Hamburger U-Bahn-Stationen

Barrierefreiheit im gesamten Streckennetz

Neue Aufzüge, Bahnsteigerhöhungen, Orientierungshilfen – die Hochbahn packt das größte und aufwändigste Ausbauprojekt seit Jahrzehnten an. Die Linien U1, U2 und U4 sind in Hamburg bereits vollständig barrierefrei ausgebaut.

Fertigstellung Lift U-Bahn Station Meßberg
Hamburger Hochbahn AG

U1: In Hamburg komplett barrierefrei

Mit der Fertigstellung der U1 Station Meßberg im Oktober 2025 ist das Netz der U1 in Hamburg komplett barrierefrei – und damit alle U-Bahn-Haltestellen in der Innenstadt. Die U-Bahn-Station Meßberg ist von nun an über zwei Aufzüge zugänglich. Einzig die Station Kiekut in Großhansdorf wird nicht ausgebaut– Grund dafür sind die niedrigen Ein- und Aussteigerzahlen an der Station

Das Netz aller U-Bahn-Stationen in Hamburg ist jetzt zu 97 Prozent barrierefrei.

Barrierefreier Ausbau ist notwendig

Viele Haltestellen der Hamburger U-Bahn sind bereits über 100 Jahre alt. Damals standen die vielen Vorzüge des neuen Verkehrsmittels im Fokus, um den barrierefreien Zugang zu den einzelnen Haltestellen kümmerte man sich nicht. 2012 startete dann das Projekt, die 93 Haltestellen im gesamten Netz barrierefrei zu gestalten. Damals waren von Grund auf lediglich 36 Haltestellen barrierefrei. Mittlerweile sind es 89. Obwohl jetzt fast alle U-Bahnhöfe barrierefrei ausgebaut wurden, gibt es immer noch wichtige Haltestellen, die mit dem Rollstuhl, Kinderwagen oder auf Krücken ohne fremde Hilfe schwer oder gar nicht erreichbar sind. Um diesen Missstand zu beseitigen, startete die Hochbahn das aufwändigste Ausbauprojekt seit Jahrzehnten und steht damit kurz vor dem Abschluss.

Was bedeutet barrierefreier Ausbau?

Nicht an jeder Haltestelle sind die gleichen Maßnahmen notwendig, da einige bereits jetzt bestimmte Kriterien der Barrierefreiheit erfüllen. Grundsätzlich gehören zur Barrierefreiheit drei Elemente:

  1. Einbau eines Aufzugs (Hier finden Sie den aktuellen Aufzugsplan des hvv
  2. Erhöhungen der Bahnsteige, wenn der Höhenunterschied zwischen Bahnsteigkante und U-Bahn so groß ist, dass er mit einem Kinderwagen oder Rollstuhl nur schwer oder gar nicht zu überwinden ist.
  3. Orientierungshilfen für Blinde und sehbehinderte Menschen, wie das Rippenplattensystem entlang der Bahnsteigkante. Auch Notrufsäulen, Knöpfe und alle Beschilderung werden kontrastreich gestaltet, damit sie leichter und deutlicher erkennbar sind.

Die Haltestellen in der Übersicht

Eine Gesamtübersicht mit einem Auszug des barrierefreien Ausbaus können Sie nachfolgender Tabelle entnehmen. 

Fertigstellung 2012

  • Kellinghusenstraße 
  • Berliner Tor
  • Überseequartier
  • HafenCity Universität

Fertigstellung 2013

  • Osterstraße
  • Kiwittsmoor
  • Emilienstraße
  • Christuskirche

Fertigstellung 2014

  • Eppendorfer Baum
  • Hammer Kirche
  • Feldstraße
  • Burgstraße
  • Wandsbek-Gartenstadt

Fertigstellung 2015

  • Berne
  • Mundsburg
  • Legienstraße
  • Hallerstraße
  • Ochsenzoll
  • Rauhes Haus

Fertigstellung 2016

  • Stephansplatz
  • Klosterstern
  • Ohlstedt

 

Fertigstellung 2017

  • Buchenkamp
  • Ahrensburg West
  • Ahrensburg Ost
  • Schmalenbek
  • Buckhorn 

Fertigstellung 2018

  • Hoheluftbrücke
  • Habichtstraße
  • Langenhorn Nord
  • Meiendorfer Weg
  • Uhlandstraße 
  • Hagendeel
  • Merkenstraße

Fertigstellung 2019

  • Alter Teichweg
  • Joachim-Mähl-Straße
  • Lohmühlenstraße
  • Lübecker Straße (U3)
  • Oldenfelde
  • Ritterstraße
  • Wandsbeker Chaussee

Fertigstellung 2020

  • Landungsbrücken
  • Fuhlsbüttel Nord 
  • Klein Borstel 
  • Straßburger Straße 


 

Fertigstellung 2021

  • Jungfernstieg (U1)
  • Steinstraße

Fertigstellung 2022

  • Mönckebergstraße
  • Rathaus

Fertigstellung 2023

  • Hudtwalckerstraße
  • Alsterdorf

 

Fertigstellung 2025

  • Meßberg
  • Saarlandstraße Richtung Barmbek

 

 

 

Baubeginn 2024 und später

  • Saarlandstraße Richtung Borgweg
  • Sierichstraße
  • Sternschanze
  • Borgweg
 

 

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