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Tagung und Filmprogramm 1. - 4.11.18 „Neues zum Film am Bauhaus“

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„Neues zum Film am Bauhaus“

Internationale Tagung

1.11. – 4.11.2018 kuratiert von Thomas Tode

Tagungsort: Fotofabrique, Valentinskamp 34 a (Gebäude im Hof hinten links, 4. Stock, Fahrstuhl vorhanden; einfacher Zugang auch über Speckstraße), 20355 Hamburg.

Filmprogramme: Metropolis Kino, Kleine Theaterstrasse 10, 20355 Hamburg.

Preise
Filmvorführungen: reguläre Preise des Metropolis Kinos. 
Tagung: kostenlose Teilnahme, Voranmeldung erforderlich

Einzelheiten zum Tagungsablauf finden Sie im Flyer, der auf dieser Seite unten als Download zur Verfügung steht.

Programmänderung

Programmpunkt: 2. November 2018, 14:15  Wolfgang Beilenhoff musste seinen Stahl-Vortrag krankheitsbedingt absagen. Dafür ist aber glücklicherweise Jeanpaul Goergen eingesprungen mit folgendem Thema: "Annotationen zu den Bauhausfilmen der Europa-Film AG 1924 und zur Filmarbeit der Bauhausschülerin Lore Leudesdorff"

In Kooperation mit der Kinemathek Hamburg und gefördert durch die Hamburgische Architektenkammer bietet die Landeszentrale für Politische Bildung eine vom Filmwissenschaftler Thomas Tode kuratierte Veranstaltungsreihe zum 100. Jahrestag der Gründung des Bauhauses an.
Das „Staatliche Bauhaus“ ist Ausdruck der revolutionären Bewegungen der Jahre um 1918. Seine Wirkung reicht bis heute – die Diskussionen um Bauten aus der Zeit reißen auch in Hamburg nicht ab, wie aktuelle Beispiele der letzten Monate wieder belegen. Im Rahmen des Senatsschwerpunktes „1918.1919 – Aufbruch in die Demokratie“ blicken wir auf diese einzige konkrete Materialisierung der Ideen des 1918 gegründeten „Arbeitsrats für Kunst“: „Die Kunst soll nicht mehr Genuss weniger, sondern Glück und Leben der Masse sein. Zusammenschluss der Künste unter den Flügeln einer großen Baukunst ist das Ziel.“ (Walter Gropius).
Man forderte u.a. die Anerkennung aller Bauaufgaben als öffentliche und nicht private Aufgabe. Das Bauhaus ist somit Teil breiterer Reformbestrebungen der Weimarer Republik; und die Diskussion um das Bauhaus und seine Ideen bereichert auch die Debatten um die lebenswerte Stadt und die Entwicklungen moderner Großstädte des 21. Jahrhunderts. Es wird heute gerne als eine der „einflussreichsten Bildungsstätten“ überhaupt bezeichnet.

Zahlreiche Filme zum Neuen Bauen sind dem Sozialen verpflichtet, bewerben ein Wohnen in „Licht, Luft und Sonne“. Schließlich enthält der Filmcorpus „Bauhausfilme“ nicht nur reformerische Architekturfilme, sondern ebenso abstrakte Werke, wie sozialkritische Dokumentarfilme.

Gleichzeitig ist der Mythos „Bauhaus“ ein Beispiel hoch erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit und Markensetzung. Die Marke „Bauhaus“ ist keineswegs erst eine Erscheinung der Nachkriegszeit, sondern wurde bereits in den 1920er Jahren von den (auch politischen) Aktivisten selber vorangetrieben. Insbesondere die medial versierten Direktoren Walter Gropius und Mies van der Rohe machten aus dem Bauhaus eine „Marke“ (engl. Brand = Brandzeichen), dank markanter Eigenschaften der Bauhaus-Produkte, frühem „corporate Identity“, aber auch mit Hilfe geschicktem, durch das Exil in den USA noch potenziertem PR-Managements.

Im Mai bis Juli 2019 im Rahmen des Hamburger Architektursommers wird es im Metropolis Kino weitere themenbezogene Filmveranstaltungen geben.
Änderungen vorbehalten.

Informationen zu diesen Veranstaltungen im Flyer sowie unter www.metropoliskino.de
Wegen begrenzter räumlicher Kapazitäten wird um Voranmeldung für die Tagungsteilnahme gebeten per E-mail: info@kinemathek-hamburg.de, oder postalisch an: Metropolis, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg.

Veranstalter: Kinemathek Hamburg (Martin Aust) und Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg (Sabine Bamberger-Stemmann), gefördert durch die Hamburgische Architektenkammer (Ullrich Schwarz). Kuratiert von Thomas Tode.

Verantwortlich: Dr. Sabine Bamberger-Stemmann

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Kontakt

Behörde für Schule und Berufsbildung

Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
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115
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webmaster@bsb.hamburg.de

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