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Arbeitsschutz Arbeiten in Druckluft

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Amt für Arbeitsschutz Hamburg - Arbeiten unter Druckluft

Eine Besonderheit im Baubereich ist das Arbeiten unter Druckluft. Durch Einblasen von Pressluft in einen luftdichten Baustellenbereich wird störendes Wasser (zum Beispiel Grundwasser) verdrängt und somit der Arbeitsbereich trockengelegt. Dies bedeutet gleichzeitig jedoch ein erhöhtes Gesundheits- und Unfallrisiko, da der Mensch zwar unter bestimmten Bedingungen unter höheren Drücken arbeiten kann, hierfür aber vor allem körperliche und geistige Eignung Voraussetzung ist.

Die in der Druckluftverordnung festgelegten Maßnahmen sollen eine Gefährdung des Arbeitnehmers weitestgehend verhindern. Hierzu gehört die Anzeige der Baustelle durch das ausführende Unternehmen beim Amt für Arbeitsschutz, die Untersuchung der gesundheitlichen Eignung der Arbeitnehmer sowie ihre Unterweisung hinsichtlich der besonderen Gefahren.

Antragsformulare für Befähigungsscheine und Ausnahmegenehmigungen sind den Anlagen der Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB 25) zu entnehmen (siehe "Weiterführende Informationen" rechts).

Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen und Behandlung drucklufterkrankter Arbeitnehmer dürfen nur von ermächtigten Ärzten durchgeführt werden. Ermächtigte Ärzte besitzen die arbeitsmedizinische Fachkunde und besondere für diese spezielle ärztliche Untersuchung und Behandlung erforderliche Fachkenntnisse. Sie müssen hierfür eine Ermächtigung des Staatlichen Gewerbearztes haben.

Kontakt

Bauhaupt- und Baunebengewerbe, Druckluft- und Asbestbaustellen

Amt für Arbeitsschutz

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