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Veranstaltungsreihe Mai/Juni 2019 Verflechtungen – Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart

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Verflechtungen – Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart

Veranstaltungszeiten und Veranstaltungsorte

siehe Angabe zu den einzelnen Terminen

Der Eintritt ist frei.

Welche ideologischen und politischen Verbindungen lassen sich zwischen Kolonialismus und Nationalsozialismus ausmachen? Welche Bedeutung hatte kolonialrassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus? In welchem Verhältnis standen sie zum nationalsozialistischen Antisemitismus? Und welche Kontinuitäten und Veränderungen lassen sich in Bezug auf Rassismen und Antisemitismus nach 1945 ausmachen?

Diesen Fragen widmet sich eine Veranstaltungsreihe, die die KZ-Gedenkstätte Neuengamme und die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg in Kooperation ab Mai 2019 durchführt.

Mo., 13. Mai 2019, 19-21Uhr

Gedenkveranstaltung und Vortrag

„Chinesenaktion“, 13. Mai 1944: NS-Verfolgung und der lange Weg zur Erinnerung

Treffpunkt: Schmuckstraße, Ecke Talstraße (St. Pauli), anschließend Weiterführung der Veranstaltung im Gemeindesaal der St. Joseph Kirche, Große Freiheit 43, 22767 Hamburg (nicht barrierefrei)

Durch die Verhaftung von 129 chinesischen Männern durch die Hamburger Gestapo im Rahmen der „Chinesenaktion“ am 13. Mai 1944 wurde das sich in den 1920er-Jahren in St. Pauli gebildete Chinesenviertel gewaltsam aufgelöst. Mindestens 17 Chinesen starben an den Folgen der schweren Misshandlungen im Gestapo-Gefängnis Fuhlsbüttel und/oder durch die Lebensbedingungen im „Arbeitserziehungslager“ Wilhelmsburg. Lars Amenda und Martin Reiter berichten über die Hintergründe, Opfer und Täter sowie die Stätten der Verfolgung. Auch die Nachkriegsgeschichte und die nicht erfolgte Entschädigung werden in der Veranstaltung thematisiert.

Referenten: Dr. Lars Amenda und Martin Reiter;
Übersetzung ins Chinesische: Keke Wei.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem St. Pauli-Archiv e.V. statt.

 

Mi., 22. Mai 2019, 19-21 Uhr

Podiumsgespräch

Kontinuitäten und Veränderungen:
Rassismen und Antisemitismus nach 1945 und Kämpfe um Anerkennung in der Gegenwart

Ort: Kunstverein in Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg

Anlässlich der Ausstellung von Werken der Münchener Künstlerin Cana Bilir-Meier im Kunstverein Hamburg spricht Chana Dischereit (Initiative „NSU-Komplex auflösen“) mit Cana Bilir-Meier, Ibrahim Arslan (antirassistischer Aktivist sowie Überlebender des Brandanschlags von Mölln 1992), Hannah Peaceman (Zeitschrift „Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart“) und Vincent Bababoutilabo (ISD-Bund e.V.) über Kontinuitäten und Veränderungen von Rassismus und Antisemitismus im postkolonialen und postnationalsozialistischen Deutschland sowie damit verbundene Kämpfe um Anerkennung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kunstverein in Hamburg und dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Hamburg statt.
Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail: studienzentrum@bkm.hamburg.de

 

Fr., 21. Juni 2019, 18-20 Uhr

Podiumsgespräch

Historische Verflechtungen: Rassismen und Antisemitismus im (nach-)kolonialen und nationalsozialistischen Deutschland

Ort: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg

Welche Verbindungen lassen sich zwischen Kolonialismus und Nationalsozialismus ausmachen? Welche Bedeutung hatten koloniales und rassistisches Denken und Handeln im (nach-) kolonialen und im nationalsozialistischen Deutschland, und in welchem Verhältnis standen sie zum Antisemitismus?  
Am Beispiel verschiedener historischer Forschungsprojekte diskutieren Dr. Felix Axster (TU Berlin), Dr. Manuela Bauche (FU Berlin), Dr. Susann Lewerenz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) und Dr. Stefan Petke (Historiker, Berlin) über verflechtungs-geschichtliche Perspektiven auf Rassismen und Antisemitismus.

Es moderiert Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme).

Das Podiumsgespräch findet in Kooperation mit dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Hamburg statt.

Kontakte: Dr. Susann Lewerenz, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, E-Mail: susann.lewerenz@bkm.hamburg.de,
Tel.: 040 428 131 536

Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail: studienzentrum@bkm.hamburg.de

 

Ansprechpartner Landeszentrale politische Bildung:
Abut Can
Wissenschaftlicher Referent, Migration und Integration
Dammtorstraße 14, 20354 Hamburg
Tel:  42823-4812
E-Mail: abut.can@bsb.hamburg.de

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