Hamburger Praxis Vorgerichtliche Beratungsmöglichkeiten

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Zur Entwicklung einer Hamburger Praxis in Sorge- und Umgangsverfahren

Vorgerichtliche Beratungsmöglichkeiten

In Konflikten über das Sorge- oder Umgangsrecht können sich die Eltern jederzeit beim Jugendamt oder anderen Beratungsstellen beraten lassen. Die Jugendämter helfen auch bei der Suche nach geeigneten Beratungsstellen. Das jeweils zuständige Jugendamt kann im Familienwegweiser unter der Rubrik Beratung gefunden werden.

Es ist in der Regel sinnvoll, vor Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens die Beratungs- und Vermittlungsangebote zu nutzen. Häufig gelingt es den Eltern so, mit einer entsprechenden Unterstützung eine einvernehmliche Lösung zu finden:

In familiengerichtlichen Verfahren über Sorge- und Umgangsrecht können die Eltern selbst oder vertreten durch einen Rechtsanwalt / eine Rechtsanwältin einen Antrag beim zuständigen Familiengericht stellen.
Ein Beispiel für einen Antrag im Rahmen der „Hamburger Praxis“ wird unter „Anregungen für die Antragstellung   zur Verfügung gestellt. Ziel der Hamburger Praxis im Sorge- und Umgangsverfahren ist es, die etwaig noch bestehenden Einigungspotentiale der Eltern auszuschöpfen. Um dies zu ermöglichen, sollte bei der Formulierung eines Antrages auf eine möglichst sachliche Darstellung der (Konflikt-)Situation geachtet werden. 

Dem Gericht sollen zwar zur Vorbereitung des Anhörungstermins die wesentlichen und notwendigen Informationen übermittelt werden. Auf eine ausführliche Darstellung der Streitigkeiten und der unterschiedlichen Sichtweisen kann aber in der Regel verzichtet werden.

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