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Ohlsdorfer Friedhof - Szenische Darstellungen der Lebenswege verstorbener Hamburgerinnen

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Die  Schauspielerinnen Beate Kiupel und Herma Koehn sowie der Schauspieler Dieter Schmitt werden in der Fritz-Schumacher-Halle im Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf auf dem Ohlsdorfer Friedhof Texte von Dr. Rita Bake in Szene setzen.

Ohlsdorfer Friedhof - Szenische Darstellungen der Lebenswege verstorbener Hamburgerinnen

Ohlsdorfer Friedhof - szenische Darstellungen über das Leben verstorbenener Hamburgerinnen


Die  Aufführungen am 16. Juni 2012 um 11.00 Uhr und am 17., 23. und 24. Juni 2012 jeweils um 15.00 Uhr, werden von Dr. Rita Bake moderiert.




Dieses Projekt ist die erste Kooperation zwischen der Landeszentrale für politische Bildung, dem Verein „Garten der Frauen e.V.“ und dem Ohlsdorfer Friedhof und befasst sich mit den szenischen Darstellungen auf dem Ohlsdorfer Friedhof auf eher ungewohntem Terrain mit spannenden Menschen und Themen. Die Kostüme wurden freundlicherweise vom Ohnsorg Theater zur Verfügung gestellt.

 



„In Ohlsdorf, da sehen wir uns wieder“, ist in Hamburg ein geflügeltes Wort. Und bei Wolfgang Borchert heißt es: „Aber in Ohlsdorf – da schwatzen die Toten, die unsterblichen Toten, vom unsterblichen Leben.“

 

Und wirklich: Hier sind sie zu finden, die Frauen, die Hamburgs Geschichte mitgeprägt haben, die aber zumeist in Vergessenheit geraten sind. 

Dieser Umstand ist es, der den Verein „Garten der Frauen e.V.“, die Landeszentrale für politische Bildung und den Friedhof Ohlsdorf  dazu veranlasst hat, sich mit den Verstorbenen auf dem Ohlsdorfer Friedhof zu befassen.

Ihr Leben und Wirken ist Teil unseres Denkens, Fühlens und Handelns und wird auch das Künftige mitbestimmen, denn Menschsein bedeutet, in einer Kontinuität zu stehen, in der die Gegenwart der Vergangenheit entstammt und in der sich die Zukunft aus dem Vergangenen entwickelt. 


Während der szenischen Aufführungen werden Frauen vorgestellt, die gesellschaftspolitisch gewirkt haben und deren Grab-  bzw. Erinnerungssteine im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof stehen, oder, die ihre Grabstellen auf dem Friedhof haben.

 

Eintrittskarten sind für je 10,- Euro bei folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:

 

  • Kulturring der Jugend im Infoladen der Landeszentrale für politische Bildung und des Jugendinformationszentrums Dammtorwall 1.
    Öffnungszeiten Mo-Do: 13.30 Uhr – 18.00 Uhr, Fr: 13.30 Uhr-16.30 Uhr,
    Tel:040 / 4 28 23 48 01
  • Ohlsdorfer Bestattungsforum auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Öffnungszeiten:  Mo-Fr. 9.00 Uhr -17.00 Uhr
  • ab Sonntag 13. Mai 2012 immer sonntags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr am historischen Wasserturm an der Cordesallee auf dem Ohlsdorfer Friedhof an der „Tafel der besonderen Art“ des Vereins „Garten der Frauen e.V.“

 

Zu den einzelnen Darstellungen:

Szene

„…als Ehefrau hat man nun mal Verpflichtungen“.  Die Vorsteherin des Weiblichen Vereins für Armen- und Krankenpflege Amalie Sieveking (1794-1859) und die Gründerin der ersten Gewerbeschule für Mädchen und Frauen und Vertreterin der Bürgerlichen Revolution von 1848 Emilie Wüstenfeld (1817-1874) im Streitgespräch.

Darstellende:
Amalie Sieveking: Herma Koehn
Emilie Wüstenfeld: Beate Kiupel

 

Szene

„Politik mit geschickter Nadel“. Die Kunstförderin Toni Petersen (1840-1909) im Gespräch mit dem Direktor des Museums für Kunst und Gewerbe Justus Brinckmann (1843-1915).

Darstellende:
Toni Petersen: Herma Koehn
Justus Brinckmann: Dieter Schmitt

Szene

Das Recht der Frauen auf qualifizierte Berufsarbeit.  Die Aktivistin der bürgerlichen Frauenbewegung Helene Bonfort (1854-1940).

Darstellende:
Helene Bonfort: Beate Kiupel

 

Szene

„Es ist mir zuwider immer nur wegen meiner Schönheit beklatscht zu werden, und nicht wegen meiner schauspielerischen Leistungen.“ Der Theaterkritiker Karl Kraus (1874-1936) in Erinnerung an die Schauspielerin Annie Kalmar (1877-1901).

Darstellende:
Karl Kraus: Dieter Schmitt

 

Szene

Verfolgt und entrechtet:   die Musikerin Edith Weiss-Mann (1885-1951); die Bildhauerin Lola Toepke (1891-1945);  die Widerstandskämpferin Käthe Tennigkeit (1903-1944).

Darstellende:
Edith Weiss-Mann: Herma Koehn
Lola Toepke: gelesen von Beate Kiupel
Käthe Tennigkeit: gelesen von Herma Koehn

 

Szene

Café L’Arronge Dammtorstraße 13: Treff der Swingjugend in der NS-Zeit, Stammtisch der Prominenten in den 50er und 60er Jahren: Gisela L’Arronge (1925-2009) und Paul L’Arronge (1909-1986).

Darstellende:
Gisela L’Arronge: Beate Kiupel
Paul L’Arronge: Dieter Schmitt

 

Szene

„Dem Senat müssen auch Frauen angehören.“ Die Bürgerschaftsabgeordnete und Hamburgs erste Oberschulrätin Emmy Beckmann (1880-1967) im Gespräch mit dem Bürgerschaftspräsidenten Adolph Schönfelder (1875-1966).

Darstellende:
Emmy Beckmann: Beate Kiupel
Adolph Schönfelder: Dieter Schmitt

 

Szene

Frauen in der Demokratie: Die unverbrauchte politische Kraft. Die Bürgerschaftsabgeordneten Charlotte  Fera (1905-1996) und Paula Karpinski (1897-2005) treffen sich auf Ohlsdorf.

Darstellende:
Charlotte Fera: Beate Kiupel
Paula Karpinski: Herma Koehn

 

Szene

„Das Weib schweigt nicht mehr…“. Marianne Timm (1913-1993), Hamburgs erste Pastorin, die von der Kanzel predigen durfte im Gespräch mit einem Pastoren.

Darstellende:
Marianne Timm: Herma Koehn
Pastor: Dieter Schmitt

 

Szene

„Du kannst Deinen Körper nicht verkaufen, ohne dich selbst zu verkaufen.“ Die Prostituierte und Herz von St. Pauli Domenica Niehoff (1945-2009).

Darstellende:
Eine Prostituierte: Beate Kiupel
Ein Freier: Dieter Schmitt

 

Szene

Leben in seinem Schatten – aus dem Schatten heraustreten: Kampf gegen Genitalverstümmelung. Die Übersetzerin und Mitbegründerin von Terre des femmes Herta Haas (1907-2007).

Darstellende:
Herta Haas: Herma Koehn

 

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