Jüdische Musik in Deutschland durch die Jahrhunderte

Weltmusik

Sa. 27.02.2021 | 19:00 Uhr

Grindelhof 59

20146 Hamburg

vergrößern ensemble-hevenu-shalom / Jürgen Wahnschaffe Jürgen Wahnschaffe

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mit dem Ensemble Hevenu Shalom für Jüdische Musik

Curt Sachs, ein deutscher Musikethnologe, hat in seiner Eröffnungsrede zum ersten internationalen Kongress jüdischer Musik in Paris 1957 die jüdische Musik wie folgt definiert: „Jüdische Musik ist diejenige Musik, die von Juden für Juden als Juden gemacht wurde“.

Die Geschichte der Juden, die wechselseitig von Höhen undTiefen, langenWanderungen und bangen Fluchten geprägt war, schlägt sich in allen Formen der jüdischen Musik nieder. Aber egal wie schwer die Schicksalsschläge waren, wie kampfeslustig und entschlossen die Feinde sich gaben, wohin dieVertreibungen auch führten, nichts konnte den Zusammenhalt und die Stärke diesesVolkes brechen.
Ohne Musik ist das Ausüben der jüdischen Religion allerdings bis heute undenkbar.

Das vierköpfige Ensemble Hevenu Shalom wird die Geschichte der jüdischen Musik in Deutschland spielend erzählen. Dabei werden die Melodien der Entstehung der ersten jüdischen Gemeinden in Deutschland ab 321 n. Chr. bis nach der Shoah und vor der Gründung des Staates Israel im Programm ebenso vorkommen wie synagogale Musik zu Schabbat und anderen Fest- und Feiertagen.

Idan Levi – Flöte
Ivan Neykov – Violine
Nemanja Lukic – Akkordeon
Hyunkil Oh – Cello

Dieses Konzert istTeil des Programms der Hamburger Themenwoche „Mehr als Klein-Jerusalem – Gegenwartsperspektiven auf jüdische Geschichte in Hamburg“ vom 22. – 28. Februar 2021 .Weitere Informationen finden Sie auf www.koerber-stiftung.de/juedisches-leben.

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