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Workshop 25.01.19 Die polnische Frage in der Postkartenpropaganda des Ersten Weltkrieges

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Propagandapostkarte

Die polnische Frage in der Postkartenpropaganda des Ersten Weltkrieges

ACHTUNG: Der Workshop muss leider entfallen.

 

Termin:

Freitag, 25. Januar 2019,
14 - 18.00 Uhr,
Landeszentrale für politische Bildung, Seminarraum im 5. OG, Dammtorstraße 14, 20354 Hamburg

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Ansichtspostkarten sind ein zentrales, wenn auch für die historisch-politische Forschung und die Befassung mit historischen Bildquellen immer noch unterschätztes Medium. Die Alltags- und kommunikative Massenkultur, die sich in Ansichtspostkarten widerspiegelt, wirft ein vielschichtiges Bild auf die historischen Ereignisse, die Debatten und die Auseinandersetzungen, die dargestellt oder reflektiert werden. Gerade Umbrüche wie die Staatswiedergründung Polens 1918 gehören zu diesen Themen, die in Deutschland eher wenig bekannt sind und noch viel seltener werden sie im schulischen Unterricht als Beispiele von Kommunikation und Ereignis behandelt.
Aus der Ausstellung des Historischen Instituts der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien (wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Rudolf Jaworski, Konstanz) ist ein Buch entstanden, das unter dem Ausstellungstitel „Wem gehört Polen?" im Januar 2019 in der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg erscheint. Der zweisprachige (deutsch-polnische) Band nimmt die Ausstellung auf, die 2017 in Kooperation der Landeszentrale mit dem Historischen Institut der polnischen Akademie der Wissenschaften im Mahnmal St. Nikolai gezeigt wurde. Buch und Workshop sind Teil des Themenschwerpunktes des Senats „1918/19 Aufbruch in die Demokratie".

Der Workshop soll eine Einführung in die Ansichtspostkarte als Gegenstand  der „Visual History" geben. Diese beschäftigt sich mit den Themen Bild und Bildlichkeit in der Geschichte.
Partner sind die Universität Hamburg (Arbeitsbereich Public History: Prof. Dr. Thorsten Logge) und die Landezentrale für politische Bildung (Dr. Sabine Bamberger-Stemmann).
Zielgruppen: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren v.a. in Bildungseinrichtungen, Studierende aller Fachrichtungen, Lehrerinnen und Lehrer, Lehramtsstudierende.
Teilnehmendenzahl: max. 25 Personen.

Der Workshop kann als Fortbildung anerkannt werden.
Anmeldungen bitte bis 22. Januar 2019 per E-Mail an: annika.samesch@bsb.hamburg.de

Folgender Programmablauf ist geplant:

  • 14 Uhr Begrüßung
  • 14.15 Uhr Dr. Sabine Bamberger-Stemmann:
    Die Wiedergründung Polens als Staat 1918
  • 14.45 Uhr Prof. Dr. Thorsten Logge: Postkarten und Visual History
  • 15.30 Uhr Pause
  • 15.45 Uhr David Rojkowski: Fotos als Kommunikationsmittel auf Postkarten u.a. Medien
  • 16.15 Uhr Prof. Dr. Rudolf Jaworski (Konstanz): Ansichtspostkarten als Historische Quelle
  • 16.45 Uhr Gruppenarbeiten zum Einsatz in Unterricht, Bildungsveranstaltungen und universitärer Lehre
  • 17.30 Uhr Diskussion und Aussprache
  • 18 Uhr Ende

Verantwortlich: Dr. Sabine Bamberger-Stemmann

Rückfragen
Behörde für Schule und Berufsbildung
Landeszentrale für politische Bildung
Annika Samesch | Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (040) 428 23-4808, E-Mail: annika.samesch@bsb.hamburg.de

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