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Finissage 20.11.2018 „Bartoszewski (1922 – 2015). Widerstand-Erinnerung-Versöhnung“

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Finissage der Ausstellung

„Bartoszewski (1922 – 2015). Widerstand-Erinnerung-Versöhnung“

Termin/Ort

Dienstag, 20. November 2018,  15.30 Uhr,
Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg

Der Eintritt ist frei.

Bereits seit dem 08. Oktober 2018 ist im Mahnmal St. Nikolai die Wanderausstellung zum Leben und zu den Zielen des polnischen Intellektuellen, Politikers und streitbaren Europäers Władysław Bartoszewski zu sehen. Als einer der bedeutendsten europäischen Denker des 20. Jahrhunderts und eines Mahners und aktiven Streiters für die polnisch-deutsch-jüdische Versöhnung hat Bartoszewski aus seinem Widerstand gegen den Nationalsozialismus und die deutsche Besatzungsherrschaft in Polen wegweisende Rückschlüsse zur europäischen Integration gezogen. Sein Ziel einer dauerhaften Friedensordnung in Europa hat die Zeit des Umbruchs in Polen am Ende der 1980er Jahre und den Aufbau eines demokratischen und gleichberechtigtem Miteinanders von Polen und Deutschland sowie von Deutschen und Polen nachdrücklich geprägt. Seine Maßstäbe von Humanität und Versöhnung aus dem grauenhaften Erleben des Zweiten Weltkriegs hat er in vielen Büchern und Artikeln veröffentlicht. Er hat dabei aus seiner praktischen Erfahrung des Widerstandes zwischen 1939 und 1945 auch grundsätzlich gemahnt, die Zusammenarbeit mit Israel nie zur Disposition zu stellen. Die Gründung der polnisch-jüdischen Widerstandsorganisation „Żegota“ während der deutschen Besatzung Polens war ihm dabei Anlass, Vorbild und praktisches Beispiel seiner Humanität.

Die Hamburger Finissage in Anwesenheit und mit einem Grußwort des Ersten Bürgermeisters, Dr. Peter Tschentscher, ist ein Meilenstein dieser Wanderausstellung, die in den folgenden Monaten deutschlandweit gezeigt werden wird.
Zum Abschluss der Präsentation in Hamburg soll der Blick in die Zukunft gerichtet werden mit der Frage, was man von diesem außergewöhnlichen Menschen lernen kann. Und auch: welches Erinnern gilt es zu bewahren – in Polen, Deutschland und Europa?

Um 15.00 Uhr ist eine Führung durch die Ausstellung mit dem Kurator Marcin Barcz vorangestellt; diese kann ohne Anmeldung besucht werden.

Neben dem Ersten Bürgermeister werden der Vorsitzende des Förderkreises des Mahnmals St. Nikolai, Klaus Francke, sowie die Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg, Dr. Viola Krizak, sprechen. Es folgen dann kurze Berichte von Marcin Barcz, dem langjährigen persönlichen Referenten Bartoszewskis und Kurators der Ausstellung, Anita Baranowska-Koch, Vorsitzende der Berliner Bartoszewski-Initiative und Bettina Schaefer, Herausgeberin des Buches: „Für Freiheit kämpfen – selbstbestimmt leben. Erinnerungen an Władysław Bartoszewski“.

Zudem wird es eine Vorführung des Berichtes: „Ein Pole sieht die Bundesrepublik“, eine NDR-Reportage über Władysław Bartoszewskis Besuch in Hamburg, geben.

Moderation der anschließenden Gesprächsrunde:

Dr. Sabine Bamberger-Stemmann

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg, der Bartoszewski-Initiative und der Landeszentrale für politische Bildung; gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung.

Verantwortliche der Landeszentrale für politische Bildung
Behörde für Schule und Berufsbildung
Dr. Sabine Bamberger-Stemmann
Dammtorstraße 14, 20354 Hamburg
Tel.: 040 42823-4808
annika.samesch@bsb.hamburg.de

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