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Artenschutz Heimischer Artenschutz

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Ziel und Aufgabe des heimischen Artenschutzes ist die Erhaltung der Gesamtheit aller in Hamburg wild lebenden Pflanzen- und Tierarten einschließlich ihrer natürlich entstandenen Lebensgemeinschaften. Dafür genügt es allerdings nicht, sich auf die Ausweisung von Schutzgebieten zu beschränken.

Moorfrosch Moorfrosch

Heimischer Artenschutz

Der vorhandene Artenreichtum der Stadt kann nur dadurch erhalten werden, dass auch außerhalb von Schutzgebieten jedes Fleckchen Land, das nicht unbedingt und sogleich genutzt werden muss, in Ruhe gelassen wird, damit sich dort Tiere und Pflanzen ansiedeln können.

Eichhörnchen Eichhörnchen

Sollten solche Areale für manche Arten keine optimalen Lebensbedingungen bieten, sind sie doch von Nutzen. Sie fungieren dann als sogenannte Trittsteinbiotope. Das sind Lebensräume, in denen sich beispielsweise Kleinsäuger, Amphibien, Reptilien oder Insekten auf der Suche nach Artgenossen bzw. neuen Lebensräumen nur vorübergehend niederlassen, um Schutz zu suchen, um sich auszuruhen oder um zu fressen. In solchen Fällen übernehmen sie die wichtige Aufgabe von Verbindungsbiotopen, weil über sie weiter voneinander entfernte Tier- und Pflanzenpopulationen miteinander in Verbindung treten können. Es kann ein Austausch der Erbanlagen stattfinden. Die Gefahr einer Degeneration durch Isolation wird unterbunden.

Für verschiedene Pflanzen- und Tiergruppen liegen Bestandsaufnahmen vor. Daraus sind Rote Listen und Artenhilfsprogramme erarbeitet worden, die als Download auch im Bereich Veröffentlichungen zur Verfügung stehen.

Kontakt

Dr. Nina Klar

Referat Arten-, Biotopschutz & Eingriffsregelung

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
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