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Tagung, Podiumsdiskussion und Empfang 4.12.2018 „100 Jahre Baltische Staaten“

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„100 Jahre Baltische Staaten“

Termin/Ort

Di., 4. Dezember 2018, 14 Uhr – 19 Uhr,
Mozart-Säle, Moorweidenstraße 36, 20146 Hamburg

Der Eintritt ist frei.

Vor hundert Jahren erklärten Estland, Lettland und Litauen ihre Unabhängigkeit. Während für Estland und Lettland dieser Schritt die eigentliche Geburtsstunde einer eigenen Staatlichkeit bedeutete, knüpfte Litauen an bis ins Mittelalter reichende staatliche Traditionen an.

Doch der lange gehegte Wunsch nach Freiheit und Souveränität wurde nach wenigen Jahrzehnten erneut zunichte gemacht. Der berüchtigte Hitler-Stalin-Pakt und das geheime Zusatzprotokoll besiegelten das Schicksal der baltischen Völker für die kommenden 50 Jahre. Die Okkupation und Annexion der Baltischen Staaten durch die Sowjetunion gingen mit brutalem Terror einher und hatten enorme menschliche Verluste für die baltischen Völker zur Folge.

Erst in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts konnten die Esten, die Letten und die Litauer die Gunst der Stunde nutzen und im Zuge der Singenden Revolution die Unabhängigkeit ihrer Staaten wiederherstellen. Symbolisch für den Kampf der Balten für ihre Freiheit steht die baltische Menschenkette vom 23. August 1989, als etwa zwei Millionen Menschen in den Baltischen Ländern von Vilnius über Riga bis nach Tallinn eine Menschenkette bildeten.

Heute, fast 30 Jahre danach, sind die Baltischen Staaten erfolgreiche Mitglieder der Europäischen Union und der NATO. Mit der Mitgliedschaft in der Eurozone und dem Schengenraum zählen sie inzwischen sogar zu den Kernländern der EU. Aufgrund einer strikten Einhaltung der Finanzdisziplin und eines soliden Wirtschaftens werden die Baltischen Staaten häufig als Musterschüler der EU bezeichnet.

Aus Anlass des aktuellen Jubiläums möchten wir den Blick auf die historischen Erfahrungen der Menschen im Baltikum im 20. Jahrhundert richten und über die aktuellen wirtschaftlichen, politischen und sicherheitspolitischen Herausforderungen für die EU und NATO aus der Sicht der Baltischen Staaten diskutieren.

Programm

Beginn 15.00 Uhr

15.00 Uhr bis 15.15 Uhr Begrüßung

  • Staatsrätin Dr. Annette Tabbara, Bevollmächtigte der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, bei der Europäischen Union und für auswärtige Angelegenheiten
  • Oliver Grundmann MdB, Mitglied der Deutsch-Baltischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag
  • Darius Semaška, Botschafter der Republik Litauen

15.15 Uhr bis 15.45 Uhr

  • Joachim Tauber, 100 Jahre Baltische Staaten: Zwischen Unabhängigkeit und Okkupation

15.45 Uhr bis 16.15 Uhr

  • Dr. Mart Laanemäe, Botschafter der Republik Estland: Estland von außen und innen: Erinnerungen an den Umbruch und die Jahre des Aufbaus der Republik Estland

16.15 Uhr bis 16.45 Uhr

  • Inga Skujiņa, Botschafterin der Republik Lettland: Lettland in/und Europa/NATO

16.45 bis 17.00 Uhr

  • Kaffeepause

17.00 Uhr bis 18.30 Uhr

  • Die baltischen Staaten: Europäische und atlantische Sicherheitspolitik auf dem Prüfstand

Podiumsdiskussion mit:

  • Dr. Kai-Olaf Lang, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin
  • Botschafter a.D., Dr. Dietrich von Kyaw, Berlin
  • Christian Schmidt, Bundesminister a.D., MdB, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss
  • Moderation: Birgit Langhammer (Politikredakteurin NDR-Info, Hamburg)

anschließend Empfang

Um Anmeldung wird gebeten an E-Mail: annika.samesch@bsb.hamburg.de

Eine gemeinsame Veranstaltung der Botschaften der Staaten Estland, Lettland und Litauen, des Deutsch-Litauischen Forums, des Nordost-Instituts (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg (IKGN), Lüneburg, und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

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