Behörde für Umwelt und Energie

Dioxin Bohr- und Erkundungsarbeiten im Naturschutzgebiet Boberger Niederung

Im nördlichen Bereich des Naturschutzgebiets Boberger Niederung muss aufgrund eines Dioxinfunds Boden untersucht und dafür eine Fläche abgesperrt werden.

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Bodenuntersuchungen wegen Dioxinfund im Naturschutzgebiet Boberger Niederung

Im nördlichen Bereich des Naturschutzgebiets (NSG) Boberger Niederung hat die Behörde für Umwelt und Energie bei so genannten Hintergrund-Messungen zufällig deutlich erhöhte Dioxinwerte im Erdreich festgestellt, die vermutlich in den 1960er Jahren entstanden sind. Um diesen ersten Hinweisen nachzugehen, haben am Donnerstag, den 25. Oktober 2018 Erkundungen der Untergrundverhältnisse begonnen. Hierzu werden in einem vier Hektar großen Gebiet im nördlichen Bereich des NSG zahlreiche Bodenuntersuchungen durchgeführt.

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Pressemitteilung

Was wird genau gemacht?

Das Untersuchungsgebiet wurde in 18 Arbeitsfelder eingeteilt und wird nun nach den Vorgaben der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) beprobt.

Wie lange wird untersucht?

Die Bodenuntersuchungen dauern mehrere Wochen.

Welche Einschränkungen gibt es während der Untersuchungen?

Um ein schnelles Arbeiten zu ermöglichen, ist es erforderlich, diesen Bereich abzusperren. Hierzu sind die Ein- bzw. Ausgänge zwischen den Parkplätzen „Unterberg“ und „An der Kreisbahn“ gesperrt. Für diesen Zeitraum ist ein Besuch und Durchgehen nicht möglich. Bitte benutzen Sie den Fußweg an den Bahngleisen.

Hintergrund:

Bei der zu untersuchenden Fläche handelt es sich um einen Böschungsbereich beiderseits des Moorweges im NSG Boberger Niederung. Die Böschung ist in weiten Teilen mit Unterholz bewachsen und wurde bisher nicht als altlastverdächtig eingestuft, da es keine Hinweise auf Abfälle und mögliche Belastungen gab. Ein Luftbild aus dem Jahr 1962 legt nun die Vermutung nahe, dass damals zusammen mit möglichweise per Bahn oder per LKW angeliefertem Boden- und Bauschutt auch illegaler Industrieabfall abgekippt wurde. Die Suche nach dem Verursacher wurde ebenfalls aufgenommen.

Für Rückfragen:

BUE / Amt für Umweltschutz
Telefon: 040-42840-3593
E-Mail: bodenschutz-altlasten@bue.hamburg.de

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