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Vorträge und Podiumsdiskussion 14.6.2019 Irans Zukunft – Neue Jugendproteste, Aufstand der Frauen und die Mullahs

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Irans Zukunft – Neue Jugendproteste, Aufstand der Frauen und die Mullahs

Termin/Ort:

Fr., 14. Juni 2019, 18-21 Uhr,
Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg

Der Eintritt ist frei.

Die iranische Bevölkerung blickt 2019 auf 40 Jahre Revolution und 10 Jahre „Grüne Bewegung“ zurück. Im März 1979 stimmten die Iraner zu 98 Prozent für das Ende der Schah-Herrschaft und ebneten damit den Weg für eine islamische Republik. Seitdem werden alle Instanzen des Landes von einem theokratisch-autoritärem Regime kontrolliert. Zensur und staatliche Repressionen sind überall spürbar. Kulturschaffende und eine stark präsente Studentenpopulation schaffen sich dennoch freie Räume ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. Drei Viertel der Iraner sind jedoch unter 40 Jahren alt. Junge Frauen protestieren öffentlich gegen Kopftuchzwang und nehmen dafür staatliche Repressalien in Kauf. So entstand 2009 auch die „Grüne Bewegung“, die an der Unterdrückung durch das Regimes scheiterte. 

Doch die jüngst verschärften US-Sanktionen treffen das Land hart. Ein Zusammenbruch der iranischen Wirtschaft wird von manchen Experten nicht ausgeschlossen.

Wohin führt diese Entwicklung? Formiert sich eine neue Protestbewegung – eine Bewegung der Frauen? Wie lange wird das Regime dem inneren und äußeren Druck standhalten? 

Diesen und anderen Fragen gehen unsere Referentinnen und Referenten nach.

Grußwort

  • Niels Annen, Staatsminister beim Bundesminister des Auswärtigen

Referenten

  • Mina Ahadi, Frauen- und Menschenrechtlerin

  • Saba Farzan, Soziologin und Publizistin

  • Dr. Christian Funke, Iranist, Religions- und Islamwissenschaftler

  • Dr. Kazem Moussavi, Sprecher der „Green Party of Iran“

Birgit Langhammer von NDR-Info moderiert und führt durch den Abend.

Hourvash Pourkian, Vorsitzende der Kulturbrücke Hamburg e.V.  führt in das Thema ein.

Sara Sadeghi und Amin Monjesi begleiten die Veranstaltung mit persischen Klängen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Kulturbrücke Hamburg e.V., Patriotische Gesellschaft von 1765 und dem Arbeitskreis Interkulturelles Leben der Patriotischen Gesellschaft von 1765

Ansprechpartner Landeszentrale politische Bildung:
Abut Can
Wissenschaftlicher Referent, Migration und Integration
Dammtorstraße 14, 20354 Hamburg
Tel:  42823-4812
E-Mail: abut.can@bsb.hamburg.de

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