Handlungsempfehlungen Immer noch Bleileitungen

In einigen Hamburger Wohnhäusern existieren immer noch Trinkwasserleitungen aus Blei. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz empfiehlt den Austausch vorhandener Leitungen und informiert über Änderungen:

Wasserhahn

Immer noch Bleileitungen

Der Grenzwert für Blei ist seit 1.12.2013 auf 0,01 mg/l gesenkt. Die Trinkwasserverordnung sieht vor, dass seit diesem Termin der Unternehmer und sonstige Inhaber einer Wasserversorgungsanlage den betroffenen Verbraucher informieren muss, wenn Leitungen aus dem Werkstoff Blei in der von ihnen betriebenen Anlage vorhanden sind, sobald sie hiervon Kenntnis erlangen. Die Informationspflicht gilt für den Unternehmer und sonstigen Inhaber von

  • zentralen Wasserwerken,
  • dezentralen kleinen Wasserwerken und
  • Anlagen der Trinkwasserinstallation, sofern aus diesen Anlagen Trinkwasser im Rahmen einer gewerblichen oder öffentlichen Tätigkeit abgegeben wird.

Bei einer Vermietung von Wohnraum handelt es sich immer um eine solche Abgabe von Trinkwasser im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit im Sinne der TrinkwV 2001. Dem Verbraucher wird empfohlen:

  • Informieren Sie sich über die Leitungsmaterialien. Fragen Sie den Hausmeister oder Eigentümer.
  • Lassen Sie gegebenenfalls eine Trinkwasser-Untersuchung machen (für Haushalte mit Schwangeren und Kinder unter 1 Jahr bei HWW kostenlos).
  • Ein Trinkwasser mit einer Bleikonzentration von mehr als 0,01 mg/l sollte nicht für Säuglinge und Kleinkinder verwendet werden.
  • Verwenden Sie unabhängig von den vorhandenen Leitungsmaterialien stets frisches Wasser.

Wenn Sie eine Bleiuntersuchung haben durchführen lassen, kann Ihnen unsere Beurteilungshilfe zur Interpretation von Untersuchungsergebnissen (pdf, 175 KB) eine Hilfe sein.

Kontakt

Ulrich Janßen

Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
Billstraße 80a
20539 Hamburg
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Informationen von Hamburg Wasser

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