Spaziergang HafenCity und Speicherstadt

Das neue und das alte Hamburg erleben

Die HafenCity ist Hamburgs neuester Stadtteil und ebenso ambitioniert wie schön. Spektakuläre moderne Architektur trifft dort auf die alten Hafenspeicher aus rotem Backstein. Nirgendwo sonst sind sich das alte und das neue Hamburg so nah.

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Andres Lehmann

Startpunkt Meßberg

Der Rundgang durch die HafenCity startet an der U-Bahn-Station Meßberg. Diese ist mit der U1 zu erreichen. Von dort aus geht es auf dem Dovenfleet am Zollkanal entlang. Am anderen Ufer ist das Deutsche Zollmuseum der erste Blickfang des Spaziergangs. Wo der Dovenfleet auf St. Annen trifft, biegt man links ab und überquert den Zollkanal. Es geht weiter geradeaus, bis man auf den St. Annenplatz trifft, von dem aus es auf den Überseeboulevard geht. Die schön gestaltete Einkaufsmeile der HafenCity führt einen in Blickweite des Grasbrookparks, durch den es weiter zu den mediterranen Marco-Polo-Terrassen geht. Auf der linken Seite ist nun das Unilever Haus zu sehen. Zudem kann man es sich auf der Freitreppe mit einem Eis direkt an der Elbe gemütlich machen. 

Richtung Elbphilharmonie

Nur einen Katzensprung entfernt von Unilever Haus und den Marco-Polo-Terrassen liegt der Dalmannkai. Entlang des Grasbrookhafens geht es dort weiter vorbei am Vasco-da-Gama-Platz direkt auf Hamburgs neues Wahrzeichen – die Elbphilharmonie – zu. Der Weg führt weiter auf der gleichen Uferseite entlang des Fußweges am Ufer des Sandtorhafens. Dort sieht man auf dem Wasser die alten Segler, Schlepper und Dampfschiffe des Traditionsschiffhafens. Noch ein kurzer Moment Geduld, dann kann man diese aus nächster Nähe betrachten. Über die schön gestalteten Magellan-Terassen am Ende des Kaiserkais führt ein Ponton-Weg durch den Traditionsschiffhafen. Manche der Schiffe dürfen dabei nicht nur bewundert, sondern auch betreten werden. Auf Ponton 5 lohnt sich ein kurzer Besuch im Schwimmkran Greif: In Harrys Hafenbasar kann nach allerlei Kuriositäten gestöbert werden.

Ab in die Speicherstadt

Am Ende des Pontons geht es nach rechts über den Kehrwiedersteg mitten in die Speicherstadt. Diese ist seit kurzem zusammen mit dem Chilehaus und dem Kontorhausviertel das 40. deutsche Weltkulturerbe. Allein der Anblick inmitten der Speichergebäude und Fleete ist ein Erlebnis, Meter an Meter reihen sich die Gebäude in einem einmaligen Ensemble direkt am Wasser. Doch die Speicherstadt bietet noch einige Attraktionen mehr. Entlang der Straße Kehrwieder kann man sich zum Beispiel im Hamburg Dungeon ordentlich gruseln, im Miniatur Wunderland die Hansestadt im Kleinformat erleben oder in der Kaffeerösterei einen der hauseigenen Kaffees genießen.

Weiter geht es auf dem Brook: Bevor der nächste Fleet überquert wird, lohnt ein Stopp und der Gang in den Innenhof des Gebäudes auf der rechten Seite. Aus der Loggia des ehemaligen Kaffeespeichers hat man einen schönen Blick auf die Kannengießerortbrücke und den Wandrahmfleet. Der Innenhof diente schon als Filmkulisse im Hollywood-Blockbuster "A Most Wanted Man". Nun geht es weiter über Alten und Neuen Wandrahm und am Ende rechts. Frei nach dem Motto 'Das Beste zum Schluss' wartet noch eine der schönsten Perspektiven Hamburgs. Von der Brücke der Poggenmühle hat man einen traumhaften Blick auf das Wasserschloss – von dort wird jedes Foto ein Postkartenmotiv. Hat man sich genug am Anblick ergötzt, führt der Weg weiter vorbei am Spiegel-Hochhaus über die Oberbaumbrücke, an deren Ende es wieder nach links entlang des Zollkanals zurück zur U-Bahnstation Meßberg geht. 

Tipp: Der Spaziergang durch HafenCity und Speicherstadt ist auch abends ein Erlebnis, wenn die Speicherstadt durch die Lichtkunst-Installationen wunderschön illuminiert wird. Wer sich in der Speicherstadt noch die ein oder andere Sehenswürdigkeit ansehen möchte, kann dies auch mit dem vergünstigten Angebot der HAMBURG Card tun.

Dauer: circa 1,5 Stunden


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