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Live-Hörspiel 28.3.2019 „Kalavryta“

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Mahnmal zum Massaker des 13. Dezember 1943 Mahnmal zum Massaker des 13. Dezember 1943 in Kalavrita

„Kalavryta“

Termin/Ort

Do., 28. März 2019, 19 Uhr, Mahnmal St. Nikolai, Willi-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg

Der Eintritt ist frei.

Aus Anlass des bevorstehenden 80. Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen am 01. September 1939 beginnt die Landeszentrale mit einer Reihe von Veranstaltungen, die die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, den Holocaust und die Erinnerungskultur daran thematisieren werden.

Jugendliche der Kirchengemeinde St. Johannis-Harvestehude haben unter der Regie von Constantin Gröhn und Lasse-Marc Riek eine akustisch-visuelle Aufführung des Hörspiels „Kalavryta“ erarbeitet. Dieses Projekt thematisiert den Rachefeldzug der Wehrmacht in der Gegend von Kalavryta im Jahr 1943. Deutsche Soldaten ermordeten dort, auf der griechischen Peloponnes, viele hundert Zivilisten ab 14 Jahren. Die Spuren dessen sind bis heute in der Landschaft und im Gedächtnis der Menschen lebendig.
Mit ihren Erfahrungen, aber auch einigen politischen Sichtweisen und aktuellen Bezügen kommen beim Hörspiel Jugendliche zu Wort, die im Jahr 2017 zu Gesprächen und zum Besuch des dortigen Museums von Hamburg-Harvestehude nach Kalavryta gereist sind.

Klanglandschaften und Augenzeugenberichte führen während der Aufführung die Ereignisse von vor gut 75 Jahren vor Ohren, künstlerisch verstärkt und gebrochen von Projektionen Katrin Bethges. Kalavryta steht stellvertretend für jene NS-Verbrechen, die bei Widerstand als sog. „Vergeltungsaktionen“ vor allem in Ost- und Südosteuropa ein flächendeckendes Instrument der nationalsozialistischen Besatzungs- und Vernichtungspolitik waren.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Mahnmal St. Nikolai und der Kirchengemeinde St. Johannis-Harvestehude.

Verantwortlich: Dr. Sabine Bamberger-Stemmann

Rückfragen
Behörde für Schule und Berufsbildung
Landeszentrale für politische Bildung
Annika Samesch | Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (040) 428 23-4808, E-Mail: annika.samesch@bsb.hamburg.de

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