Fischauktionshalle

Events in historischem Ambiente

Die Fischauktionshalle Altona ist eine der beliebtesten Veranstaltungslocations Hamburgs und mit dem Sonntagsbrunch die ideale Ergänzung zum Besuch auf dem Hamburger Fischmarkt. Bis Mitte der 1950er-Jahre wurde in der Halle mit Fisch gehandelt.

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imago/Westend61

Sonntagsbrunch zum Fischmarkt

Die Fischauktionshalle, in der früher mit Fisch gehandelt wurde, ist heute eine der beliebtesten und charmantesten Eventlocations Hamburgs. Besonders sonntags früh tobt das Leben in der Halle, wenn der sonntägliche Brunch stattfindet. Dann werden in der Backsteinhalle Frühaufsteher und Nachtschwärmer, die von der Reeperbahn oder dem angrenzenden Fischmarkt kommen, vereint. In Nähe der Fischauktionshalle befinden sich das Dockland samt dem Cruise Center Altona, der Park Fiction und die Hafenstraße.

Sonntagsbrunch
Die Fischauktionshalle ist die ideale Ergänzung zum Besuch auf dem Hamburger Fischmarkt. In der Halle findet jeden Sonntag ein Brunch mit Live-Musik statt:

  • Sommerzeit (April – September): 5 bis 12 Uhr 
  • Winterzeit (Oktober – März): 6 bis 12 Uhr

Der Brunch bietet ein vielfältiges Buffet mit Brot und Brötchen, Räucherlachs, Rollmops, zahlreichen Wurst- und Käsesorten und vegetarischen Spezialitäten. Live-Bands sorgen für die richtige Stimmung und dafür, dass die Party auch am Morgen weitergeht.

Weitere Infos und Reservierung unter: Fischauktionshalle Hamburg

Weitere beliebte Veranstaltungen in der Fischauktionshalle sind das Hamburger Oktoberfest, die Silvester-Party oder das Helbing Grünkohl-Festival. Das Backsteingebäude beheimatet zudem diverse Messen und private Veranstaltungen. 

Mit der Fähre zur Fischauktionshalle

Am besten zu erreichen ist die Fischauktionshalle mit der HADAG Fähre 62. Die beliebteste Fährlinie im Hafen bringt Besucher von den Landungsbrücken zum Anleger "Altona (Fischmarkt)" und damit quasi bis vor die Tür. Reist man mit dem Auto an, kann man direkt an der Fischauktionshalle parken (3 Euro/Stunde; sonntags keine Parkmöglichkeit). Aber Achtung: Droht Hochwasser, muss das Auto dringend umgeparkt werden, dann steht der Platz vor der Fischauktionshalle unter Wasser.

Historie der Fischauktionshalle

Altona und Hamburg hatten in der Vergangenheit lange eine rivalisierende Beziehung, das zeigt sich auch am Beispiel der Fischauktionshalle. Das rebellische Altona erbaute das Gebäude 1894 an der Stadtgrenze zu Hamburg am Anlandungsplatz der Elbfischer als Antwort auf den Zollanschluss der Hansestadt an das Deutsche Reich – und als Kampfansage an den Nachbarn. 

Die Rivalität endete am 1. April 1938 endgültig, als Altona durch das Groß-Hamburg-Gesetz in das Staatsgebiet Hamburgs eingemeindet wurde. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges wurde der Fischauktionshalle übel zugesetzt. 1943 wurde die Kuppel zerstört und das Dach brannte ab. Nach Ende des Krieges wurde Fischauktionshalle notdürftig hergerichtet und bis Mitte der 1950er-Jahre wurde dort noch mit Fisch gehandelt. Anfang der 70er Jahre stand die Halle dann kurz vor dem Abriss, was jedoch von einer Bürgerinitiative verhindert wurde. So erfolgte 1982 eine komplette Restaurierung der Fischauktionshalle und so prägt dieses besondere Gebäude auch heute noch den Fischmarkt.

Eine besondere Architektur

Die Fischauktionshalle ist der Urtyp der römischen Markthalle, einer 3-schiffigen Basilika mit mittleren Vierung und Vierungskuppel. Aus diesem Basilika-Typus entstanden später die Kirchengebäude des Christentums. Die Stahlkonstruktion der Auktionshalle aus Buddelstrahl ist aus einfachen Profilen genietet. Von der Vierungsachse führte ursprünglich eine Schiffsbrücke zu einem Anleger für acht Schiffsdampfer. Außerdem zierte reicher Bronzeschmuck von Fischen die Vierungsgabel und farbige Gläser die Bögen.

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