Öffnungszeiten
Faszination Kosmos
Mehrere hunderttausend Besucherinnen und Besucher gehen jedes Jahr im ehemaligen Wasserturm im Hamburger Stadtpark auf Entdeckungsreisen in den Kosmos. Weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt, bietet das Planetarium Hamburg nicht nur einen abwechslungsreichen Spielplan, sondern auch herausragende Technik.
Regelmäßig finden im Planetarium für alle Hobbyastronominnen- und astronomen Vorträge und Konzerte aus den Bereichen Klassik, Pop und Jazz statt. Zahlreiche Filmvorführungen, spezielle Schulveranstaltungen und Theaterdarbietungen runden das Programm ab. Dank des 360-Grad-Kuppelformats ist der Besuch ein ganz besonderes Erlebnis. Alle Veranstaltungen* finden von Dienstag bis Sonntag statt.
Einzigartiger Blick durch Aussichtsplattform
Besucherinnen und Besucher können auch das herrliche Panorama von der Aussichtsplattform des Planetariums erleben. Der Blick streift über den Stadtpark und die Dächer der Hansestadt – und reicht von der City Nord zum Fernsehturm, über den Michel bis hin zur Elbphilharmonie. Die Plattform ist auch per Express-Aufzug erreichbar. An seiner Decke leuchten tausende Sterne, die den „Passagierinnen und Passagieren“ ein Gefühl der Reise ins All vermitteln. Schon der Aufstieg durch die denkmalgeschützten Treppenhäuser wird zum kosmischen Erlebnis: Die Etagen tragen die Namen verschiedener Himmelskörper und führen Besucher auf architektonisch beeindruckende Weise vom Mond (1. Stock) bis hinauf zum Saturn (7. Stock).
Der Zutritt ist für alle Inhaberinnen und Inhaber eines Veranstaltungstickets kostenlos. Ein separater Besuch der Aussichtsplattform kostet 2 Euro, ermäßigt 1 Euro.
Geschichte als ehemaliger Wasserturm
Die Geschichte des Planetariums ist eng verknüpft mit der des Stadtparks. Um den eng besiedelten Stadtteilen in Hamburg eine Erholungsfläche für Körper und Geist zu bieten, legte Fritz Schumacher, ehemaliger Hamburger Baudirektor, schon beim ersten Entwurf fest, dass die Fläche neben Restaurants, Trinkhallen und Cafés auch einen Wasserturm beherbergen soll. Der Turm sollte mit einer Höhe von 64,5 Metern ein nicht zu übersehendes Bauwerk am nordwestlichen Ende der Längsachse sein. Baubeginn war im Jahr 1912 unter dem Architekten Oscar Menzel. Vollendet wurde der Wasserturm vier Jahre später. Nach Fertigstellung fasste der Behälter mit 23 Metern Durchmesser bis zu 3.000 Kubikmeter Wasser. Bereits nach zwölf Jahren wurde der Wasserturm aufgrund zu niedrigen Wasserdrucks jedoch aus dem Netz genommen.