Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Arbeitsschutz Sichtverhältnisse auf Flurförderzeugen

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Sichtverhältnisse auf Flurförderzeugen

Stapler Eingeschränkte Sicht bei einem Stapler mit Triplex Hubmast.

In der Vergangenheit ist es wiederholt zu tödlichen Anfahrunfällen durch Großstapler gekommen. Neben unzureichender Trennung des Geh- und Fahrverkehrs und steigender Arbeitsbelastung der Fahrer zählen Sichteinschränkungen des Fahrers auf die Fahrbahn zu den Hauptursachen der genannten Anfahrunfälle.

Insbesondere bei größeren Frontstaplern und Reachstackern sind oftmals "tote Winkel" vorhanden, so dass Personen unter Umständen vom Fahrer nicht rechtzeitig wahrgenommen und dadurch angefahren werden können, daher ist es unverzichtbar den Rückraum hinter den Großgeräten zu überwachen.

„Tote Winkel“ erkennen können - in Ergänzung zum Rückspiegel - zunehmend Kamera- Monitor- Systeme. Dabei muss nicht nur die Kamera sorgfältig positioniert werden, sondern auch die Bilddarstellung so eingerichtet werden , dass sie die Seiten genauso zeigt wie der Rückspiegel. Die Kamera ist so zu positionieren, dass eine Person, die sich direkt hinter dem Gerät bewegt, rechtzeitig erkannt wird. Es sind bereits Anbieter von speziellen Kamera/ Monitorsystemen auf dem Markt.

Betreiber von Flurförderzeugen müssen den Einsatz dieser Geräte so regeln, dass die Fahrer sie bei den vorgegebenen betrieblichen Bedingungen ohne Gefährdung für andere Personen handhaben können.
Das Amt für Arbeitsschutz hat hierzu nach Abstimmung mit Vertretern der Hersteller, Betreiber und Berufsgenossenschaften ein Merkblatt (M5) herausgegeben, das unten zum Download zur Verfügung steht.

Kontakt

Arbeitsschutztelefon

Amt für Arbeitsschutz

Postanschrift

Postfach 302822
20310 Hamburg

Themenübersicht auf hamburg.de

Empfehlungen

Anzeige
Branchenbuch