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Klassik Konzert der Kinder - Hamburger Instrumental-Wettbewerb

 Konzert der Kinder - Hamburger Instrumental-Wettbewerb © links im Bild

Klassik Konzert der Kinder - Hamburger Instrumental-Wettbewerb

Termin:  Location: Laeiszhalle (Großer Saal)

ab €  6,00 €

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Talent und Spielfreude treffen auf künstlerisches Know-how und Förderkompetenz: Bis zum 15. August können sich Kinder und Jugendliche für den renommierten Hamburger Instrumental-Wettbewerb anmelden. Neu ist, dass in diesem Jahr noch mehr Nachwuchsmusiker*innen als bisher die Chance erhalten, sich bei diesem bedeutenden Forum für klassische Musik zu präsentieren. Erstmals können einzelne Instrumentalist*innen und Ensembles im Alter zwischen 5 und 20 Jahren ein Video einreichen, in dem sie ihr Können darbieten. Eine Auswahl wird daraufhin eingeladen, im November vor einer Fachjury zu spielen. Die so ermittelten Preisträger*innen treten 2022 beim großen „Konzert der Kinder? auf, das traditionell in der Laeiszhalle mit besonders familiärer Atmosphäre begangen wird. Eine tolle und prägende Gelegenheit, sich vor Publikum auszuprobieren.



„Wenn 120 Kinder und Jugendliche ihre Energie und Virtuosität auf die Bühne bringen, ist das sowohl für uns als Team als auch für das Publikum immer ein äußerst bewegender Moment. Es geht um das Miteinander, das Mitfiebern. Die Teilnehmenden sollen sich mit ihren Instrumenten und ihrer individuellen Ausdrucksweise kennenlernen. Und von Auftritt zu Auftritt reichen sie sich untereinander eine Blume weiter?, erzählt Angelika Bachmann, Geigerin des Quartetts Salut Salon und seit 2013 Leiterin des Hamburger Instrumental-Wettbewerbs. „Ich freue mich sehr, dass wir mit unserem neuen Auswahlverfahren noch mehr junge Menschen ermutigen können, mit ihrer Kunst hinaus in die Welt zu gehen?, sagt Jacques Ammon, der an der Seite von Angelika Bachmann neu im Vorstand ist und gemeinsam mit ihr die künstlerische Leitung innehat.



Der Pianist mit deutsch-chilenischen Wurzeln ist dem Wettbewerb bereits seit langer Zeit als Juror verbunden und hat zudem den Sonderpreis „JUNGE PIANISTEN? sowie den dazugehörigen Meisterkurs entwickelt. Seit 25 Jahren konzertiert er unter anderem in dem Duo Runge&Ammon mit Cellist Eckart Runge, Gründungsmitglied des Artemis Quartetts. Jaques Ammon ist an ganz unterschiedlichen CD-Produktionen beteiligt, etwa an zwei Alben für die Deutsche Grammophon mit Geiger Daniel Hope. Von seinen Erfahrungen als international gefragter Solist, Kammermusikpartner sowie Professor für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig profitiert nicht nur der Klassik-Nachwuchs in Norddeutschland. Denn beim Hamburger Instrumental-Wettbewerb bewerben sich Kinder und Jugendliche bundesweit sowie aus ganz Europa.



Der Wettbewerb wurde in den 1950er-Jahren gegründet und mehrere Jahrzehnte von dem Komponisten und Dirigenten Walter Gehlert gestaltet. Mehr als 400 Kinder und Jugendliche nahmen bisher jährlich teil und konnten so in ihrer persönlichen sowie musikalischen Entwicklung gefordert und gefördert werden. Das „Konzert der Kinder? als kreative wie unterhaltsame Schau der Preisträger*innen feiert 2023 sein 40. Jubiläum und ist somit längst eine Institution in der hiesigen Förderlandschaft.



Langjährige Unterstützung erfährt der Hamburger Instrumental-Wettbewerb durch die Haspa Musik Stiftung, die Oscar und Vera Ritter-Stiftung sowie das Pianohaus Trübger, die jeweils außergewöhnliche Sonderpreise ermöglichen. Die Haspa Musik Stiftung lässt bei der Hamburger Geigenbaumeisterin Anneke Degen regelmäßig Meistergeigen anfertigen, die der Hamburger Instrumental-Wettbewerb dann an seine jungen Talente verleiht. Gemeinsam mit dem Pianohaus Trübger wird der Sonderpreis „JUNGE PIANISTEN? vergeben: Besonders begabte Preisträger*innen im Fach Klavier nehmen an dem Meisterkurs mit Jacques Ammon teil. Die Oscar und Vera Ritter-Stiftung stellt nicht nur die Preisgelder des Wettbewerbs zur Verfügung, sondern fördert zudem „Töne der Welt?: Dieser Sonderpreis soll Kinder und Jugendliche dazu ermuntern, sich mit einem für die Klassik eher untypischen Instrument zu bewerben. Ein akustischer Beitrag zu mehr Diversität mit Klängen vom bayrischen Alphorn über die arabische Oud bis zur koreanischen Gayageum.

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