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Unfallversicherung Wenn das Pflegekind zu Schaden kommt ...

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Beiträge zur Versicherung können erstattet werden.

Wenn das Pflegekind zu Schaden kommt ...

Eine Unfallversicherung gewährt Versicherungsschutz gegen die Folgen eines Unfalls. Bei vorsätzlichem Handeln besteht kein Versicherungsschutz.
Durch eine Änderung des  § 39 Achtes Buch Sozialgesetzgebung (SGB VIII) haben Pflegepersonen ab 1.10.2005 Anspruch auf die Erstattung nachgewiesener Aufwendungen für Beiträge zu einer Unfallversicherung für sich selbst. Ab 1.4.2009 können für  beide Pflegeeltern auf Antrag je 79 € jährlich,   für eine entsprechende Unfallversicherung  von den jeweils zuständigen Kostensachgebieten der Ämter für Jugend -und Familienhilfe, erstattet werden.


Eine Unfallversicherung ist keine Pflichtversicherung. Pflegeeltern können für ihr Pflegekind für den privaten Bereich auf eigene Kosten eine Unfallversicherung abschließen.
Eine gesetzliche Unfallversicherung besteht für Kinder

  • auf dem Weg in den Kindergarten (Kindertagesheim, Hort) und in die Schule,
  • im Kindergarten oder in der Schule,
  • auf dem Rückweg,
  • bei Spaziergängen, Fahrten sogenannten ”Freizeiten” mit Kindergartengruppen oder Schulklassen, schulische Sportaktivitäten etc..


Zu beachten:
Erleidet ein Kind auf den Wegen von und zur Einrichtung und während dieser Maßnahmen einen Unfall, muss dies über Kindergarten oder Schule dem zuständigen Versicherungsträger schriftlich mitgeteilt werden.
Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz gilt auch für Vormünder in Ausübung ihres Amtes.

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