefährdungsbeurteilung" zusammengefasst. Sie soll Reeder bei der erfolgreichen Umsetzung unterstützen. Eine tabellarische Form der Gefährdungsbeurteilung, wie im folgenden Beispiel, setzt allerdings voraus, dass detaillierte Regelungen bereits bestehen.
    Dreieck  Muster- Gefährdungsbeurteilung: siehe Downloads

  • Am 1.7.2002 traten neue Arbeitszeitbestimmungen des Seemannsgesetzes in Kraft. Die neuen Regelungen für Höchstarbeitszeiten und Ruhezeiten gelten auch für wachegehende Kapitäne.
    Dreieck Merkblatt: Arbeitszeit in der Seeschifffahrt: siehe Downloads

  • Insbesondere auf Fährschiffen und RoRo-Schiffen sind Besatzungsmitglieder bei Verladearbeiten Dieselmotor-Emissionen ausgesetzt.

  • Besatzungsmitglieder sind nicht nur den Einflüssen der Ladung, sondern auch den schiffsüblichen Betriebsstoffen ausgesetzt. Eine Besonderheit ist der Hautkontakt mit krebserregendem Schweröl.
    Dreieck Artikel: Schweröl im Schiffsbetrieb: siehe Links AUCH INTERESSANT

Hafenarbeit

  • Laschkörbe
    Kooperation mit der Großhandels- und Lagerei-BG  Laschkorb im Einsatz.
    Bei der Durchführung der vorgenannten Aufgaben kooperiert das Amt für Arbeitsschutz mit der Großhandels- und Lagerei-BG Bezirksverwaltung Hamburg.
    In 2007 wurde ein Kooperationsprojekt zum Einsatz von Laschkörben  beim Umschlag von Containern erfolgreich zum Abschluss gebracht. Der Projektabschlussbericht  kann im Downloadbereich heruntergeladen werden.
  • Hafen-Verkehrswege
  • Beim Be- und Entladen der Schiffe in den Häfen entstehen spezielle Gefährdungen für Hafenarbeiter, die durch vorausschauende Planung beim Bau der Schiffe minimiert werden können.
    Erfahrungen des Amtes für Arbeitsschutz Hamburg und der 2005 erschienene ILO Code of Practice on Safety and Health in Ports führten zu einer Zusammenstellung wichtiger internationaler Bauvorschriften als Anleitung für Reeder und Werften im Merkblatt M35 "Ship Design Considerations..." (englische Sprache) und aktuelle Ergänzungen (Ship Design Reports), die im Zusammenhang mit schiffbaulichen Mängeln stehen.
    Dreieck ILO Code of Practice on Safety and Health in Ports:
    siehe Links AUCH INTERESSANT

    Zur Vorbereitung des Schiffsumschlags dient das Merkblatt M46
    "Save Movement On Board Seagoing Vessels": siehe Downloads
    (in englischer Sprache).
  • Einen Schwerpunkt bildet das Thema
    Gefahren aus Import - Containern, speziell auch
    Umgang mit begasten Import - Containern
  • 2005 wurden der ILO Code of Practice on Safety and Health in Port Work und der ILO Guide to Safety and Health in Port Work durch den ILO Code on Safety and Health in Ports abgelöst.
    Das Merkblatt M35 „Ship Design Considerations for Stevedore Safety“ wurde daraufhin überarbeitet und dem neuen Code angeglichen.
    Im Downloadbereich finden Sie aktuelle Ergänzungen (Ship Design Reports), die im Zusammenhang mit schiffbaulichen Mängeln stehen.

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