Hamburgs Radverkehrsstrategie

Das Bündnis für den Rad- und Fußverkehr beinhaltet Hamburgs neue Radfahrstrategie mit dem Ziel, den Umweltverbund aus Radverkehr, Fußverkehr und ÖPNV noch stärker zu vernetzen und gemeinsam voranzubringen.

Jungfernstieg
Doublevision GbR - Konstantin Beck

Mit dem Bündnis für den Rad- und Fußverkehr wird das erstmals im Jahr 2016 geschlossene Bündnis für den Radverkehr weiterentwickelt; hierbei werden folgende Leitlinien zugrunde gelegt:

  • Bereitstellung attraktiver Mobilitätsangebote zur gesellschaftlichen Teilhabe aller sozialen Gruppen
  • Senkung der klimaschädlichen Emissionen, der Luftschadstoffe und der Lärmbelastung
  • Sicherung einer erfolgreichen Wirtschaftsentwicklung
  • Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Stadt
  • Erhöhung der Qualität und der Sicherheit der Verkehrsinfrastruktur.
Kirchenpauerkai
BVM - Robin Lindner

Mobilitätswende gestalten

Der Hamburger Senat fördert und gestaltet die Mobilitätswende für Hamburg und leistet damit einen sehr wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und für mehr Lebensqualität. Es ist das Ziel, dass bis zum Jahr 2030 80 % aller Wege in Hamburg zu Fuß, mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden.

Mehr Platz für den Radverkehr

Um mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern, sollen Radwege gebaut werden, auf denen sich die Menschen aller Altersgruppen wohlfühlen. Wesentliche Bestandteile der neuen Radverkehrsstrategie sind daher größere Regelbreiten für Radwege und eine verstärkte bauliche Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Verkehr.

Protected Bike Lane (Dammtordamm)
Doublevision GbR - Konstantin Beck

Nachrüstung von Protektion

Radfahrstreifen, die bislang keine bauliche Trennung zum Kfz-Verkehr haben, sollen an geeigneten oder erforderlichen Stellen nachträglich Protektionselemente erhalten. Die nachgerüstete Protektion besteht in der Regel aus schwarz-weiß gestreiften Borden, die am Anfang und Ende durch rot-weiße Pylonen gekennzeichnet sind. Für den hamburgweiten Ausbau wurde ein Leitfaden für die stadtweite Nachrüstung von Protektion auf Radfahrstreifen erarbeitet.

Diese Infrastruktur erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern fördert auch die Nutzung des Fahrrads, denn...

  • Radfahrstreifen sind besser geschützt und nur eingeschränkt überfahrbar.
  • Das Falschparken auf Radfahrstreifen wird reduziert.
  • Das subjektive Sicherheitsgefühl wird gestärkt.


Beschleunigung der Radverkehrsförderung

Die Stadt Hamburg hat es geschafft, Umsetzungsmaßnahmen durch ein professionelles Projektmanagement, geeignete Verwaltungsstrukturen und festgelegte Konfliktlösungsmechanismen signifikant zu beschleunigen.

Wie das gelingt, erklären Expert:innen in dem folgenden Interview.

Expert:innen geben Einblicke in die Hamburger Radverkehrsförderung. 

Das Video wird geladen
difu - Deutsches Institut für Urbanistik

Ein Mix von kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen schafft kontinuierliche Verbesserungen für den Radverkehr und die Daten zeigen, dass der Radverkehrsanteil und die Zufriedenheit der Radfahrenden steigt.

Radverkehrspolitik Hamburg

Radweg an der Außenalster
Radkultur Hamburg | Thomas Thiele

Jahresbericht 2025 Highlights im Rad- und Fußverkehr

Entdecken Sie innovative Projekte und spannende Entwicklungen, die das Gehen und Radfahren in Hamburg für Sie...

FHH

Hamburgs Strategie Bündnis für den Rad- und Fußverkehr

Die Maßnahmen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs wurden in einem umfangreichen Bündnistext verankert. Hier...

BWVI

Radverkehrsstrategie Fortschrittsberichte für den Radverkehr

Informationen über die wichtigsten Maßnahmen der Rad- und Fußverkehrsförderung

Das MobiHam Logo
infas

MobiHam 2026 Mobilität in Hamburg

Zur kontinuierlichen Überprüfung des Stands der Zielerreichung sollen verlässliche Mobilitätsdaten erhoben werden.