Behörde für Umwelt und Energie

Dioxin Bohr- und Erkundungsarbeiten im Naturschutzgebiet Boberger Niederung

Im nördlichen Bereich des Naturschutzgebiets Boberger Niederung wurde aufgrund eines Dioxinfunds Boden untersucht und dafür eine Fläche abgesperrt.

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Bodenuntersuchungen wegen Dioxinfund im Naturschutzgebiet Boberger Niederung

Im nördlichen Bereich des Naturschutzgebiets (NSG) Boberger Niederung hat die Behörde für Umwelt und Energie bei so genannten Hintergrund-Messungen zufällig deutlich erhöhte Dioxinwerte im Erdreich festgestellt, die vermutlich in den 1960er Jahren entstanden sind. Um diesen ersten Hinweisen nachzugehen, haben am Donnerstag, den 25. Oktober 2018 Erkundungen der Untergrundverhältnisse begonnen. Hierzu wurden in einem vier Hektar großen Gebiet im nördlichen Bereich des NSG zahlreiche Untersuchungen durchgeführt. Diese sind jetzt abgeschlossen und die Ergebnisse wurden bei der zweiten Informationsveranstaltung am Dienstag, den 29. Januar 2019 präsentiert.

Pressemitteilung

Weitere Informationen

Was wird genau gemacht?

Das Untersuchungsgebiet wurde in 18 Arbeitsfelder eingeteilt und nach den Vorgaben der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) beprobt.

Welche Einschränkungen gibt es?

Es ist erforderlich, diesen Bereich abzusperren. Hierzu sind die Ein- bzw. Ausgänge zwischen den Parkplätzen „Unterberg“ und „An der Kreisbahn“ gesperrt. Ein Besuch und Durchgehen ist nicht möglich. Bitte benutzen Sie den Fußweg an den Bahngleisen.

Hintergrund:

Bei der zu untersuchenden Fläche handelt es sich um einen Böschungsbereich beiderseits des Moorweges im NSG Boberger Niederung. Die Böschung ist in weiten Teilen mit Unterholz bewachsen und wurde bisher nicht als altlastverdächtig eingestuft, da es keine Hinweise auf Abfälle und mögliche Belastungen gab. Ein Luftbild aus dem Jahr 1962 legt nun die Vermutung nahe, dass damals zusammen mit möglichweise per Bahn oder per LKW angeliefertem Boden- und Bauschutt auch illegaler Industrieabfall abgekippt wurde. Die Suche nach dem Verursacher wurde ebenfalls aufgenommen.

Für Rückfragen:

 

E-Mail: bodenschutz-altlasten@bue.hamburg.de

Telefon: 040 - 428 40 5285

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