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Arbeitsschutz Sichere Anlegestellen

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Anlegestellen

Anlegestelle Binnenschifffahrt

Kaianlagen im Hamburger Hafen werden in der Regel für die Abfertigung von Seeschiffen gebaut. Sie werden aber traditionell auch von Binnenschiffen und Hafenfahrzeugen genutzt. Dabei kommen die Anforderungen an eine sichere Landverbindung der kleineren Hafen- und Binnenschiffe vielfach zu kurz.

Im Hinblick auf die wachsende Bedeutung der Binnenschifffahrt im Bereich des Hamburger Hafens, überprüft das Amt für Arbeitsschutz Anlegestellen systematisch. Schwerpunkte sind dabei die wesentlichen Gefährdungen für Personen beim Anlegen und Liegen der Wasserfahrzeuge.

Unter Berücksichtigung europäischer Normen und Regeln der Technik, wurde eine Handlungshilfe entwickelt. Sie enthält einen Anforderungskatalog mit Checkliste für notwendige Einrichtungen, wie Festmacheinrichtungen, Fender, Aufstiegsvorrichtungen, Beleuchtung, Sicherheitseinrichtungen und Rettungsmittel.

Typische Mängel an Anlegestellen sind

  • nicht vollständige beziehungsweise fehlende Rettungsmittel und Sicherheitseinrichtungen,
  • fehlendes normengerechtes Plakat "Anleitung zur Rettung und Wiederbelebung Ertrinkender",
  • fehlende Eignung der Liegeplätze an hochwassersicheren Umschlaganlagen, weil trotz ihrer Höhendifferenz zum mittleren Wasserstand keine Hafentreppen für kleinere Schiffe vorhanden sind,
  • Fenderanlagen für Seeschiffe, die sich aufgrund eines großen Abstandes zur Aufstiegsvorrichtung für kleinere Fahrzeuge bei wechselnden Wasserständen als besonders gefährlich erweisen.

Der Anforderungskatalog mit Checkliste eignet sich auch für Hafenbetriebe zum Eigengebrauch im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz. Er eignet sich aber auch für eine verbesserte Planung neuer Anlagen und Nachrüstung bestehender Anlagen.

Der Anforderungskatalog für Anlegestellen wurde mit Kooperationspartnern und wichtigen Ansprechpartnern entwickelt. Diese sind:

  • Ansprechpartner der Küstenländer für den Arbeitsschutz in Häfen,
  • BG Verkehr,
  • Hamburg Port Authority,
  • Amt für Umweltschutz,
  • Wasserschutzpolizei Hamburg.

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