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Filmvorführung am 17.4.2018 True Warriors

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"Wenn wir aufhören, gewinnen die anderen."

Filmstill aus "True Warriors"

True Warriors

Termin/Ort

Dienstag, 17. April 2018, 19.00 - 21.15 Uhr
im Kommunalen Kino Metropolis, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg

True Warriors

Genre Dokumentarfilm
Regie: Ronja von Wurmb-Seibel, Niklas Schenk
Produktionsland:  Deutschland, Afghanistan 2017, 93 Min.
FSK  ab 16 Jahre

Eintritt ist frei

Kabul, 11. Dezember 2014. Bei der Premiere eines Theaterstücks über Selbstmordanschläge sprengt sich ein 17 Jahre alter Junge in die Luft. Manche Zuschauer klatschen - sie halten die Explosion für eine besonders realistische Inszenierung. Erst als Panik ausbricht, verstehen sie, was passiert ist.

Der Dokumentarfilm TRUE WARRIORS von den Hamburger Autoren Ronja von Wurmb-Seibel und Niklas Schenck erzählt die Geschichte der Schauspieler und Musiker, die an diesem Tag auf der Bühne standen. Sie wollten mit ihrem Stück über Selbstmordanschläge ein Zeichen setzen gegen den Terror, der ihre Gesellschaft zerfrisst. Jetzt sind sie selbst vor Angst gelähmt.

Erst als der Schock der Gewalt sie ein zweites Mal trifft, entscheiden die Künstler, sich mit aller Kraft ihrer Ohnmacht entgegenzustellen. Sie radikalisieren sich künstlerisch und beginnen so, ihr Trauma zu besiegen.

TRUE WARRIORS zeigt, dass man dem Terror mehr entgegensetzen muss als Hass und Angst.

Podiumsgespräch

Der Regisseur Niklas Schenck, Preisträger des Axel-Springer-Preises 2010 und Wächterpreises 2012 und Journalist des Jahres 2012 (Newcomer), spricht nach dem Film mit dem Protagonisten Nasir Formuli.

Nasir Formuli hat in Kabul Schauspiel studiert und danach die Theatertruppe Azdar und das Puppentheater Parwaz aufgebaut. Noch 2014 kam er zum Theaterforum nach Berlin und wunderte sich, warum ihn dort alle anflehten, nicht nach Kabul zurückzukehren. "Ich habe in Kabul alles, was ich brauche – und ich kann etwas bewirken, ich habe eine Aufgabe!" sagte er. Nach dem Anschlag aber änderte sich das und Formuli musste einen Weg finden, wenigstens zeitweise Afghanistan zu verlassen. Er zog mit einem Stipendium für die Ernst-Busch-Akademie nach Berlin und studierte Puppenspiel.

Presse:

"Der Kinosaal war wie elektrisiert. Dieser Film hinterlässt wirklich Spuren - und Gänsehaut." (Radio Eins)

"Nach dem Abspann war die Anspannung im Publikum deutlich spürbar. Es dauerte etwas, bis die Zuschauer sich dem Bann des Dokumentarfilms entziehen konnten, der zu berühren weiß, ohne zu dramatisieren." (Süddeutsche Zeitung)

"Ein eindrücklicher, intensiver und überaus wichtiger Film" (NDR)

Weil der Film die Menschen reden lässt, ohne Inserts, ohne Sprecher, ohne Einordnung, schafft er etwas, das Tausende Zeitungstote nicht vermochten: Er berührt." (Die Welt)

Information zum Film und Trailer unter www.truewarriors.de oder direkt unter https://vimeo.com/237402112


Ansprechpartner: Abu Can, Tel. 040 / 42823 4812
E-Mail: abut.can@bsb.hamburg.de

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