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Tradition am Sonntag
Hamburger Fischmarkt
Der Hamburger Fischmarkt verbindet mehr als 300 Jahre Handelsgeschichte mit lebendiger Hamburger Marktatmosphäre. Entdecken Sie die wichtigsten Highlights, Hintergründe und weiterführende Informationen im Überblick.
Fischmarkt
Hamburg Marketing GmbH / Julia Schwendner
Der Hamburger Fischmarkt zählt zu den bekanntesten Attraktionen der Stadt und zieht wöchentlich zahlreiche Besucher*innen an. Auf dem traditionsreichen Markt wird seit 1703 gegenüber der Fischauktionshalle so ziemlich alles gehandelt, was nicht niet- und nagelfest ist.
Detaillierte Informationen zur Anreise sowie Hintergrundinformationen und Kontaktdaten finden Sie auf der bezirklichen Seite des Hamburger Fischmarktes.
Bereits seit dem frühen 18. Jahrhundert wurden auf dem Altonaer Fischmarkt neben Fisch auch Obst, Gemüse und Pflanzen verkauft. Dass der Markt sonntags früh geöffnet ist, liegt daran, dass der frische Fisch bereits morgens vor dem Kirchgang in die herrschaftlichen Küchen gelangen sollte.
Öffnungszeiten
Zeitraum
Uhrzeit
15. März bis 14. November
5:00 Uhr bis 9:30 Uhr
15. November bis 14. März
7:00 Uhr bis 9:30 Uhr
Marktschreier, Kaufrausch und morgendlicher Schnack
Von Fisch und Früchte-Körben bis zu Pflanzen und Souvenirs: Auf der Freifläche am Elbufer wird fast alles feilgeboten. Das laute Marktspektakel lebt von den Marktschreiern, die sich gegenseitig übertönen und ihre Körbe mit Extrazugaben bepacken, bis ein Käufer anbeißt. Doch auch ohne großen Einkauf lohnt der Besuch: Ein frisches Fischbrötchen direkt am Elbufer und die besondere Hafenatmosphäre sind der eigentliche Magnet für Einheimische und Tourist*innen. Bei Sturmflut heißt es hier allerdings regelmäßig „Land unter“.
Der Fischmarkt hält wie ganz Hamburg einige Überraschungen bereit. Wer die Stadt mit all ihren Facetten erkunden und von Vorteilen profitieren möchte, kommt mit den Reisepaketen auf seine Kosten.
Mythen, Fakten und Tipps zum Fischmarkt
Die legendären Marktschreier wie „Aale-Dieter“, „Bananen-Fred“ oder „Roberto Saarloos“ nutzen das Spektakel als Verkaufstaktik. Was wie ein Schlagabtausch wirkt, ist pure Hamburger Marktkultur: Durch das laute Bepackungsspektakel („Ich pack noch 'ne Wurst rauf!“) und humorvolle Sprüche ziehen die Händler Trauben von Menschen an, um ihre Ware kurz vor Marktschluss blitzschnell zu verkaufen. Die besten Sprüche gibt es meist in den letzten 30 Minuten vor der Marktschließung.
Wer es kurz mag: Der offizielle Name ist Hamburger Fischmarkt. Die ganze (und gar nicht so kurze) Geschichte hinter den Bezeichnungen lesen Sie auf der Themenseite des Bezirks Altona.
In der historischen Fischauktionshalle sorgen Rock, Jazz und Schlager-Live-Musik schon frühmorgens für Stimmung – ideal für Kiez-Gänger*innen und Frühaufsteher*innen. Im Anschluss laden nahegelegene Highlights wie der Park Fiction, die Hafenstraße, das Portugiesenviertel oder der Alte Elbtunnel zum Weiterflanieren ein. Auch ein Abstecher zum Holzhafen, dem prächtigen Altonaer Rathaus oder dem Cruise Center Altona, wo regelmäßig Kreuzfahrtschiffe anlegen, bietet sich an.
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