Uhlenhorst

Besuch auf der Baustelle Wartenaubrücke

Die denkmalgeschützte Wartenaubrücke von 1908 wird seit Mai 2025 grundlegend saniert. Die Arbeiten kommen planmäßig voran, bleiben mit rund 5,6 Millionen Euro im Kostenrahmen und sollen im Mai 2027 abgeschlossen sein. Trotz Bauarbeiten bleibt die Brücke einspurig befahrbar. Ziel ist es, die historische Substanz zu erhalten und die Tragfähigkeit langfristig zu sichern.

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Tim Oeding

Die Sanierung der denkmalgeschützten Wartenaubrücke kommt gut voran. Seit Mai 2025 wird die historische Brücke von 1908 in stand gesetzt. Nun gibt es erste Einblicke zum Baufortschritt. Auf der Ostseite der Brücke sind die Arbeiten an der Stahlkonstruktion nahezu abgeschlossen. Alle beschädigten Träger wurden erneuert, die Konstruktion verstärkt und vollständig neu beschichtet. Die Maßnahme liegt aktuell im Zeitplan und auch die veranschlagten Kosten von 5,6 Milionen Euro werden eingehalten, so der Projektleiter Christian Börke.

Hintergrund

Die Brücke wird im Auftrag des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) in stand gesetzt. Ursprünglich war ein Ersatzneubau vorgesehen, aufgrund des Denkmalschutzes fiel die Entscheidung jedoch für eine denkmalgerechte Sanierung. Ziel ist es, die Wartenaubrücke langfristig sicher nutzbar zu machen und ihr gewohntes Erscheinungsbild zu erhalten. Nach Angaben der Projektleitung wird die Brücke nach Abschluss der Arbeiten optisch zu rund 99 Prozent so aussehen wie zuvor.

Verkehrssenator Tjakrs % Projektleiter Börke vor der Sanierten Wartenaubrücke
Tim Oeding

Arbeiten bei laufendem Verkehr 

Trotz der umfangreichen Arbeiten blieb die Brücke während der Bauphase einspurig befahrbar.  Eine vollständige Sperrung war nicht notwendig. Die Sanierung erfolgt abschnittsweise: Zunächst wird jeweils nur eine Seite der Brücke bearbeitet, während der Verkehr über die andere Seite geführt wird. Nach Abschluss der Arbeiten im Sommer 2026 auf der Ostseite wird das Baugerüst auf die Westseite verlegt. Die Sanierung wird dann voraussichtlich im Mai 2027 komplett abgeschlossen sein.

Um alte Beschichtungen zu entfernen und Schadstoffe sicher zu entsorgen, wurde die Brücke eingehaust. Gleichzeitig stellt die Einhausung sicher, dass die für die neuen Beschichtungen und das Aushärten des Betons erforderliche Mindesttemperatur von rund zehn Grad eingehalten wird. Laut Projektleitung kam es dabei zu keiner nennenswerten Lärmbelästigung für Anwohnende.

Neue Fahrbahn bis Sommer 

Als nächster Schritt steht die Betonage der neuen Fahrbahnplatte an. Diese Arbeiten beginnen in den kommenden Wochen. Im Anschluss wird die Fahrbahn wieder aufgebaut. Ziel ist es, die neue Fahrbahn bis zum Sommer fertigzustellen. Auch das Geländer wird neu beschichtet.

Einige der alten Stahlträger waren stark beschädigt oder nicht mehr vorhanden und mussten vollständig ersetzt werden. Mit der Sanierung wird die Tragfähigkeit der Brücke deutlich verbessert.

Fertigstellung 2027 – Kosten bei 5,6 Millionen Euro

Verkehrssenator Tjakrs vor der Sanierten Wartenaubrücke
Tim Oeding

Die Gesamtkosten für die Sanierung der Wartenaubrücke belaufen sich auf rund 5,6 Millionen Euro. Der Abschluss der Arbeiten ist für Mai 2027 vorgesehen. Die Maßnahme betrifft ausschließlich die Brücke selbst; weitere Bauarbeiten an der B5 sind nicht Teil des Projekts.

Parallel zur Brückensanierung beginnt ab dem 2. März 2026 die Erneuerung des Straßenzugs Lerchenfeld – Wartenau. Fahrbahn sowie Geh- und Radwege werden dabei modernisiert. Durch die zeitliche Abstimmung beider Maßnahmen sollen zusätzliche Einschränkungen für Anwohnende möglichst vermieden werden.

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