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Podiumsdiskussion 20.6.2019 „Umerli vs‘e – Alle sind gestorben“.

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Die Perspektiven der deutsch-russischen Beziehungen 75 Jahre nach dem Ende der Blockade von Leningrad.

„Umerli vs‘e – Alle sind gestorben“.

Termin/Ort:

Do., 20. Juni 2019, 19 Uhr,
Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Str. 60, 20457 Hamburg

Der Eintritt ist frei.

Nach mehr als 900 Tagen mörderischer Belagerung der zweitgrößten Stadt der Sowjetunion durch deutsche Truppen wurde Leningrad befreit. Die Stadt war das Symbol der Oktoberrevolution gewesen und wurde nun zum Symbol deutscher Gräuel an der Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg. Das Tagebuch des Mädchens Tanja Savičeva, aus dem der Titel der Veranstaltung entnommen wurde, symbolisiert dieses Leid.

Die deutsch-russischen Beziehungen stecken seit einigen Jahren in einer offensichtlich zunehmenden Krise. Besorgniserregende Konflikte werden immer wahrnehmbarer. Gleichzeitig gibt es in beiden Ländern eine von der Zivilgesellschaft getragene Erinnerungskultur, die Verbindungen schafft und Begegnungen fördert.

Die Bedeutung der Belagerung Leningrads, die Entwicklungen der deutsch-sowjetischen Beziehungen im 20. Jahrhundert und die Perspektiven für die Zukunft sind Themen der Podiumsdiskussion.

Diskutanten

  • Volker Rühe (Bundesminister der Verteidigung a.D.)
  • Karsten Voigt (MdB, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses) 

Moderation:

Dr. Sabine Bamberger-Stemmann

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Mahnmal St. Nikolai und der Deutsch-Russischen Gesellschaft Hamburg.

Verantwortlich: Dr. Sabine Bamberger-Stemmann

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